19.10.2026
Leider ist unser Chortaj Zorian (83 cm, 40 kg, kastriert) nicht mehr reserviert, sprich er ist wieder auf der Suche…
Wir verstehen das nicht wirklich, der Bub ist so ein herrlicher Kerl!
17.10.2026
Gestern vor einer Woche war es so weit:
Nach sechs Monaten und sechzehn Tagen Tierheim zog Sadiq auf eine Pflegestelle von uns. Mal hatten wir keine Pflegestelle, mal wollte das Vetamt ihn nicht umsetzen, mal gab es nach der Freigabe Interessenten, irgendwas war immer.
Nicole vom Pfotentaxi verbrachte für ihn auch gefühlt den Freitag auf der Autobahn im Stau, doch das Leben sollte jetzt endlich anfangen – danke.
Und dann kam ein kleines Büblein im Tarnkleidchen eines Azawakhs und ließ sich bereits von Nicole ganz ordentlich durchkuscheln.
Auch bei der Pflegemama zeigte er von Anfang an keinerlei Scheu oder Distanzbedürfnisse, wie man sie von einem Azi erwarten würde.
Auch wenn die Diskussion um die Rassezugehörigkeit von Sadiq eigentlich obsolet erscheint, könnte sie für seinen weiteren Werdegang wichtig sein.
Mit der Rasse Azawakh sind durchaus einige „Verhaltensbesonderheiten“ verbunden, auch wenn es bei dieser Rasse wohl auch Ausnahmen gibt.
Da Sadiq ein dem Menschen zugewandter, anhänglicher Schnuck ist, lehnen wir uns jetzt mal aus dem Fenster, und behaupten trotz aller Optik, dass er ein Smooth-Saluki ist , vielleicht mit einem gewissen Azawakh-Anteil.
Wir werden ihn noch ausführlicher vorstellen, wenn wir ihn besser kennengelernt haben. Doch man darf sich bereits für den 8 Jahre alten Buben bewerben.
Wir wünschen uns für ihn ein Windhund-Mädchen an seiner Seite zum gemeinsamen Chillen im Garten in der Sonne (wenn sie mal wieder scheint).
Nach so viel anstrengendem Leben mit Sicherstellung durchs Vetamt, einem halben Jahr Tierheim, hat er sich wie eine leider verstorbene Tierschutzkollegin immer sagte, ein „Sahneplätzchen“ verdient.
Übrigens:
Der Begriff „Sadiq“ stammt aus dem Arabischen (صَدِيق) und bedeutet übersetzt „Freund“ oder „wahrhaftig/treu“.
15.10.2026
Unsere Sloughi-Hündin Najima ist letzten Sonntag in ihr neues Zuhause gezogen.
Dort wartete schon ganz ungeduldig ein junger Windhund-Bub auf seine neue Spielgefährtin. Der Funke sprang spontan über, das Filmchen ist kurz nach der Ankunft entstanden.
Najima kommt ursprünglich aus Marokko.
Sie hat jetzt ein Zuhause, das wahrscheinlich eines der größten hoch eingezäunten Grundstücke in Germany besitzt – also einer marokkanischen Prinzessin würdig.
Leider hat die Hübsche einen Umweg in ihrem Leben machen müssen.
Sie wurde vom Vetamt sichergestellt und nach einem halben Jahr freigegeben. Sie hatte das Glück bei einer großartigen Familie dieses halbe Jahr verbringen zu dürfen, die ihr alles gezeigt hat, was man so als Sloughi braucht, um sich bei uns zurecht zu finden.
Ein wunderbares Leben wünschen wir dir kleine Najima.
Einen Dank an ihre neue Familie – ein bisschen stolz sind wir schon: Najima ist der 10. iWi-Hund seit 2006.
Und natürlich danke an das Pfotentaxi Uwe; Du und Eure Gemeinschaft machen für viele das Leben besser!
12.10.2026
So kann man das beim neuen Frauchen unseres Salukis Jamal lesen.
Bereits seit über einer Woche hat er ein eigenes Zuhause.
Dort gibt es alles, von dem er immer geträumt hat.
Danke Du liebes Frauchen!
Ein Dank auch an Jamals Pflegemama, die ihn ein halbes Jahr gehütet hat, bis er nach seiner Sicherstellung endlich freigegeben wurde.
Ein weiterer Dank geht an die Dubai-Rescuer, die ganz wesentlich dazu beigetragen haben, dass Jamal von seinem neuen Frauchen gefunden wurde.
12.10.2026
Und noch ein Augensternchen musste gehen.
