Afghanen-Hündin: HOLLY

Afghanen-Hündin: HOLLY

06.03.2021

Im Dezember 2012 zog unsere kleine Holly mit 10 Monaten in ihr neues Zuhause. Sie ging zu einer richtigen Familie – Mama, Papa und zwei Kindern – solche Plätzchen für Afghanen sein leider immer noch eine Seltenheit. Obwohl Afghanen gute Kinder mögen.
Oliver schrieb uns damals:“ Der neue Papa von Holly meldete sich dann auch gleich am nächsten Morgen: Holly wäre vor lauter Kuscheln schon ganz abgenutzt.“
Nun bekamen wir letzte Woche die traurige Nachricht, dass die Süße für unseren Geschmack viel zu früh gehen musste – aber den Krebs interessiert das Alter häufig nicht.
Oliver schreibt:

„Leider gibt es traurige Nachrichten von Holly.
Wir mussten leider Holly am 06.03. gehen lassen. Der Krebs in ihr war stärker als ihr Körper. Er hat die Lunge verdrängt sowie die Speiseröhre komplett gesperrt. Jegliche Nahrungsaufnahme war dadurch unmöglich. Die Lunge war auch von Metastasen besetzt, laut CT.
Sie hinterlässt eine große Lücke in unseren Herzen. Ihr liebes und freundliches Wesen war eine Bereicherung für die ganze Familie. 

Wir durften Dank der Windhundhilfe acht wundervolle Jahre mit dem Sonnenschein verbringen, leider viel zu kurz. Der Verlust eines Tieres ist immer für die Familie ein schwerer Schlag, aber langjährige Hundebesitzer können mir wahrscheinlich beipflichten, dass man viele Hunde vielleicht in sein Herz geschlossen hat, aber es meisten ein oder zwei ganz besondere Tiere dabei waren, die einem das Leben besonders versüßt haben, an die man immer denkt, wenn der Tag mal nicht so sonnig war. So ein Tier war sie und wird sie für uns bleiben.

Die Familie Lorenz möchte sich bei der Windhundhilfe für Ihr Vertrauen bedanken, uns so liebevolle Fellnasen zu schenken.“
Wir danken ganz herzlich für acht wunderbare Jahre, die Holly bei Euch haben durfte.

Afghanen-Hündin: Angie

Afghanen-Hündin: Angie

03.03.2021

Heute musste meine Angie ihre letzte Reise antreten. In drei Monaten wäre sie dreizehn Jahre alt geworden, doch ein wiederkehrendes Plattenepithelkarzinom an der Pfote kam uns in die Quere.
Im Januar 2018 fanden man sie in einem Tierheim, nachdem sie beschlagnahmt worden war. Sie hat ihr Leben gemeinsam mit Franzi in einer Waschküche gefristet. Als der Amtsvet kam waren die Mädels nicht nur verwahrlost, sondern auch so verstört, dass man Mühe hatte sie einzufangen. Als ich im Tierheim anrief, sagten die Mitarbeiter, ich solle mir keine Sorgen machen, die Hunde hätten es im Tierheim vergleichsweise richtig gut.
Nach einer Woche gelang es, die beiden abholen zu lassen.
Und was waren die beiden ängstlich und verstört. Angie war zusätzlich noch recht wehrhaft und markierte wo es ging.
Nach einem kurzen Vermittlungsintermezzo beschloss ich, dass das alte Mädchen bei mir bleibt. Immerhin hat sie noch drei Jahre ihr Leben genießen können und das hat sie in vollen Zügen. Sie gehörte nämlich zu der Sorte „unkaputtbarer“ Afghane. Sie lernte auf ihre alten Tage noch, dass man mit allen Menschen schmusen kann, dass sie die gerechte und starke Chefin eines Großrudels sein kann, dass es sich am besten im Bett schläft und noch vieles mehr.
Und ich konnte sie sogar jeden Tag auf dem Spaziergang ohne Leine laufen lassen, sie hörte perfekt, Jogger und Fahrradfahrer kein Problem, Hunde aller Art ebenfalls nicht. Ihre Nerven und ihr Vertrauen waren so gut, dass sie sogar zwischen unzähligen schlittenfahrenden Kindern durchlaufen konnte und noch das eine oder andere Kind um einen Keks bat.
Ein großartiges Geschöpf, das jeder Rassebeschreibung des Afghanen trotzt, denn sie war treu, anhänglich, klug, mit jeder Menge Will to Please und top verträglich – und das, obwohl sie eine vom alten Schlag war.
Sie hat mich gelehrt, dass wenn ein Afghane das richtige Temperament hat, der unglaublichste Vorbesitzer es nicht zerstört bekommt.
Danke Ralf, dass ich diese tolle Hündin ein bisschen haben durfte.

Barsoi-Rüde: BOBBY

Barsoi-Rüde: BOBBY

26.02.2021

Unser Barsoi-Bub Bobby kam im Oktober 2009 zu uns – abgeschoren und taub.
Ein ganz armer Schatz.
Zum Glück fuhr unsere Ellen damals zum Tierarzt und dieser stellte fest, dass Bobby eine chronische supervereiterte Mittelohrentzündung hat….


