Afghanen-Rüde: Johannes

Afghanen-Rüde: Johannes

06.04.2020

Manchmal hat einer unserer Hunde einfach Glück.
Unser Johannes lebt seit Herbst letzten Jahres in einer sehr schicken Tierpension mit Rudelhaltung (Tierpension Elfenhof). Die Inhaberin, unsere Monika, besitzt seit vielen Jahren so einige Afghanen von uns und nimmt in der Not auch mal einen oder zwei auf.
Tierpensionen haben einen Vorteil im Vergleich zu privaten Pflegestellen – sie haben „Laufkundschaft“.
So schneite aus anderen Gründen eine Dame auf dem Elfenhof ein, der spontan Johannes ins Auge fiel: „oh der ist aber hübsch“ – „er sucht noch ein neues Zuhause“ – „meiner Mutter ist letztes Jahr der letzte Windhund verstorben….“
Es ging dann alles recht schnell. Wir haben noch ein bisschen über Afghanen erzählt:
Afghanen sind ja auch Windhunde. Und sie zeichnen sich nicht wie viele meinen, in erster Linie durch ihre Fellberge aus (wurde ihnen eh nur angezüchtet), sondern sie bestechen durch ihr Wesen (manchmal haben wir ja das Gefühl, dass das alle vergessen haben): Sie sind große Clowns, die ihren Menschen sehr zugetan sind und dennoch in der Lage sind ihr eigenes Ding zu machen. Es ist ihnen eigentlich nie langweilig, entweder schlafen sie so gut, dass man sich am liebsten dazulegen möchte, oder sie haben viel im Garten vor. Und ihre gute Laune ist ansteckend.
(Bitte jetzt keine Diskussion bzgl. anderer Windhundrassen – hier schreibt ein Afghanen-Liebhaber :) ).
Jedenfalls hat Monika unseren Johannes noch wunderhübsch abgeschoren, gewaschen und poliert und nun wohnt er seit Samstag in einem schicken Haus mit Garten und zwei Menschen, die den ganzen Tag Zeit für ihn haben.
Seht Ihr wie er glänzt und zufrieden ist?
Wir freuen uns so für den Buben, hat er doch so ein schäbiges Leben gehabt.

 

Update 29.11.2019

Heute ein Update zu unserem Johannes:
Er lebt nun seit Mitte Oktober auf einer Pflegestelle mit viel Land und anderen Hunden verschiedenster Rassen, von ganz klein bis ganz groß. Er verträgt sich mit allen und versteht die Hundesprache.
Interessanterweise harmoniert er mit anderen Rassen, der Kontakt mit anderen Afghanen stresst ihn eher. Diese Beobachtung haben wir schon mehrfach gemacht, dass wenn ein Afghane aus einem unharmonischen Rudel kommt, er wohl die Nase voll von Seinesgleichen hat.
Zusammengefasst heißt das Johannes ist ein verträglicher Bub, der gerne als Zweithund leben würde. Sollte der andere Hund ein Afghane sein, empfehlen wir eher eine Hündin oder evtl. einen ganz lieben Rüden.
Ansonsten holt auch er seine Kindheit und Jugend nach, macht Unsinn mit allem Möglichen und ist guter Dinge.
Nachdem er ein bisschen zugenommen hat, sieht er jetzt auch wieder prima aus.
Wer möchte ihm die zweite Hälfte seines Lebens schön machen?
Wir finden ja, es wird Zeit.

 

16.10.2019

Am Montag ist Johannes in die Schweiz gezogen zu einer Pflegestelle mit beneidenswert viel Land, so dass er jetzt endlich richtig die Beine strecken kann. Bislang macht er sich dort sehr gut, versteht sich mit großen und kleinen Hunden beiderlei Geschlechts.
Zu Menschen ist er im Übrigen wirklich ein wirklicher Schatz.
D.h. falls ein Schweizer mit ihm liebäugelt, Johannes wartet ganz in der Nähe :).

30.09.2019

Heute wollen wir den letzten unserer vier Afghanen-Buben endlich vorstellen:
Johannes, knapp 7 Jahre alt und ein wenig zierlicher als sein Bruder Heinzi. Vom Ausdruck her sieht er mehr wie sein Vater Didi aus, sehr majestätisch.
Auch er ist ein gut gelaunter Kerl, der gerne mit einem kuschelt. Doch am liebsten fetzt er durch den Garten, davon kann er gar nicht genug bekommen.
Also wir brauchen aktive Leute mit eingezäuntem Garten, die einem junggebliebenen Afghanen das Leben zeigen wollen.


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