Afghanen-Rüde: Didi

Afghanen-Rüde: Didi

28.08.2021

Unser Paten-Afghane Didi wurde am 2. August 12 Jahre alt. Zum Geburtstag gab es den ersten Urlaub in seinem Leben. Eigentlich traurig, irgendwie aber auch schön: Jeder Afghane sollte wenigstens einmal in seinem Leben das Meer gesehen haben – und da gilt die Devise besser spät als nie.
Er ist jedenfalls begeistert, seine Lebensgeister erwachen. Sie lassen auch erahnen, dass man ihn in jüngeren Jahren vermutlich erst nach Stunden wieder eingesammelt hätte. Jetzt ist er so entschleunigt, dass man ihn wieder eingesammelt bekommt.
Die Rute bekommt er aufgrund seiner fortgeschrittenen Cauda equina nur noch in seltenen Momenten nach oben, doch an seinem Gesicht kann man das Strahlen doch sehen….

Saluki-Rüde: Chabuk

Saluki-Rüde: Chabuk

19.12.2020

Unser Paten-Saluki Chabuk wurde im März 10 Jahre alt und wir müssen feststellen, er sieht besser aus als je zuvor (zumindest seitdem wir ihn kennen).
Seit September 2019 muss er nicht mehr im Tierheim leben und steht unter äußerst kompetenter tierärztlicher Überwachung.
Nachdem er zwei neuen Linsen bekommen hat, müssen seine Augen ständig kontrolliert werden (Augendruck) bzw. getropft werden.
Gegen sein Cushing-Syndrom ist er auf Vetoryl eingestellt, evtl. wird dies in Zukunft nicht mehr nötig sein.
Leider wird er wohl ein Diabetes-Patient bleiben. Er ist mit einem Freestyle Libre Sensor ausgerüstet, was eine dauerhaftes Ablesen der Werte ermöglicht (daher das breite, jedoch weiche Halsband, um den Sensor zu schützen).
Wir haben das Glück, dass einige Tierärzte seine Patenonkel und –tanten sind: Sie sponsern Laboruntersuchungen, Augendruckmessungen, Augentropfen und auch den einen oder anderen Sensor.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen seinen Tierärzten, ohne die es niemals gelungen wäre, den Buben wieder auf die Pfoten zu stellen bzw. seinen Zustand zu erhalten und zu verbessern.
Doch ohne zwei Menschen, bei denen Chabuk lebt, wäre das natürlich alles nicht möglich.
Sein „Papa“ schreibt:
„Unser Chabuk oder Zuckerwürfel oder watschelnder Falke. Jetzt will ich auch mal als Herrchen ein paar Worte über diese Sahneschnitte schreiben, da er doch über die Zeit irgendwie mein Hund geworden ist. Mein Hund natürlich nur, wenn Frauchen nicht Essen zaubert, aber das kennt man ja. Er hat sich von Anfang an super in sein Rudel integriert, und Gassi ist natürlich seine größte Leidenschaft. Er wollte von Anfang an nur raus. Kaum, dass ich nach Hause komme, schiebt er mich quasi wieder rückwärts die Treppe runter nach dem Motto: „Herrchen, da ist die Tür, da muss ich raus. Jetzt. Sofort. ZackZack“. Nur, wenn ich diese tägliche Pflichtrunde mit Ihm erledigt habe, kann er sich zufrieden zusammenrollen und muss dann natürlich noch seine Brust gekrault kriegen. Fällt die Runde flach, so werden wir die ganze Zeit mit Leidensblicken bestraft. Wir sind sehr froh, dass er es doch noch zeitig genug zu uns geschafft hat, um sein Leben mit ordentlich Sehkraft noch bei uns genießen zu können. Und war er am Anfang noch ganz still und glücklich, wenn er irgendwo bei uns in Ruhe liegen konnte, so macht er jetzt mit dem Rudel ordentlich Krawall, am Zaun, gegen die Nachbarn, oder die unsichtbaren Hasen. Einer muss es ja tun. Danke für meinen besten Bettwärmer, obwohl, es sind alle die besten Bettwärmer.“

Liebe Paten wir danken Ihnen sehr für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen trotz aller derzeitig widrigen Umstände ein schönes Weihnachtsfest.
Falls Sie gerne Pate für einen unserer Schützlinge werden möchten, melden Sie sich doch bei uns!

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