Im Februar 2010 durfte der Süße dann zu unserer Sandra in die schöne Schweiz ziehen. Der Beginn einer wunderbaren Liebesgeschichte.
Nun bekamen wir die traurige Nachricht:
„Nun mit ist mein geliebter Jakar (Bobby) zu Hause ganz friedlich eingeschlafen.
 Als hässliches Entlein «gehörlos» – damals ganz abgeschoren – habt ihr mir diesen wunderbaren Barsoi anvertraut. Dafür bin ich euch sehr dankbar, denn er war und ist für mich auch heute noch, ein Geschenk des Himmels. Er hat in jeder Hinsicht mein Leben bereichert - nun als wunderschöner Schwan ist er über die Regenbogenbrücke geschwebt. Die Afghan-Hündin war ein Ferienhund und seine große Liebe.“

Liebe Sandra, wir danken dir von Herzen für ein schönes Barsoi-Leben!

Greyhound-Rüde: FRED

Greyhound-Rüde: FRED

23.02.2021

Im Juni 2013 zog Fred zu seiner neuen Familie, die ihn nun leider ziehen lassen musste.
Sie schreiben uns:

„Leider ist des Anlass für mein Schreiben sehr traurig:
 Unser lieber Fred hat uns verlassen und hinterlässt eine riesengroße Lücke und viele Tränen bei der ganzen Familie.

Schweren Herzen mussten wir eine Entscheidung für IHN treffen, denn er konnte plötzlich seine Hinterbeine nicht mehr bewegen (Rückenmarkinfarkt) - bewegungseingeschränkt  (Arthrose) war er jetzt schon länger und bekam auch die letzten 3 Jahre regelmäßig Physiotherapie - zum Schluss im Abstand von 8-10 Tagen - natürlich bekam er auch Medikamente für seine Gelenke und gegen Schmerzen.

Er wäre in 36 Tagen 14 Jahre alt geworden und wir hätten es unsagbar gerne mit ihm gefeiert.

Es ist nie die richtige Stunde, der richtige Tag, die richtige Woche, Monat, Jahr - für die, die zurückbleiben.

Wir möchten uns nochmal bei der Windhundhilfe bedanken, dass sie uns diesen, UNSEREN Fred vermittelt haben, denn es waren für uns alle wundervolle Jahre, die wir nicht missen möchten - unsere Herzen und Fred‘s Herz schlugen im gleichen Takt!!!

Wir werden ihn unsäglich vermissen!

Thomas, María und Tizian“

Wir bedanken uns für all die Liebe und Fürsorge, die Fred bei Euch haben durfte!

Greyhound-Hündin: BIBI

Greyhound-Hündin: BIBI

22.02.2021

Am Freitag erhielten wir leider traurige Nachricht:

"Heute mussten wir Bibi einschläfern lassen, es fing vor drei Tagen an mit Orientierungslosigkeit und Hecheln, sicher auch Schmerzen, sie wollte auch nicht mehr aufstehen und wenn sie dann doch mal draussen oder trinken war, taperte sie anschließend rum und wusste nicht wo und wie sie sich hinlegen sollte. Es ging ihr täglich schlechter, gestern wollte sie dann auch nichts mehr futtern, dabei hatte sie sich immer so aufs Futter gefreut, bis vor Kurzem ist sie vor dem Füttern noch rumgehüpft wie eine Junge… Wir hatten eigentlich gedacht, dass sie mindestens ihren 15. Geburtstag noch erlebt. Wir vermissen das alte Mädchen und sind sehr traurig.
Im Anhang Bilder aus dem letzten Sommer."

Liebe Eva, lieber Heinz-Georg, vielen Dank, dass Ihr Bibi ein so schönes Leben ermöglicht habt...

❤️
Whippet-Rüde: Joda

Whippet-Rüde: Joda

08.02.2021

"Am Montag mussten wir Abschied von unserem kleinen Joda nehmen.
Joda kam im September 2008 zu uns. Er wurde in einer spanischen Auffangstation quasi "gefunden", von einer lieben Tierschützerin, die an uns dachte.
Er stiefelte gleich nach seiner Ankunft in der Wüste in das Bett vom Sohnemann und pflegte die nächsten 12 Jahre darin zu nächtigen - bis er es vorzog, unten im Wohnzimmer zu übernachten.
Joda war ein kleines, feuriges, immer gut gelauntes Schätzle, lief überall ohne Leine, verstand sich selbst mit den bärbeissigsten Pflegehunden unserer Familie bestens und sagte jedem: Mit mir nicht!
Nun hatte er vor knapp zwei Wochen einen Schlaganfall, den er gut überstand, aber er hat merklich und rapide abgebaut, so dass wir ihn am Montag gehen lassen mussten."
 

Liebe Ellen, danke für die schöne Zeit, die der kleine Mann bei dir haben durfte!

