Saluki-Rüde: Chabuk

Saluki-Rüde: Chabuk

01.03.2020

„Ist er nicht eine Wucht?“
Schreibt das Frauchen von Chabuk.
Er feiert seinen 10. Geburtstag!
Herzlichen Glückwunsch!
Als Patenhund von der Windhundhilfe musste er für ein Fotoshooting herhalten.
Was er davon hält, durfte er nur auf dem ersten Bild sagen J.
Nach wie vor befindet er sich in der Erholungsphase:
„Die Haut wechselt an Bauch und Bug langsam von gräulich-schwarz-rot-scheckig-schrundig auf rosarot, Fell wird schöner. Er sieht ganz allmählich immer weniger aus wie ein alter Golden Retriever und mehr wie ein gestandener Saluki. Einziger Wehrmutstropfen: Ein Hoden ist komisch, muss ab.“
Wir freuen uns trotzdem alle sehr, dass es Chabuk, jeden Tag ein bisschen besser geht.
Vielen Dank an Frauchen & Herrchen und natürlich einen Dank an seine Paten!

Barsoi-Hündin: Yuki

Barsoi-Hündin: Yuki

30.12.2019

Jetzt fehlt nur noch der Bericht von unseren Paten-Barsoi Yuki:

„Wie soll man über diese nächstes Jahr 12 werdende lustige Hummel schreiben
.Jedenfalls ist sie nicht das zerbrechliche traurige Öhmchen, das ich erwartet hätte, als sie mir Anfang des Jahres zusammen mit ihrem Bruder Aki angekündigt wurde. Die beiden waren dann glücklicherweise auch nicht dauerhaft inkontinent. Yuki ist ein riesiges altes Schlachtschiff, daß sich große Mühe gibt, die sie umgebenden kleinen Segelboote (Salukis) nicht zu sehr zu bedrängen und platt zu walzen. Manchmal gelingt ihr das sogar richtig gut. Außer wenn es ums Gassigehen geht. Dann dreht sie durch und führt wilde Tänze auf und dreht Pirouetten.  Was wegen wackeliger Hinterhand schon mal ein paar der Salukis versehentlich unelegant aus dem Weg befördert. Seltsamer Weise stört es die Lukis wenig, wenn Yuki sie durch die Gegend kegelt. Könnte daran liegen, dass Omi sonst sehr um Frieden bemüht ist und sanfte Nasenküsse verteilt. Immer wenn sie jemanden umgewalzt hat, ist sie angemessen bestürzt und beschnuffelt besorgt den anderen Hund. (Wobei mir auffällt: Warum bekomme ich eigentlich immer so ungestüm die nasse Nase ins Gesicht gestupft? Vorzugsweise direkt nach dem Trinken. Bei den Salukis ist sie doch auch vorsichtig? Ich glaube ich muss mal mit Yuki darüber reden.) Vielleicht liegt die ungewohnte Geduld der Salukis auch daran, dass sie so ein tolles flauschiges Wuscheltier ist und nie protestiert, wenn sich jemand in ihr Fell kuschelt, um ein Schläfchen zu machen. Im Gegensatz zu ihrem vor ein paar Monaten verstorbenen Bruder Aki, findet sie es einfach toll, wenn sie von anderen Hunden belagert und bekuschelt wird. Aber Aki war auch schon viel klappriger und damit unsicherer gegenüber den anderen Hunden. Wenn Oma etwas nicht passt (z.B. ein voll belegtes Lieblingssofa, eine ihrer Meinung nach verspätete Fütterung oder sie wurde gar zu wenig bekuschelt), dann wird sie nicht etwa grantig. Sie knurrt auch nie. Sie fängt an im Sopran zu bellen, dass jeder kläffende Kleinsthund blass würde vor Neid.

Ich bin immer wieder erstaunt wie ausdauernd sie das macht, besonders, da sie auch schon eine beginnende Kehlkopflähmung hat. Sie bekommt aber eindeutig noch reichlich genug Luft, um zu protestieren bis allen die Ohren klingeln.
Eigentlich sollte ich ihr das ab-erziehen, aber so alte Hunde haben eine gewisse Narrenfreiheit verdient, also lassen wir sie eben kläffen.
Yuki geht gerne viel spazieren und legt dabei auch ein ordentliches Tempo vor. Nur das wilde Rennen mit dem Rudel ist ihr jetzt zu viel, da reicht dann doch nach kurzem Sprint die Puste nicht mehr. Was aber relativ ist. Ich kenne genug junge fette Hunde die schneller KO sind als unsere wilde Oma.
Zugegeben, gesundheitlich ist sie nicht mehr wirklich top auf der Höhe: Der durch Nervendegeneration schlaffe Kehlkopf und neuropathische Probleme in der Hinterhand, die olle blöde Allergie nicht zu vergessen. Ist ebenso. Geht auch nicht weg zu operieren. Also dopen wir sie „gesund“.
Yuki freut sich über den Leckerli-Bollo in dem ihre Tabletten stecken und weiß nichts von Krankheit. Wir versuchen, nicht zu sehr darüber nachzudenken, wie lange sie wohl noch hat, Yuki tut das ja auch nicht. Sie genießt ihr Leben.
Nach dem Prinzip: "Man kann schon alt und krank sein, man darf es nur nicht selber merken!“

Vielen lieben Dank an alle Paten und an die Patenhund-Mama!

