Afghanen-Rüde: MÄNNLEIN

Afghanen-Rüde: MÄNNLEIN

12.07.2015


Auch unser Männlein (vermittelt Oktober 2008) ist letzten Samstag verstorben.
Frauchen schreibt:
"Männlein wurde 13 Jahre , 4 Monate und 15 Tage alt.

Er war sechs Jahre, 8 Monate und 16 Tage bei mir."
Er wurde einst wegen familiärer Veränderungen abgegeben. Da er mit Kindern gelebt hatte, dachten wir, daß er ein Afghane für eine Familie mit Kindern sein könnte.
Nach ein paar Wochen mußte der Bub ganz schnell weg, weil er sowohl Frauchen als auch ein Kind gebissen hatte.
Tja und da fiel uns unsere Ruth ein, die dann auch bereit war, den Buben zwischen Tür und Angel zu übernehmen. Dort zeigte sich dann, daß der Junge eine ausgewachsene Ohrenentzündung hatte, so daß es nicht weiter verwunderlich war, daß er gebissen hatte.
Ruth fand ihn furchtbar groß, dick war er auch noch und es dauerte so einige Zeit bis die beiden sich aneinander gewöhnt hatten. Er hatte ein schönes Leben bei seinem Frauchen, jeden Morgen am Rhein spazieren gehen, mehrmals Urlaub in der schönen Normandie und eine nahezu 24 Stunden Betreuung.
Was das Fell angeht, war er ein ganz besonders Exemplar, das Fell wuchs nämlich rundrum in unglaublichem Ausmaß und das wo er Bürsten nicht lustig fand.
Zum Glück gehört Ruth da zur pragmatischen Sorte, es störte sie nicht wenn er wie ein explodierter Bär ankam und im Zweifelsfall wurde v.a. im Alter die Schermaschine ausgepackt.
Danke Ruth!
Windspiel-Hündin: PINI

Windspiel-Hündin: PINI

10.07.2015

Kürzlich mußten wir lesen:
"Der Himmel brauchte noch einen Engel....unser Pinchen (*30.08.1998 - 10.07.2015) ist heute auf die Reise über die Regenbogenbrücke gegangen. Kleiner Engel, Kobold und liebenswertes Miststück du hast unser Leben jeden Tag bereichert und es bunter gemacht. Die Zeit mit dir war ein Geschenk und du lebst auf ewig in unseren Herzen weiter...run free kleine Maus."
Unser Pini zog im März 2004 zu Mandy und ihrer Tochter...lang lang ist es her.
Vielen lieben Dank fürs gute Hüten in all den Jahren.
Whippet-Rüde: KENZO

Whippet-Rüde: KENZO

09.07.2015

Kenzo kam im Januar 2008 aus Schweden zu uns.
Seine deutsche Besitzerin kontaktierte uns damals. Ihr Whippet hatte zeitlebens eine "Rotznase", sie war schon überall, liess alle möglichen Untersuchungen machen, niemand fand heraus, warum er so rotzelte. Da sie kleine Kinder hatte und es in Schweden keinen Tierschutz gibt, kam Kenzo zu uns. Er war damals sechs Jahre alt. Seine Züchterin rief bei uns an um uns zu beschimpfen, was uns einfällt, ihren Hund quer durch Europa zu karren, anstatt ihn einzuschläfern.
Kenzo rotzelte ein Leben lang, mal mehr, mal weniger. Er hatte trotz allem ein wunderbares, langes Leben bei unserem Alfred und seiner Familie. Mit Whippet Anu fegte er über die Wiesen.
Im Juli letzten Jahres mußte er seine letzte Reise antreten. Alfred schrieb zum Abschied:
"Hi, mein Name ist Kenzo, war ein alter Schwede, meine Schüchternheit legte ich schnell bei meiner neuen Familie ab. Gesundheitlich hatte ich ein kleines Problem mit meiner Nase (Schnupfen). Natürlich durfte ich auch rotzeln, meine Güte, was hing da alles an den Wänden. Mein Herrchen überpinselte es wieder und wieder, hatte halt keine Ahnung von Kunst. Jetzt schaue ich mit Sandro immer vom Hundehimmel herunter und freue mich wenn wir sie mit unseren alten Kumpels spielen sehen."
Lieber Alfred, einfach große Klasse. Vielen lieben Dank euch und DANKE für Kenzos zweites Leben - er wurde stolze dreizehn Jahre alt und das mit DER Nase. Eine Meisterleistung!
Afghanen-Hündin: ANGIE

