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07.12.2016

Freud und Leid liegen nah beieinander.
Post von July (verm. 07/2014) - der mittlerweile 12,5 Jahre alte Barsoirüde genießt sein Leben in vollen Zügen und sein Herrchen, der davor noch nie einen Barsoi hatte, ist immer noch hellauf begeistert von ihm. Wir haben seinen Brief abgeschrieben:
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07.12.2016

Im Oktober 2008 kam der damals sieben Monate junge Dymas mit kaputten Vorderbeinen bei uns an. Nach einer Operation fand er ein halbes Jahr später ein tolles Zuhause auf der Schwäbischen Alb. Mit Fotos war sein Besitzer immer schon geizig :-) Aber neuerdings ist man ja bei Facebook und so haben wir heute mal einen Schnappschuß vom Spaziergang bekommen.
Danke Sigi!
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07.12.2016

Leo hat sein Frauchen gefunden und wir drücken die liebe Karin mal ganz feste. Nein, sie ist kein "Pflegestellenversager" - sie wollte von Beginn an Leo adoptieren, aber wir waren vorsichtig und haben gesagt, erstmal in Pflege und wenn er zu ihrem Rudel passt, dann ist ja alles ok :-)
Und - es passt.
Alles Liebe!
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07.12.2016

Bruder Jarik, der fünfte unserer "fünf Freunde" ist nun auch nackig und frisch gewaschen. Auch er braucht noch ein paar Kilos mehr auf den Rippen.
Er erscheint noch sanfter als sein Bruder, doch vielleicht hat das auch was damit zu tun, daß er kastriert ist.
Auch haben wir das Gefühl, daß er ein bißchen traurig ist, so ganz genau können wir aber noch nicht sagen, was es ist: der Umzug bzw. die Umstellung, die Quarantäne (die morgen beendet ist) oder Krankheit?
Doch in den nächsten Tagen werden wir sicher mehr über ihn wissen.
Dann gibt es auch Ganzkörperfotos, doch wir finden sein schönes Gesicht läßt einen doch schon dahinschmelzen.
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07.12.2016

Dann suchen noch zwei drei Jahre alte Azawakhs in spannenden Farben und seltenen Typs ein neues Zuhause: Quintina & Quadir.
Beide müssen in ihrem Leben noch ein paar Sachen lernen, daher braucht es Menschen mit Hundeverstand.
Unsere Azawakhs werden aufgrund eines Trauerfalls in der Familie abgegeben.
Wir bitten potentielle Interessenten zu respektieren, daß der Kontakt nur über uns hergestellt werden soll.
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06.12.2016

Auf unsere Martina ist Verlaß:
Sie kam am Sonntag angefahren und packte unseren alten, kaputten Buben Bridj ein.
Wir hatten ihn geschoren, gewaschen und Ungeziefer vertrieben, aber wir hatten einfach noch keine Zeit uns seinem miserablen Allgemeinzustand anzunehmen.
Daher bekam Martin klar "die Weisung" als erstes am nächsten Tag zum normalen Tierarzt gehen, Herzchen abklären lassen (im Sinne von, wenn er Herzprobleme hat, hört das jeder Tierarzt). Wir fügten hinzu, vielleicht hat er auch eine Lungenentzündung...
Unsere blaue-Affen-Liebhaberin ließ sich nicht schrecken, packte das Tierchen ein und gab Zuhause angekommen, sofort Meldung, daß der alte Mann von Enzo (ehemals Don Juan, vermittelt März 2016) freudig begrüßt worden sei und der noch vorhandene junge Barsoi Bridj am liebsten die ganze Zeit abschlecken würde...
Am Montagmorgen ab zum Tierarzt: Bridj hat eine Lungenentzündung!
Irgendwie verrückt, aber wir waren erleichtert, weil wir nun frohen Mutes sind, daß der Bub noch Zeit hat - Afghanen sind zäh (hoffen wir mal).
Essen schmeckt, Garten gut, kurzer Waldspaziergang löste völlige Begeisterung aus und trotz fehlender Hinterhandsmuskulatur und allgemeiner Schwäche schaffte Bridj es auf die Küchentheke mit den Vorderpfoten - eben ein Afghänchen.
Wir wünschen dem Schatz noch ganz viel Zeit und sind sehr stolz, jemanden in unseren Reihen zu haben, der einen kaputten, kranken und alten Hund übernimmt!
Danke Martina!
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06.12.2016

Neben unseren fünf Freunden, von denen wir immerhin schon drei hier vorgestellt haben, läuft das "daily business" weiter...

Unser Jaden ist reserviert, seine Pflegemama besuchte am Wochenende seine potentielle neue Familie mit ihm und so wie es aussieht, wird er demnächst zu erfahrenen Afghanen-Leuten umziehen. Wir werden berichten.