Bettina schreibt:
„2017 sind wir wieder einmal mit dem Auto von Marokko nach Deutschland gefahren. Es war bereits das vierte Mal. Unsere Reisen hatten immer mit unseren Hunden zu tun, denn wir wollten nicht mit ihnen fliegen.
Damals waren wir mit unserer Lilli bei dem Tierarzt der Windhundhilfe. Im Wartezimmer haben wir Dich Helge getroffen. Wir wollten dich anschließend ohnehin besuchen, weil Lilli ja ebenfalls von der Initiative Windhundhilfe kam.
Du warst dort mit einem wunderschönen blauen Afghanischen Windhund. Er war etwas kleiner von Statur, aber sein Gesicht hat mich sofort verzaubert. Ich glaube, ich habe mich in diesem Moment schon ein wenig in ihn verliebt.
Als wir dich dann zwei Tage später anriefen und fragten, ob der Bub noch zu haben sei, hast du das bejaht. Also sind wir noch einmal zu dir gefahren und haben Sultan zu uns geholt. Anschließend traten wir mit Lilli und unserem neuen Familienmitglied die Rückreise mit dem Auto an.
Seitdem hat Sultan unser Leben sehr verändert, vor allem das Leben von Lilli. Er gab ihr Sicherheit, beschützte sie und auch uns. Er war immer treu und ein lieber Familienhund. Nach seiner Pubertätsphase, die manchmal etwas schwierig war, wurde er wieder völlig ruhig.
So durften wir viele, viele Jahre mit unserem Bub verbringen und wunderschöne Erinnerungen sammeln. Ich denke an ihn am Strand, wenn er endlich rennen durfte, an unsere täglichen Routinen und an all die kleinen Selbstverständlichkeiten des gemeinsamen Lebens. Die Namen Lilli und Sultan gehörten für mich einfach zusammen. Sie waren wie aneinandergeklebt.
Mit Sultan endet nun eine besondere Ära meines Lebens: zwanzig Jahre mit Afghanischen Windhunden. Diese Zeit war etwas ganz Besonderes für mich. Ich bin meinen Kindern und meinem Mann sehr dankbar, dass sie meine große Liebe zu diesen Tieren immer mitgetragen und unterstützt haben.
Sultan ist jetzt fast dreizehn Jahre alt geworden. Seit etwa einem Jahr hatte er Herzprobleme. Wir haben alles für ihn getan, vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Aber in der letzten Zeit wurde mir immer bewusster, dass ich nicht länger für mich entscheiden durfte. Ich musste für ihn entscheiden.
Und genau das habe ich getan, sehr, sehr schweren Herzens.
Es wird jetzt seine Zeit brauchen, bis sich dieser Schmerz irgendwann in liebevolle Erinnerung verwandelt. Aber eines weiß ich ganz sicher: Ich habe mit Sultan nur schöne Erinnerungen. Wirklich nur schöne.
Das Einzige, was mir im Moment Trost gibt, ist der Gedanke, dass er in unserem kleinen Garten seinen Platz gefunden hat. Er ist nicht irgendwo anders. Er ist bei uns. Nur seine Seele ist gegangen. Aber ich habe jetzt einen Ort, zu dem ich jederzeit gehen kann, an dem ich ihm nahe sein und an ihn denken kann. Ich glaube, das wird mir guttun. Und vielleicht ist es genau das, was ich im Moment am meisten brauche: zu wissen, dass unser Bub immer ein Teil von uns bleiben wird.
Run free mein Sultan, Ton Ton, mein BU, grüsse mir unsere Lilli“
Liebe Bettina & Mann, wir sind in Gedanken bei Euch.
Vielen Dank für all Eure Liebe!
12.10.2026
„Leider musste ich mich am 25.9. von meiner geliebten Ivy (ehemals Flora) trennen.
Sanft wie sie gelebt hat, ging sie über den Regenbogen.
Sie wäre im Jänner 15 Jahre geworden und ich habe sie über 10 Jahre begleitet. Schon seit ein paar Monaten wurde sie immer schwächer und wollte kaum noch fressen. Ultraschall und Blut zeigten nur Auffälligkeiten an der Blase. Inkontinent war sie schon seit Jahren, aber das hatten wir im Griff. In den letzten Tagen zeigte sie mir aber deutlich, dass sie nicht mehr wollte.
Mit ihr ging ein Teil meines Herzens.
Emma und ich geben uns gegenseitig Trost und wir versuchen wieder zu einem normalen Tagesablauf zu finden.
Helge, ich danke dir für diese wundervolle Seele.
Liebe Grüße
Jacky“
Liebe Jacky, danke für alles!