Afghanen-Hündin: ANGIE

06.07.2015

Unsere Angie (vermittelt Februar 2007) starb am gleichen Tag wie unser Püppchen.
Sie wäre im August 14 Jahre alt geworden.
Angie war eine Schönheit mit einem äußerst liebevollen und verträglichen Wesen.
Lutz und Maggie hatten einen Monat zuvor unsere Junghündin Vivi übernommen und nach vierwöchigem Einzelhunddasein "eingesehen" , sie bräuchten einen zweiten Afghanen zur Gesellschaft (wohlgemerkt damals hatten die beiden bereits mindestens zwei Jahrzehnte Afghanen).
Vivi und Angie waren glücklich zusammen.
Im Juni gesellte sich dann noch Rashna dazu. Man konnte die drei Afghanen mit ihrem lieben Menschen auf vielen Plätzen treffen und wir erinnern uns noch gerne an die vielen geselligen Zusammenkünfte.
Nach über sieben Jahren verließen die Lebensgeister unsere Angie und sie mußte erlöst werden.
Einen lieben Dank an Euch!
Afghanen-Hündin: NEJILA

Afghanen-Hündin: NEJILA

06.07.2015

Unsere Kira (geboren April 2003) ist über die Regenbogenbrücke gegangen.
Sie hat eine - sogar für uns - immer noch unglaubliche Geschichte:
Wir vermittelten sie als Junghund mit dem üblichen Procedere: lange Gespräche am Telefon, Vorkontrolle, viele Gespräche nach Übernahme...
Die folgenden Jahre meldeten wir uns jedes Jahr einmal. (In unseren Anfangsjahren haben wir das noch geschafft, heute hoffen wir, daß die Leute zumindest einmal im Jahr ein Lebenszeichen von sich geben.)
Es war immer alles gut, man telefonierte so eine halbe Stunde mit uns... Die Jahre vergingen...
Was wir immer mal wieder machen, sind die Zeitungsannouncen durchzugehen. Dort fanden wir dann eines Tages eine 6 Jahre alte rote Afghanen-Hündin, die ein neues Zuhause suchte für 700 €. Wir riefen da mal an und erfuhren, daß das Mädchen dort schon 5 Jahre lebt und ja es war unsere Kira. Also haben wir das Geld in die Hand genommen, unseren Hund gekauft und b ei Dorle abgeliefert (zur Pflege).
Dann riefen wir die Erstbesitzerin an und erkundigten uns mal wieder ganz nett, nach unserer Kira.
"Ach der gehe es wunderbar...!" Als wir dann anmerkten, daß das ja stimme, aber wohl kaum bei ihr, bekam die gute dann doch fast Schnappatmung.
Während wir das schreiben, müssen wir immer noch mit dem Kopf schütteln...
Jedenfalls hat die Geschichte immerhin eine Happyend, Dorle rückte Kira nicht mehr raus und das Mädel wurde dort 12 Jahre alt.
Vielen lieben Dank für die guten Jahre!
Afghanen-Hündin: Puppy

