Für unsere Sorgenkinder suchen wir Paten sowie große und kleine Spenden.

Unseren Antrag auf eine Patenschaft können Sie über folgenden Link als PDF herunterladen:

Antrag auf Patenschaft

Falls Sie noch Fragen bzgl. einer Patenschaft haben, wenden Sie sich bitte an Helge Wenger unter 07156/24821

Barsoi-Hündin: Yuki

Barsoi-Hündin: Yuki

30.12.2019

Jetzt fehlt nur noch der Bericht von unseren Paten-Barsoi Yuki:

„Wie soll man über diese nächstes Jahr 12 werdende lustige Hummel schreiben
.Jedenfalls ist sie nicht das zerbrechliche traurige Öhmchen, das ich erwartet hätte, als sie mir Anfang des Jahres zusammen mit ihrem Bruder Aki angekündigt wurde. Die beiden waren dann glücklicherweise auch nicht dauerhaft inkontinent. Yuki ist ein riesiges altes Schlachtschiff, daß sich große Mühe gibt, die sie umgebenden kleinen Segelboote (Salukis) nicht zu sehr zu bedrängen und platt zu walzen. Manchmal gelingt ihr das sogar richtig gut. Außer wenn es ums Gassigehen geht. Dann dreht sie durch und führt wilde Tänze auf und dreht Pirouetten.  Was wegen wackeliger Hinterhand schon mal ein paar der Salukis versehentlich unelegant aus dem Weg befördert. Seltsamer Weise stört es die Lukis wenig, wenn Yuki sie durch die Gegend kegelt. Könnte daran liegen, dass Omi sonst sehr um Frieden bemüht ist und sanfte Nasenküsse verteilt. Immer wenn sie jemanden umgewalzt hat, ist sie angemessen bestürzt und beschnuffelt besorgt den anderen Hund. (Wobei mir auffällt: Warum bekomme ich eigentlich immer so ungestüm die nasse Nase ins Gesicht gestupft? Vorzugsweise direkt nach dem Trinken. Bei den Salukis ist sie doch auch vorsichtig? Ich glaube ich muss mal mit Yuki darüber reden.) Vielleicht liegt die ungewohnte Geduld der Salukis auch daran, dass sie so ein tolles flauschiges Wuscheltier ist und nie protestiert, wenn sich jemand in ihr Fell kuschelt, um ein Schläfchen zu machen. Im Gegensatz zu ihrem vor ein paar Monaten verstorbenen Bruder Aki, findet sie es einfach toll, wenn sie von anderen Hunden belagert und bekuschelt wird. Aber Aki war auch schon viel klappriger und damit unsicherer gegenüber den anderen Hunden. Wenn Oma etwas nicht passt (z.B. ein voll belegtes Lieblingssofa, eine ihrer Meinung nach verspätete Fütterung oder sie wurde gar zu wenig bekuschelt), dann wird sie nicht etwa grantig. Sie knurrt auch nie. Sie fängt an im Sopran zu bellen, dass jeder kläffende Kleinsthund blass würde vor Neid.

Ich bin immer wieder erstaunt wie ausdauernd sie das macht, besonders, da sie auch schon eine beginnende Kehlkopflähmung hat. Sie bekommt aber eindeutig noch reichlich genug Luft, um zu protestieren bis allen die Ohren klingeln.
Eigentlich sollte ich ihr das ab-erziehen, aber so alte Hunde haben eine gewisse Narrenfreiheit verdient, also lassen wir sie eben kläffen.
Yuki geht gerne viel spazieren und legt dabei auch ein ordentliches Tempo vor. Nur das wilde Rennen mit dem Rudel ist ihr jetzt zu viel, da reicht dann doch nach kurzem Sprint die Puste nicht mehr. Was aber relativ ist. Ich kenne genug junge fette Hunde die schneller KO sind als unsere wilde Oma.
Zugegeben, gesundheitlich ist sie nicht mehr wirklich top auf der Höhe: Der durch Nervendegeneration schlaffe Kehlkopf und neuropathische Probleme in der Hinterhand, die olle blöde Allergie nicht zu vergessen. Ist ebenso. Geht auch nicht weg zu operieren. Also dopen wir sie „gesund“.
Yuki freut sich über den Leckerli-Bollo in dem ihre Tabletten stecken und weiß nichts von Krankheit. Wir versuchen, nicht zu sehr darüber nachzudenken, wie lange sie wohl noch hat, Yuki tut das ja auch nicht. Sie genießt ihr Leben.
Nach dem Prinzip: "Man kann schon alt und krank sein, man darf es nur nicht selber merken!“

Vielen lieben Dank an alle Paten und an die Patenhund-Mama!