08.10.2026
Auch der alte Saluki-Bub Azeel war nur in unserer Hundeliste vermerkt.
Ein Modell in smooth und 12 Jahre alt – dies erschien uns schwierig.
Doch wir erinnerten uns an unsere Uli, die als ihr Barsoi-Bub kürzlich starb zu uns sagte:
„Meine Nelly (Barsoi-Hündin) ist altes, eher zurückhaltendes Mädchen sie möchte wenn nur einen Gefährten, der zu ihr passt.“ Und der wesentliche Satz, „eigentlich ist die Rasse nicht so wichtig“.
Versuch macht klug.
Azeel wohnt jetzt bei Nelly und das Feedback:
„Azeel ist ein Sonnenschein und schon nicht mehr wegzudenken!“
Ach was freuen uns für den alten Buben mit seiner seltsamen Vorgeschichte.
Einen lieben Dank auch an die Pflegeeltern, die das Büblein nach seiner Sicherstellung ein halbes Jahr liebevoll gehütet haben.
Dir Azeel wünschen wir auf deinem Luxusplätzchen mit einem riesigen Garten noch ganz viele Jahre!
Danke Uli!
08.10.2026
Manch einer verfolgt tatsächlich unsere Hundeliste auf unserer Homepage.
Manchmal kann man dort spannende Hündchen finden, die sonst nirgendwo zu sehen sind.
Und unsere Nathalie gehört zu unseren langjährigen Mitstreitern. Sie entdeckte unser kleines Zirkuspüdelchen. Und der Rest ist Geschichte!
„Nun lebt das kleine Zirkuspudelchen schon ein paar Wochen bei uns und wir sind schwer verliebt. So unkompliziert, lieb und lustig. George, vorher Malih ist nun überall dabei, ob Stadt, Friseur oder einfach nur Freunde besuchen. Er liebt es im Wald zu rennen um anschließend, natürlich, auf meinem Schoß zu schlafen. Er ist ein Jackpot ! Danke an Pflegemama Janin, für das Vertrauen, ihn in unsere bunte Truppe ziehen zu lassen.“
Übrigens der Kleine ist gerade mal ein Jahr alt, ein Alter, das man bei uns eher selten findet. Doch „unser“ Zirkus hatte Not und Dank Pflegemama Janin konnten wir helfen.
Auf jeden Fall wünschen wir dem kleinen Buben ein richtig tolles Pudelleben!
08.10.2026
Unsere Cheri ist mit über 12 Jahren gestorben.
Für uns auch ein legendärer Hund, so war sie doch das einzige Modell, das jeden Besucher in die Finger biss: Sie kam schwanzwedelnd angehüpft, strahlte die Menschen an und sobald sie sie streicheln wollten, bluteten die Finger. Zahllose Besucher wollten auf unsere warnenden Wort nicht hören…
Claudia & Volkmar schreckte das nicht.
Danke für ein wunderbares Afghanen-Leben!
Claudia schreibt:
„Vor über acht Jahren im Sommer hat Helge die wunderschöne kleine Königin Cheri zu uns gebracht. Jetzt hat sie uns für immer verlassen. Wie in der Legende war sie schwarz, eine Afghanin mit Jasminduft. Sie hat auf mich so verletzlich gewirkt, niemals konnte ich ihr gegenüber unfreundlich sein. Sie war leichtfüßig und natürlich schnell. Mein Herz ist immer mitgesprungen, wenn sie von der Terrassentür aus über das erste Sofa gehüpft ist, um ins zweite einzubomben. Hier auf der Finca hat sie die fünf großen Stufen aus dem Garten zur Terrasse prinzipiell in Einem genommen, wobei sie nicht mit Kraft gesprungen ist, sondern eher wie ein Gummiball. Weniger super waren ihre Raufereien mit unserer mallorquinischen Schäferhündin Celine, zwei mythische schwarze Fabelwesen mit wehendem Fell, aber aus dem unterirdischen Teil der Welt. Legendär auch ihr großer Auftritt bei unserem TA. Aus der Narkose heraus ist sie für alle unerwartet, weil es „eigentlich“ unmöglich war, hochgesprungen, um den Tierarzthelfer zu attackieren. Sie war unglaublich eigenwillig, und selbstverständlich konnte sie mich immer um den kleinen Finger wickeln. Meistens war sie sehr sehr langsam unterwegs, oder gar nicht, nur Stehen und die Nase in den Wind halten - aber klar, sie konnte jederzeit in einer Staubwolke losrasen. Egal, wo wir mit ihr hinkamen, ihre Schönheit wurde bewundert. - Danke liebe Helge für diese wunderbare Galga ❤️“