Afghanen-Hündin: Puppy

06.07.2015

Unsere Puppy (vermittelt September 2005) ist gestorben.
Im März weilte sie einige Wochen bei uns, weil ihr Frauchen sehr krank geworden war. Als wir sie nach Hause brachten, konnte man die Erleichterung auf beiden Seiten spüren. Wir sind auch froh, daß die fast 14 Jahre alte Dame in ihrem gewohntem Umfeld mit Frauchen Lieselotte den Gang über die Regenbogenbrücke antreten durfte.
Das Püppchen bekamen wir bereits mit ca. 2,5 Jahren vermacht, weil sie sehr schwierig war.
Der Erstbesitzerin müssen wir zugestehen, daß sie damit recht hatte. Sie mischte unser damals noch recht kleines Rudel derart auf, daß wir zu dem Ergebnis kamen, die Dame sollte auf einen Einzelplatz.
Den fanden wir dann auch, doch nach ca. einem halben Jahr kam das Püpchen wieder, ihre Besitzer hatten schlicht und ergreifend Angst vor ihr. Unser Rudel hätte bei ihrem Anblick auch gerne die Koffer gepackt, aber es half nichts, sie wurde wieder ins Rudel integriert und wir wurschtelten uns so durch.
Wir erinnern uns an eine Episode, bei der sich Puppy auf eine andere Hündin stürzte, der Herr des Hauses beherzt dazwischen ging, was zur Folge hatte, daß er seine Bißwunde im Krankenhaus versorgen mußte....Naja war billiger als Tierarzt, damals mußte man im Krankenhaus noch 10 € bezahlen :)
Das Püppchen war recht lange bei uns und im Laufe der Monate klappte es auch immer besser. Wir waren jede Woche beim Coursing und trafen viele Windhund-Freunde. Jede Woche wurde diese Schönheit, und das war sie wirklich, sie schwebte immer - nicht nur beim im Kreis laufen.
Irgendwann kamen dann Lieselotte und Heinz beim Coursing auf uns zu, daß Puppy ja wunderschön wäre und sie sie gerne hätten. Die zwei hatten ein großes Rüdenrudel und damals waren wir der irrigen Meinung, daß Männlein und Weiblein ja immer klappen würde.
Weit gefehlt, Puppy übernahm die Herrschaft und schikanierte die netteren Rüden 24 Stunden am Tag. Dazu kam noch, daß wir damals fanden unsere vermittelten Afghänchen müßten im Bett schlafen. Lieselotte erfüllte diese "Auflage" gerne. Sprich wir halfen noch mit unserer dämlichen Idee, daß Puppy ganz klar der Meinung war, sie wäre der Chef im Ring.
Die bereits älteren Herrschaften erlebten dank ihr sehr aufregende Zeiten und der eine oder andere Rüde verfluchte den Tag ihres Einzugs. Aber alle hielten durch und im Laufe der Jahre klappte alles so gut, daß Frauchen zu uns nun sagte: "Kannst Du Dir vorstellen, daß immer behauptet wurde, die Puppy wäre böse, dabei war die immer so lieb!" Wir sind dankbar und froh, daß Puppy bei Euch sein durfte und ein schönes Leben als Prinzessin hatte.
Tja und wir haben durch sie so Einiges dazugelernt....
Galgo-Espanol-Rüde: PACO

Galgo-Espanol-Rüde: PACO

05.07.2015

Alles hat nichts mehr geholfen, Paco mußte gehen. Wir haben mit Eva gebangt und gehofft, dass sich Paco nochmal erholt, aber es sollte nicht sein.
Eva schrieb uns gestern:
"Paco ist im Hundehimmel, gestern Abend mussten wir ihn einschläfern lassen. Wir haben ja seit vier Wochen versucht, sein massives Herzproblem in den Griff zu bekommen, leider nicht mit durchschlagendem Erfolg und dann hatte er gestern Abend eine Magendrehung. Eine OP war in seinem Zustand völlig unmöglich, so dass wir ihn nur noch einschläfern lassen konnten. Jetzt muss er sich nicht mehr quälen, er hat in den letzten paar Wochen zwar immer noch gekämpft, war aber schon recht leidend und es war leider nicht so recht abzusehen, dass die Medikamente für das Herz wirklich was nützen. Im September wäre er 11 geworden, eigentlich kein Alter; er war ein bisschen länger als zwei Jahre bei uns, mir kommt es viel länger vor…
Viele liebe, traurige Grüße
Eva und das Rudel"

