19.04.2022
Und dann war es mit einmal vorbei mit unserem strahlenden Klingongen. Am 19.04. dieses Jahres ist unser Khales plötzlich gegangen. Durch eine Infektion mit Hirnhautentzündung und Sepsis ging es unserem top fitten Jungen innerhalb von wenigen Stunden furchtbar schlecht und meine Frau musste ihn einschläfern Unser „kleiner“ Khales, der immer nur Unsinn im Kopf hatte, immer als letztes von draussen reinkam (Kalt, pah, wenn die Pfoten nicht anfrieren ist Sommer) und sich nie auch nur eine Gelegenheit entgehen ließ, mit großem TohuWabohu (also viel Groarrrr Wuff Knurr) die anderen zum Spielen aufzufordern. Die anderen hatten da meist doch erst etwas Verständnisprobleme, konnten seinem Charme aber letztlich doch nicht widerstehen. Vor allem die kleine Rana, die es sowieso gerne mit großen Brocken aufnimmt, hatte ordentlich Spaß mit ihm. Und der riesige Kasache Ravin war schnell sein weltbester Kumpel zum Raufen und Toben geworden (der sprach die gleiche growlige Sprache). Ja, und von eben noch da ist er dann plötzlich weg. Und immer wieder fiel es mir schwer, einen Nachruf zu verfassen, auch wenn ich jetzt auf seinen Stammplatz schaue, der meist tagsüber auch erst kaum belegt worden ist von anderen. Wie sehr wir doch jeden Hund hier vermissen, mit all seinen Eigenheiten und Spleens. Ach gerade wegen der Spleens und Eigenheiten spürt man das Loch in der Wirklichkeit umso mehr. Er war ein toller Kerl, nicht immer der einfachste und umgänglichste Hund. Aber die schwierigen Hunde wachsen uns genauso schnell ans Herz, er war unser Hund, ganz und gar. Er fehlt.