 
Afghanen-Hündin: Mäuschen

Afghanen-Hündin: Mäuschen

03.02.2021

Am 3. Februar hat das Mäuschen sein Frauchen verlassen.
Der fortgeschrittene Blasenkrebs ließ keine andere Wahl.
Im August 2015 rettete Vera Mäuschen (ehemals Sanny) aus misslichsten Umständen. Mäuschen durfte vorerst bei Vera wohnen; letztere wollte ja alles nur keinen Afghanen besitzen (wer möchte schon dauernd kämmen und seinem Hündchen hinterherputzen)…
Wir haben das ausgesessen, aus der Ferne wussten wir, dass Mäuschen ein ganz bemerkenswertes Exemplar ist. Wir waren uns ganz sicher, das Mäuschen wird es schon richten…
Es dauerte keine vier Wochen, dann durfte sie bleiben.
Mäuschen hatte ein ganz herrliches Leben mit ausgedehnten Spaziergängen, ihrer Hundefreundin Nelly, einen Bett- und Sofaplatz, einen Riesengarten und einem Frauchen, das das Kämmen lieben gelernt hat und sowieso viel putzt :).
Und sie hat und hatte einen ganz großen Platz in Veras Herzen.
Danke dafür.

Vera schreibt:
„Mein Mäuschen hat uns verlassen. Viel zu früh und viel zu schnell. Helge, ich danke dir für diesen außergewöhnlichen, lieben, sanften, eigenen, dezent sturen, lustigen, friedlichen, freundlichen, manchmal chaotischen, und oft lustigen Hund. Nur vier Monate später bist du deiner Freundin Nelly gefolgt. Heute Morgen musste ich dich erlösen lassen. Wie soll es ohne diesen Schatz nur weitergehen? Als Nelly gehen musste, warst du noch da. Jetzt ist alles leer! Mein Herz, das Haus, mein Bett, das Sofa, der riesige Garten. Einfach alles ist leer, was du mit Leben und Liebe gefüllt hast. Jeder Tag mit dir war ein Geschenk. Ich werde dich niemals vergessen. Niemals!!! Ruhe in Frieden und ohne Schmerzen, mein lieber Schatz! “

Afghanen-Rüde: Nubi

Afghanen-Rüde: Nubi

06.01.2021

Unser Nubi ist tot!
Als er Mitte August zu seiner Pflegemama und seiner späteren Mama kam, ging es ihm so schlecht, dass der Tierarzt ihm nicht viel Chancen einräumte. Sein Herzchen war so kaputt, dass ihm 1 Tag bis maximal drei Monate noch gegeben wurden.
Doch daraus wurden 5 ½ Monate. Er war aber auch so ein Süßer, dass ihn jeder sofort in sein Herz schloss und ihn mit Liebe überschüttete – das weckt die Lebensgeister nochmals ein bisschen.
Simone schaffte es auch, dass der Bub wieder zunahm, umherhüpfte und Lust auf Spazieren gehen hatte. Alle anderen Hunde mochten ihn spontan.
Nubi – du warst ein ganz toller Schatz und schön, dass du am Ende deines Lebens ein Herzenshund wurdest.
Einen großen Dank an seine Familie, die ihn hütete, obwohl sie wusste, dass es nur von kurzer Dauer sein würde.

Sloughi-Hündin: TINI

Sloughi-Hündin: TINI

29.12.2020

Im Jahr 2009 bekamen wir unglaublich viele Sloughis. Es waren so viele, dass es in unserem Quarantäneauslauf (zugegebenermaßen recht klein) von Sloughis wimmelte. Sie kamen von einer völlig verwahrlosten Zuchtstätte.
Eine davon war Tini, man hatte kurz zuvor ihre Welpen entsorgt, und sie war ein Bild des Jammers.
Zu allem Unglück gelang ihr die Flucht und nur dank des Engagements der Polizei wurde sie nach zwei Wochen Wildnis mit einer Fangschlinge wieder eingefangen. Wir kamen natürlich eiligst gefahren, warfen ihr ein Lasso über und sie bis ihr Pflegefrauchen dafür herzhaft in den Oberschenkel. Der Polizist machte nur große Augen…
Sie war ein sehr scheues Mädchen, das am liebsten mit anderen Sloughis kuschelte. Im Juni 2009 kam Anneliese und nahm sie mit in den hohen Norden. Sie war die große Liebe ihres Frauchens, das gestern unsagbar traurig bei uns anrief, Tini sei mit 15 Jahren und vier Monaten gestorben.
Nach vier Jahren Scheune durfte sie also ein lange, lange Zeit noch ein glückliches Leben führen.
Wir hatten damals versucht eine Schließung der Zuchtstätte zu erwirken, doch alle Ämter und Verbände fanden, das wäre nicht nötig.
Tini hatte unsagbares Glück, denn das Ende der Zuchtstätte war das reinste Grauen. Die Züchterin verstarb und die letzten Hunde wurden erst nach mehreren Tagen in einem unsäglichen Zustand gerettet, ein Teil war bereits tot…

Liebe Anneliese, danke für alle deine Fürsorge und Liebe.

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