Barsoi-Rüde: Joker

Barsoi-Rüde: Joker

09.02.2023

Dies ist die Geschichte von Joker. Er kam am 25. Dezember 2016 zu uns, ein Weihnachtshund.
Ein Barsoi aus Russland, dort ausgesetzt aufgefunden, im russischen Tierheim von einer deutschen Tierärztin betreut, die uns um Hilfe bat. Joker, damals ca eineinhalb Jahre jung, hatte ein kaputtes Kniegelenk. Mein Doc hat dann folgende knappe Diagnose gestellt: Patellaluxation im Welpenalter, OP nicht mehr möglich, steifes Kniegelenk voller Arthrose, bleibt so.
Trotzdem, vor allem weil halb Russland Interesse an Jokers weiterem Weg und mögliche Heilung hatte, noch beim Spezialisten in Lörrach nachgefragt, Röntgenbilder verschickt. Diagnose: Man findet sicher jemanden, der Joker ein neues Bein anschraubt, ich rate dringend davon ab, lasst ihn, wie er ist, alles andere kanns nur noch schlimmer machen.
Joker hinkte, aber "nur" deswegen, weil das kaputte Bein durch das Anwinkeln kürzer war als das gesunde, Schmerzen hatte er keine, das konnte ihm jeder ansehen, dem wilden Kerle❤️
Joker fand dann ein Zuhause, es war immer alles toll, keine Probleme. Nach vier Wochen kam er wieder, kastriert. Joker freute sich wie irre, wieder hier zu sein. Niemals hat er auch nur einen unserer Hunde schräg angeschaut. Er war immer ein Sonnenschein, stets gut gelaunt, freundlich zu groß und klein, mega anhänglich zu jedem Menschen. Er musste mit auf die Küchenbank, Esszimmerbank, Gartenbank, Gartentisch, Sofa, in seinem Herzen war er ein Windspiel.
Spazieren gehen wollte, konnte er nicht, im Garten toben reichte ihm. Und heulen konnte er ganz schrecklich laut, hörte er mein Auto, fing immer er als erstes an zu heulen und der Rest machte mit.
Nach der Trennung von meinem Verein beschloss ich kurzerhand, völlig aus dem Herzen heraus, ihn bei uns zu behalten. Joker war zu der Zeit, mit den vier WochenUnterbrechung, fast zwei Jahre bei uns. Er war Daheim.
Dann bildete sich ein Knubbel, komische Stelle, an einer Rippe, wuchs nach außen. Dachte mir schon, was das sein kann, mein Doc bestätigte es, Knochenkrebs.
Wir schickten ihn am 9. Februar auf seine Reise.
Schon so oft habe ich angefangen, einen Nachruf über ihn zu schreiben. Immer hab ich aufhören müssen. nicht die richtigen Worte gefunden. nichts mehr gesehen vor Tränen. Auch jetzt laufen sie wieder. Wie bei jedem meiner Schätze, aber Joker.... Er hatte so viel Pech in seinem Leben, warum musste er auch noch Knochenkrebs bekommen?!
Das ist so ungerecht.
IW-Hündin: Zierri

IW-Hündin: Zierri

14.10.2023

Ein Nachruf auf Zierri:

„31.12.13 - 14.10.23

❤Zirkona, liebevoll Zierri genannt, lebte bis auf ihre Welpenzeit fast  ihr ganzes Leben in Süddeutschland. Ihr Frauchen wurde sehr krank und es wurde ein Plätzchen gesucht, wo sie noch ihren Lebensabend genießen konnte.

So kam sie am 22.4.23 nach Italien zu 3 weiteren Irish Wolfhound’s und einer Zwergdackel-Dame. Mit ihrem zauberhaften Wesen hat sie Menschen und Hunde sofort für sich begeistert. ❤

Ach wie hat sie die Zuwendung, die Streicheleinheiten und die Liebe ihrer neuen Familie genossen!