Wölfchen: JEANNY

Wölfchen: JEANNY

19.12.2019

Auch von unserem zweiten Patenwölfchen Jeanny gibt es ein paar Zeilen und neue Bilder:
Im Juni ist sie seche Jahre alt geworden..
Da sie mit Faolan zusammenlebt, ist sie natürlich auch umgezogen.
Das riesengroße Grundstück und die Einsamkeit haben ihr gut getan.
Das Problem, dass man fremde Hunde auf dem Spaziergang trifft, fällt nun einfach weg.
Und mit ihren ständigen Kumpels kommt sie sowieso recht gut aus.
Auf diese Weise sind ihre Menschen mittlerweile richtig glücklich mit ihr und wir wünschen ihr sehr, dass ihr noch viel Zeit in ihrem neuen Paradies bleibt.
Ein riesengroßes Dankeschön an ihre Paten.

Wölfchen: FAOLAN

Wölfchen: FAOLAN

17.12.2019

"Wir freuen uns, ein paar Zeilen vom Wölfchen Faolan schicken zu dürfen. Beim Irish Wolfhound darf man sich ja über jedes Jahr freuen, das er älter wird.
Faolan wurde nämlich im November sechs Jahre jung.
In diesem Jahr hat er ziemlich viel erlebt. Er ist nämlich umgezogen. Er lebt nun sehr, sehr ländlich auf sechs Hektar Land. Seine bisherigen Kumpels und Menschen hat er natürlich mitgenommen.
Wir müssen feststellen, dass diese Veränderung ihm sehr gut getan hat. Mehr Platz und Bewegung helfen bei der Bewältigung von Aggressionen. Man könnte fast behaupten, er hätte sich mit allen anderen Lebewesen „zusammengerauft“.
Scherz beiseite, seine zwei Menschen hat er mittlerweile richtig ins Herz geschlossen und bei entsprechender Konsequenz kommt es auch zu keinen Beißattacken mehr.
Auch der Umgang mit den anderen Hunden ist wesentlich friedlicher geworden.
Wenn wir mit seinen Menschen sprechen, können wir auch die Begeisterung in ihren Erzählungen spüren. Faolan ist zwar kein sanfter Riese geworden, aber es gibt viele Momente, in denen er diese Seite jetzt zeigen kann.
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Faolans Menschen für alle Mühen.
Auch seinen Paten gilt unser Dank, ohne sie, könnten wir dem Buben ein solches Leben nicht ermöglichen.

Afghanen-Hündin: MECHTHILD

Afghanen-Hündin: MECHTHILD

28.12.2019

Vor lauter Weihnachten haben wir noch nicht über alle Patenhunde berichtet.
Heute Nachrichten von Mechthild:
Mechthild (Emma) ist mittlerweile 11,5 Jahre alt.
Bereits seit April 2017 wird sie bei  Renate und ihrem Mann jeden Tag verwöhnt und genießt ihr Leben.
Wir glauben, Renates Zeilen sprechen für sich:

 „Im letzten Jahr habe ich ja geschrieben, dass Emma nicht so gerne mit Gassi geht und falls es ihr überhaupt nicht mehr passt, sie den Weg nach Hause auch alleine findet.
Weil ich das aber nicht möchte, sind jetzt die Leckerchen in meiner Tasche und siehe da, Emma geht auch wieder gerne mit. Nicht des Gassigehens wegen, aber der Leckerchen wegen allemal.
Ich finde, die Fotos zeigen das ziemlich gut. Irgendwie hat sich da ein neues Ritual entwickelt. Emma bleibt erst mal weit hinter mir und wenn ich mich umdrehe, kommt sie angerast und es gibt getrocknete Lunge. (Trockenfutter reicht nicht).
Die Runde im Trollwald ( etwas mehr als 4 km) ist Emma ganz mitgelaufen, aber die täglichen Gassirunden sind eher kurz. Nicht kurz von der Zeit, aber kurz von der Entfernung.

Das Foto auf der Couch ist entstanden, nachdem ich Emma geduscht habe. Ein Bauer hatte an dem Tag herrliche Gülle (Emmas Meinung) auf der Wiese verteilt und das war eine gute Gelegenheit, sich komplett einzuparfümieren. Das Duschen hinterher fand weniger Gefallen (bei Emma) und endete in einer Badputzaktion meinerseits. Ich befürchte aber, dass sie beim nächsten Mal sich eher an den guten Geruch der Gülle erinnert. So hat Emma auch die komische Angewohnheit, daß wenn die Hundeleckerchen besonders stinkig sind (Renates Meinung) sich erst mal darauf gesuhlt werden muss. Aber im Vergleich zur Gülle ist das sogar für meine Nase gut erträglich.
Das war es erst mal von dem Wonneproppen."

Wir danken all ihren Paten und natürlich Renate & ihrem Mann für das schöne Leben, das Emma bei ihnen haben darf.

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