Saluki-Rüde: Chabuk

Saluki-Rüde: Chabuk

29.12.2019

Über Patenhund Chabuk bekamen wir diesen lustigen Text:
„Liebe Paten,
der Hund hat meine Hausaufgaben gefressen.
Daher leider kein Patenhundebericht über Chabuk!
Doofe Ausrede? Ich tue mich nur eben schwer mit solchen Berichten.
Jeder der Hunde ist doch der beste Hund der Welt, was soll ich nur schreiben?

Ich glaube die wilde Vorgeschichte Chabuks kennt jeder bei der Windhundhilfe zur Genüge:  Furchtbar krank, fett und verwahrlost, beschlagnahmt, im Tierheim dann auch noch erblindet, entzündete abgebrochene Zähne und Tumoren, mit Mühe aus dem Tierheim und ins Leben zurückgeholt.

Was vielen aber nicht bekannt sein dürfte:
Er selbst fühlt sich inzwischen gar nicht mehr als armer Kerl!
Er ist ein ganz normaler Hund geworden. Chabuk liebt langes Gassigehen mit Kumpel (alleine ist doch eher unheimlich). Er erkundet genau seine Umgebung und würde gar zu gerne mal Nachbars Katze….

Er besteht darauf, sich jede Nacht vor der Brust des weltbesten Herrchens zusammen zu rollen und fest in den Arm genommen zu werden. Ist ein anderer Hund im Weg, so drängelt er sich ganz langsam, sanft und unaufhaltsam dazu. Dann grunzt er glücklich und schläft ein. Man bemerke, ich bin selbstverständlich abgemeldet, wenn Herrchen da ist…bzw. abgemeldet bei Herrchen, wenn der Hund da ist.

Unser Zuckerwürfel lebt jetzt ein normales Hundeleben, nur daß er eben einen Glucosesensor trägt, täglich Medikamente für seine Krankheit bekommen muß und sein Herrchen ihn nicht beliebig mit Keksen vollstopfen darf. Darunter leidet eindeutig Herrchen sehr viel mehr als der Hund.

Er macht Blödsinn wie jeder andere 9jährige Saluki und klaut wie ein Rabe.
Einzig wenn ich ihn mal bei Blödsinn erwische und schimpfe, dann merkt man noch, dass er eine Vorgeschichte hat: Dann flüchtet er nämlich plötzlich ganz panisch als fürchte er ich wolle ihm den Kopf abreißen.
Dauert aber nur eine Minute dann linst er wieder um die Ecke, ob die Luft rein ist.
Dann kommt er zurück gewackelt um zu schauen ob ich das auch gemerkt habe, wie schlimm ich ihn erschreckt habe und ich ihn jetzt gefälligst schuldbewusst in den Arm nehme und tröste. Ich böser schimpfender Mensch, ohne Verständnis für den unwiderstehlichen Reiz Pferdemüsli klauen zu müssen.
Na klar nehme ich ihn in den Arm.

So liebe Paten, das war es von Eurem Patenhund. Verzeiht mir wenn ich nur selten etwas schreibe. Ich fotografiere lieber. Ich verspreche für das nächste Jahr also gerne viele Fotos und hänge Euch noch ein paar Bilder hier an.“
Vielen lieben Dank!

Wölfchen: JEANNY

Wölfchen: JEANNY

19.12.2019

Auch von unserem zweiten Patenwölfchen Jeanny gibt es ein paar Zeilen und neue Bilder:
Im Juni ist sie seche Jahre alt geworden..
Da sie mit Faolan zusammenlebt, ist sie natürlich auch umgezogen.
Das riesengroße Grundstück und die Einsamkeit haben ihr gut getan.
Das Problem, dass man fremde Hunde auf dem Spaziergang trifft, fällt nun einfach weg.
Und mit ihren ständigen Kumpels kommt sie sowieso recht gut aus.
Auf diese Weise sind ihre Menschen mittlerweile richtig glücklich mit ihr und wir wünschen ihr sehr, dass ihr noch viel Zeit in ihrem neuen Paradies bleibt.
Ein riesengroßes Dankeschön an ihre Paten.