Was ihr aber am meisten Spaß machte, was sie wirklich in vollen Zügen genoss, war der Garten. Soooo viel Platz, so viel zu schnuppern und zu schnüffeln, die Sonne und „la dolce vita“ zu genießen mit ihren neuen Hundekumpels, hat Zierri glücklich gemacht. Ja, ihren Garten hat sie so sehr geliebt, dass sie sogar die ersten Tage und Nächte komplett draußen verbracht hat, auf ihrem Bettchen, bei herrlich warmen Sommertemperaturen.

Zierri war für ihre neue Familie eine große Bereicherung, war sie doch eine unkomplizierte, freundliche und lustige Hündin.

Auch wenn die Zeit mit ihr viel zu kurz war, wird sie für immer unvergessen bleiben!

Gute Reise zauberhafte Zierri💔🌈“

Wir danken Zierris Familie von ganzem Herzen für die schöne Zeit, die sie noch haben durfte!

Whippet-Hündin: Twiggy (ehemals Hinky-Twinky)

Whippet-Hündin: Twiggy (ehemals Hinky-Twinky)

10.10.2023

Mit über dreizehn Jahren musste Twiggy ihre liebe Familie in großer Trauer zurücklassen.
Die Kleine war im Januar 2015 angekommen, nachdem sie nach einer Amputation des Vorderbeins (infolge eines Trümmerbruchs) ein neues Zuhause suchte.
Liebe Marta und Familie, wir danken Euch für alle die Liebe und Pflege, die Twiggy bei Euch haben durfte.

Afghanen-Hündin: DIVA

Afghanen-Hündin: DIVA

26.09.2023

Ach wir sind traurig:
Unsere Karin schreibt:

„... und dann ist nichts mehr wie es war ...

Mit schwerem Herzen, aber voller Dankbarkeit für eine wunderbare, glückliche und lehrreiche Zeit gefüllt mit unzählbaren außergewöhnlichen Augenblicken, die wir zusammen erleben durften, mit Stunden, die ich Euch beobachten durfte, mit Kilometern, die wir gemeinsam durch die Welt gegangen sind und der Freude, dass Euch und uns ein so tiefes Vertrauen verband, dass Blicke und kleine Gesten reichten, um zu verstehen, musste ich Euch weiterziehen lassen...

Danke

Püppa ((Diva) 10.07.2013 - 26.09.2023) und

Eiwa ((Waleria CK) 06.07.2010 - 13.12.2023),

dass Ihr diesen langen Weg, mit mir gegangen seid, auf dem wir so viel von- und übereinander gelernt haben.

Nun rennt wieder zusammen mit Eurem Reddy, durch die endlose Weite hinter dem .

Danke Helge, dass Du mir die Schätze anvertraut hast!“

Liebe Karin, danke für alles, sie hatten ein wunderbares Leben bei dir!

Windspiel-Rüde: LOLEK

Windspiel-Rüde: LOLEK

22.09.2023

Mach’s gut kleiner Mann:
„Kleiner Lollerich, für immer im Herzen.
*30.04.2009* - *22.09.2023*

Vor mehr als zehn Jahren strandete eine große Anzahl italienischer Windspiele aus einer Zuchtstätte in Frankreich im deutschen Tierschutz. Mit vereinten Kräften und viel Fahrerei konnten wir damals für all die kleinen Kobolde ein schönes Zuhause finden. Hand aufs Herz, wer kann schon nein sagen zu einem Windspiel? Wir jedenfalls nicht. Einer von diesen Hunden war unser Lolli.

Lolli hat hier all die Jahre in einer gemischten Windhund Gruppe gelebt, zu der auch immer mehrere Spielchen gehörten. Ein zuckersüßes, etwas unscheinbares Männlein, das Zeit seines Lebens etwas scheu geblieben ist. Im Gewusel der anderen Zwerge hat er sich richtig wohl gefühlt, ist aber am liebsten im Hintergrund geblieben. Wer Windspiele kennt, der weiß, sie erobern jedes Herz im Sturm, sie krempeln dein Leben auf links, man kann diesen vorwitzigen Clowns keinen Wunsch abschlagen und man kann ihnen niemals böse sein. Man verzeiht ihnen ihre ganz eigene Vorstellung von Stubenreinheit und hohe Tierarztrechnungen sowieso. Und wenn sie dich eines Tages verlassen, brechen sie dir dein Herz.