Paco ist im April 2012 zu Eva und Heinz-Georg gezogen, unseren Oldieliebhabern.
Wenn die Lebensuhr abgelaufen ist, kann man halt nichts mehr daran ändern. Ihr beiden, vielen herzlichen Dank für alles.
Afghanen-Hündin: SABINA

Afghanen-Hündin: SABINA

01.07.2015

Weiterhin bekamen wir gestern einen sehr traurigen Brief von einer unserer Afghanen-Familien.
Beide Afghanen sind mittlerweile verstorben.
Hanno & Sabina zogen im Juni 2012 gemeinsam nach Berlin. Sie gehörten aus sehr schwierigen Verhältnissen und ihre neuen Menschen mußten viel Geduld im Zusammenleben mit ihnen aufbringen.
Sabina verstarb bereits im Juli 2015 und Hanno nun jetzt kürzlich. Sie wurden 9 und 10 Jahre alt. Im Hinblick auf ihre Vorgeschichte haben sie ein gutes Alter erreicht.
Wir sagen vielen lieben Dank an ihre zwei tapferen Menschen. Wir sind froh, daß es auch Liebhaber für solch schwierige Hunde gab.
Ein letztes Bild von Sabina, damals auf der Pflegestelle (wir haben auch Menschen ohne PC in unserer Sammlung).
Whippet-Rüde: TARO

Whippet-Rüde: TARO

26.06.2015

Heute Morgen mußten wir unseren Taro auf seine letzte Reise schicken. In den letzten Wochen hatte er stark Gewicht und Muskulatur abgebaut und gestern Abend hatte er plötzlich ein dickes, linkes Bein, voller Wasser, so dass wir ihn gehen lassen mußten. Taro schlief in unseren Armen ein, wurde vom Doc in unserem Blumenbus verabschiedet.
Taro kam im Juni 2011 zu uns, bis dahin lebte er bei Nicole. Bei ihr lief er immer hinterher auf den Spaziergängen, kam man ins Wohnzimmer, zog er sich in ein anderes Zimmer zurück und er war insgesamt ein sehr ruhiger, sehr unauffälliger Whippet. So sehr sich Nicole auch bemühte, sie bekam keinen Draht zu Taro.
Dann kam Taro urlaubsmässig zu uns und zack - wir waren erstaunt, wie lustig und anhänglich dieser unauffällige, stille Whippet sein konnte. Er rannte beim Spaziergang mit den anderen um die Wette, schlief im Wohnzimmer auf dem Sofa, egal, wie voll es war und ob da ein anderer sein Bein berührte, meistens schlief er auf dem Rücken und - er bellte! Immer, wenn es Futter gab, raste er im Wohnzimmer herum, bellte laut vor Freude und schmiss mit Kuscheltieren;-)
Abends hüpfte er ins Bett und es machte ihm gar nichts aus, ob sich ein frech-nölender Enzo oder ein Ohren-putzender Gigolo auf ihn legten. Taro blieb bis zum nächsten Morgen friedlich schlafend genauso liegen.
Nun fehlt er.
Rückblickend gibt es selten einen Schützling, von dem wir behaupten können, er wurde sein ganzes Leben geliebt und umsorgt.
Danke Nicole. Danke für dein Vertrauen, deine Offenheit und dein Denken im Sinne von Taro!

Taro war mit Abstand der liebste Whippet, den wir je hatten und haben werden. Er hat niemals geknurrt, nicht ein einziges Mal. Er war immer ein Monsieur, ein Gentleman und er wird für immer in unserem Herz bleiben.
Taro - japanisch für freundlich, lustig, ausgeglichen.
Genau so war er, fünfzehn Jahre und zehn Monate lang.

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