Wölfchen: FAOLAN

Wölfchen: FAOLAN

17.12.2019

"Wir freuen uns, ein paar Zeilen vom Wölfchen Faolan schicken zu dürfen. Beim Irish Wolfhound darf man sich ja über jedes Jahr freuen, das er älter wird.
Faolan wurde nämlich im November sechs Jahre jung.
In diesem Jahr hat er ziemlich viel erlebt. Er ist nämlich umgezogen. Er lebt nun sehr, sehr ländlich auf sechs Hektar Land. Seine bisherigen Kumpels und Menschen hat er natürlich mitgenommen.
Wir müssen feststellen, dass diese Veränderung ihm sehr gut getan hat. Mehr Platz und Bewegung helfen bei der Bewältigung von Aggressionen. Man könnte fast behaupten, er hätte sich mit allen anderen Lebewesen „zusammengerauft“.
Scherz beiseite, seine zwei Menschen hat er mittlerweile richtig ins Herz geschlossen und bei entsprechender Konsequenz kommt es auch zu keinen Beißattacken mehr.
Auch der Umgang mit den anderen Hunden ist wesentlich friedlicher geworden.
Wenn wir mit seinen Menschen sprechen, können wir auch die Begeisterung in ihren Erzählungen spüren. Faolan ist zwar kein sanfter Riese geworden, aber es gibt viele Momente, in denen er diese Seite jetzt zeigen kann.
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Faolans Menschen für alle Mühen.
Auch seinen Paten gilt unser Dank, ohne sie, könnten wir dem Buben ein solches Leben nicht ermöglichen.

Afghanen-Hündin: MECHTHILD

Afghanen-Hündin: MECHTHILD

28.12.2019

Vor lauter Weihnachten haben wir noch nicht über alle Patenhunde berichtet.
Heute Nachrichten von Mechthild:
Mechthild (Emma) ist mittlerweile 11,5 Jahre alt.
Bereits seit April 2017 wird sie bei  Renate und ihrem Mann jeden Tag verwöhnt und genießt ihr Leben.
Wir glauben, Renates Zeilen sprechen für sich:

 „Im letzten Jahr habe ich ja geschrieben, dass Emma nicht so gerne mit Gassi geht und falls es ihr überhaupt nicht mehr passt, sie den Weg nach Hause auch alleine findet.
Weil ich das aber nicht möchte, sind jetzt die Leckerchen in meiner Tasche und siehe da, Emma geht auch wieder gerne mit. Nicht des Gassigehens wegen, aber der Leckerchen wegen allemal.
Ich finde, die Fotos zeigen das ziemlich gut. Irgendwie hat sich da ein neues Ritual entwickelt. Emma bleibt erst mal weit hinter mir und wenn ich mich umdrehe, kommt sie angerast und es gibt getrocknete Lunge. (Trockenfutter reicht nicht).
Die Runde im Trollwald ( etwas mehr als 4 km) ist Emma ganz mitgelaufen, aber die täglichen Gassirunden sind eher kurz. Nicht kurz von der Zeit, aber kurz von der Entfernung.

Das Foto auf der Couch ist entstanden, nachdem ich Emma geduscht habe. Ein Bauer hatte an dem Tag herrliche Gülle (Emmas Meinung) auf der Wiese verteilt und das war eine gute Gelegenheit, sich komplett einzuparfümieren. Das Duschen hinterher fand weniger Gefallen (bei Emma) und endete in einer Badputzaktion meinerseits. Ich befürchte aber, dass sie beim nächsten Mal sich eher an den guten Geruch der Gülle erinnert. So hat Emma auch die komische Angewohnheit, daß wenn die Hundeleckerchen besonders stinkig sind (Renates Meinung) sich erst mal darauf gesuhlt werden muss. Aber im Vergleich zur Gülle ist das sogar für meine Nase gut erträglich.
Das war es erst mal von dem Wonneproppen."

Wir danken all ihren Paten und natürlich Renate & ihrem Mann für das schöne Leben, das Emma bei ihnen haben darf.

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