Lollerich war schon eine ganze Weile vom Alter gekennzeichnet. Oft stand er irgendwo herum, hatte vergessen, was und wohin er wollte, rief dann seine Menschen mit ungeahnter Hartnäckigkeit zu sich. Seine Sinne haben ihn immer öfter im Stich gelassen. So ist er auch schon mal falsch abgebogen und ich habe ihn dann in der Waschküche im Wäschekorb statt im Windspielnest gefunden. Zu guter Letzt haben seine Nierchen ihre Arbeit eingestellt und wir mussten ihn ziehen lassen. Dieser unsägliche Abschiedsschmerz, mit dem so ein Winzling seine Menschen zurücklässt, steht in absolut keinem Verhältnis zu seiner tatsächlichen Größe.

Nun flieg schnell in den Himmel zu den Anderen, mein kleiner Lolli, und pinkelt gemeinsam alle Wolken an.“

Danke für alles liebe Andrea!

Barsoi-Rüde: VITALI

Barsoi-Rüde: VITALI

20.09.2023

Ein ganz besonderer Hund hat sich auf den Weg gemacht:
„Magical Mr. Fuzzy

18.06.2011 - 24.09. 2023

Meine große Liebe
Ist friedlich in meinen Armen eingeschlafen und in den Himmel gegangen

Fuzzy ( Vitali) hatte vom ersten Moment bei mir/ uns ein glückliches Leben. Und ich / wir mit ihm

Fuzzy der Einzigartige
Er war der Liebevollste, Mutigste, Feinfühligste, Lustigste und Intelligenteste
Und er liebte Weihnachten
Er hatte das größte Vergnügen die Glöckchen am Baum zu läuten

Wir waren keinen Tag ohne einander. So viel Glück
Ich könnte ein Buch füllen “

Liebe Ira, danke für alles!

Windspiel-Rüde: MANNI

Windspiel-Rüde: MANNI

14.09.2023

Traurige Post:
„Manni ist gegangen ... Im Dezember 2012 kam MANNI, der kleine 8 Monate junge Windspielschatz, durch die IWI zu uns nach Hause. Der kleine Mann war spindeldürr und ein sog. Käfigwindspiel und konnte anfangs gar nicht richtig laufen, weil seine Hinterhand /seine Gelenke verkümmert waren. Jeder alte Galgo war schneller und hatte mehr Kraft und Ausdauer als der kleine Windspielmann. Aber mit viel Liebe und Training hatten wir es geschafft und Manni wurde ein ganz normaler Hund der mit Galgo, Whippet und Co. durch die Gegend geflitzt ist. So weit war alles gut bis das die ersten Krampfanfälle auftraten – bei blauen Windspielen ist das ja keine Seltenheit und bei so viel Power und Energie kann man sich ja mal so dermaßen beim Freilauf aufregen, dass man ohnmächtig in Mama`s Armen landete. Ab dem Zeitpunkt war das gemeinsame Flitzen mit Galgo, Whippet und Co. vorbei und Manni ging nur noch mit den Krötis (Chihuahua und Windspiele) Gassi weil es bei dem Kröti-Trupp einfach ruhiger zuging und er sich nicht mehr so aufgeregt hat. Manni entdeckte dann auch seine Freude am Fahrrad mit zulaufen - ja ihr lest richtig unser Windspiel liebte es neben dem Fahrrad gemütlich ohne Leine her zu traben und er gab immer das Tempo vor. Die Jahre zogen ins Land und Manni wurde älter und weißer (vor allem um die Schnute) aber nicht weiser und seine Energie ging nie verloren. Er konnte gefühlt "stundenlang" mit Mama meckern bis sie ihn endlich auf dem Sofa unter die Decke stopfte auch bei 30° Außentemperatur und selbst dann kam der Kopf wieder heraus und das Gemeckere ging weiter bis Mama gefühlte 100 x ihn immer wieder zugedeckt hat bis er endlich einschlief, das gleiche auch in unserem Bett wehe er war nicht unter der Bettdecke dann wurde solange "gelabert" bis es für ihn passte - ja so war unser Manni ... Wie sehr wünschen wir uns sein Gemecker wieder zu hören – wir sind so unsagbar traurig, dass Manni nicht mehr bei uns ist aber auch sehr dankbar das er fast 11 wundervolle Jahre mit uns verbringen durfte .. seine diversen Baustellen in seinen letzten Lebensjahren haben leider keine andere Entscheidung mehr zugelassen und somit haben wir uns schweren Herzen dazu entschlossen Manni von seinen Schmerzen zu erlösen. Wir vermissen unseren Manni jetzt schon sehr - es ist so still hier …
Unendlich traurige Grüße Marion und René mit der Küstentruppe“
Lieben Dank an Marion & René für dieses aufregende und behütete Windspielleben.