Auch unsere 7 Jahre alte Afghanen-Hündin in creme Lina hat ihre Familie gefunden. Leider können wir sie aus verschiedensten Gründen hier nicht vorstellen. Aber egal, Hauptsache, sie hat ein wirklich schönes Zuhause mit afghanischer Freundin und zwei lieben Menschen.

Und dann... zog am Sonntag noch unsere Rihanna um!
Also ganz ehrlich, verstanden haben wir das ja nicht, daß niemand diese Zuckerpuppe haben wollte. Auch wenn wir einen saublöden Text dazu geschrieben haben.
Jedenfalls zwischen all dem Trubel, riefen Diana & Mann bei uns an, und erkundigten sich nach der Süßen. Von diesen zwei Menschen wußten wir über eine gemeinsame Freundin schon seit vielen Jahren und hatten immer gehofft, daß die beiden sich mal bei uns melden würden.
Die zwei legten eine ordentlich Strecke zurück um das Mäuschen zu gucken. Die Pflegemama hatte noch ein Hotelzimmer besorgt, so daß es auch möglich war, eine Nacht über die Entscheidung zu schlafen.
Nachdem sich die beiden vorhandenen Afghanen-Damen mit Rihanna verstanden, wurde letztere eingepackt. Wir selbst hatten auch noch die Ehre eines Kaffebesuchs auf dem Rückweg, so daß wir nun alle Menschen und Hunde gucken durften - danke, war cool!
Wir freuen uns schon auf die ersten Bilder und wünschen allen eine schöne Zeit zusammen.
Ein herzlicher Dank an Pflegemama Britta!

Neu in der Vermittlung ist ein "hellblauer" 3 Jahre alter Afghanen-Rüde; sobald wir Fotos haben, werden wir ihn vorstellen.
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06.12.2016

Der vierte unserer "fünf Freunde" ist <b>Slava</b>, ein 6 Jahre alter Rüde in black & tan.
Es tat uns in der Seele weh, ihn nackt zu machen, doch die Ohrbehänge waren einfach nicht mehr zu entfilzen. Und nackige Ohren und Haare am Körper sieht ja nun echt blöd aus. Wir haben uns mit getröstet, daß das Fell am Körper auch nur ca. 5 cm lang war. Oberflächlichkeiten...
Slava befindet sich in einem recht guten Zustand, auch wenn er einige Kilo mehr auf den Rippen haben könnte.
Er ist sanft und freundlich, groß und stattlich - ein Bild von einem Afghanen.
Gerne würden wir ihn mit seinem schönen Bruder (ihn zeigen wir morgen) zusammen vermitteln, da sie sogar zusammen kuscheln. Doch wir bleiben realistisch...
Heute nur ein ersten Bild, die Pfoten haben noch Flusen, Slava meint nämlich Pfoten scheren ginge gar nicht.

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05.12.2016

Damit uns nicht langweilig wird, waren wir heute Morgen mit Radsha beim Tierarzt.
Erstmal musste er ja in die Datenbank eingetragen werden, Rasse, Name, Geschlecht, kastriert oder nicht, Farbe, Geburtsdatum... und äh...
Tja, da standen wir nun und überlegten, wie unser Hund heißt... die Leute auf ihren Wartestühlchen verstanden ja die Welt nicht mehr. Uns gehts aber des öfteren so und das ist definitiv nicht Alzheimer geschuldet. Nun ja, die Helferin mußte letztendlich unsere Homepage aufrufen um zu erfahren, dass der Kerl Radsha heißt:-)
Der Doc nahm dann mal eben eine Kanüle und hat in so einen Knubbel gestochen. Talg und Blut und aus dem Knubbel am Hals, das aussah wie eine Schweineblase der Narren (schwäbische Fasnet, da bekommt man sowas um die Ohren gehauen) also aus dem Knubbel lief eine wässrige Flüssigkeit. Beides wird nun ins Labor geschickt. Zudem wurde Radsha Blut entnommen. Einer der Hoden ist dicker.. vermutlich also Krebs. Der Doc meinte trocken, könnten auch Mastzellentumore sein, diese Knubbel und die "Zitzen", die vier cm runterhängen, würden zum Gesamtbild passen.
Na super.
Also, jetzt ist ein Hospizplätzchen gefragt - finden wir eins???
Jetzt oder nie!
Bleibt der alte Knabe noch länger bei uns, wird er nicht mehr umziehen müssen. Andererseits können wir nicht ständig alte und kranke Hunde behalten. Oder wer nimmt dann in Zukunft die Pflegehunde auf?
Freiwillige vor. Radsha schläft wieder selig auf seinem Sofa.
Radsha ist lieb. Radsha ist sein Name.
Oft genug wiederholt, bzw. geschrieben, kann man sich das besser merken :-)