Afghanen-Hündin: IVI

Afghanen-Hündin: IVI

12.09.2023

„Leider muss ich Dir mitteilen, dass wir uns von unserer Ivi (vermittelt Mai 2017) verabschieden mussten.

Sie wollte nicht mehr aufstehen und so haben wir uns entschlossen, sie gehen zu lassen. Sie ist in unseren Armen eingeschlafen.

Sie liebte es, frei über die Felder zu toben, bei uns zu sein und mit uns zu kuscheln. Auch der Garten wurde vehement von ihr bewacht.

Sie wäre im Oktober 11 Jahre geworden. Wir danken Dir, dass wir Ivi haben durften.

Wir vermissen sie sehr.

Traurige Grüße

Thomas“
Lieber Thomas & Tom, wir danken Euch für die wunderbare Zeit, die Ivi bei Euch haben durfte.

Afghanen-Hündin: Isabel

Afghanen-Hündin: Isabel

07.09.2023

Und noch so eine hübsche Blaue hat uns verlassen:

„Erica *20.11.2012 - 07.09.2023*

Wir haben Erica verloren. Plötzlich und unerwartet, liegt mir auf den Lippen. Dabei verdränge ich, dass Erica fast 11 Jahre alt geworden ist. Traurige Realität ist ja, wie wir alle wissen, dass viele Afghanen nicht mehr richtig alt werden. In diesem Fall hat uns eine nicht vermeidbare Operation einschließlich Komplikationen einen kurzen und schmerzvollen Abschied zugemutet.
Erica ist vor zwei Jahren zu uns gekommen. Ein richtiges Prachtweib, groß und stattlich, bei einer topschlanken Figur hat sie beachtliche 31 kg auf die Waage gebracht. Erica war eine Tochter aus gutem Hause, ihre Manieren waren es anfangs eher nicht. So hat sie keine Zeit verschwendet, sich hier in der Hundegruppe direkt unbeliebt zu machen. "Da bin ich ! Sucht jemand Streit ? " Windspiel Irma hat tagtäglich ihrer Empörung Ausdruck verliehen, in dem sie Erica ausgiebig beschimpft hat. Und weil ein Windspiel zwar größenwahnsinnig aber nicht blöd ist, hat sie dafür eine sichere Distanz gewählt. Also ist Irma dann nach draußen in den Garten geflitzt und hat Erica durchs Fenster angekläfft, so dass allen die Ohren geglüht haben, während Erica innen auf ihrem Fensterbank-Sonnenplatz, keine Notiz nehmend gedöst hat. Die anfänglichen Wogen haben sich schnell geglättet, nachdem hier jeder Hund verstanden hat, dass nun Erica die Hosen anhat. Im Hundeauslauf hat sie einen Maulkorb getragen, denn zu gerne ist sie dort wie ein Sturm über das Gelände gebraust. Erica vom SEK. Eine starke Frau eben. "Not Everybody's Darling", das bestätigen auch unsere Freunde und Bekannten, aber Erica und ich haben uns im Laufe der Zeit so richtig gut angefreundet. Sie wird mir wahnsinnig fehlen.“

Auch wenn wir mit dir traurig sind, liebe Andrea, so sind wir dankbar und froh, dass Erica (ehemals Isabel) eine schöne Zeit bei dir haben durfte.
(Ihr Vater starb in einem Betonzwinger in Indien).

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