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15.09.2017

Noch kurz eine Erläuterung zu unseren News vom 12. September.

Thema:
Gesundheitlich oder wesenstechnisch "gehandicapte" Hunde finden kein Zuhause, Tierschutz ist kein Supermarkt.

Resonanz bei Facebook:
Wir sind selber schuld, weil wir nicht in Wohnungen vermitteln.

Fakten:
Thema verfehlt, wir vermitteln immer schon in Wohnungen. Es ging schlicht um fehlende Interessenten für die genannten Hunde.

Nachtrag:
Wenn die Pflegemama zum Entschluss kommt, den Schützling nur an Menschen mit Garten abzugeben, dann hat das einen Grund. Und der ist sicher nicht der, dass sie Menschen, die keinen Garten besitzen, doof findet:-)
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14.09.2017

Noch immer sind wir so drauf, dass wir uns regelmäßig ärgern, wenn ein Windhund ins Tierheim kommt und als erstes kastriert wird. Naja wir machen das aus den verschiedensten Gründen auch, aber gefühlt, besonders bei der Orientalen-Fraktion sind wir da immer noch komisch.
Und doch - haben wir heute beim Anschauen dieser Bilder gedacht, "es hat doch auch immer wieder so seine Vorteile".
Sind sie nicht schnuckelig diese zwei Sloughis?
Das sind die Geschwister Safi & Largo.
Als Safis Frauchen den Buben in Pflege nahm, haben wir sie vorgewarnt, dass es sehr schwierig ist, einen Familienangehörigen des eigenen Hundes wieder abzugeben...
Sie war aber tapfer und gab ihn in ein neues Zuhause, was leider nicht passte.
Als sie ihn dann wieder zurücknahm, haben wir nochmal gewarnt :)
Beim ersten weiteren Interessenten stimmte die Chemie zwischen den Hunden nicht, bei den zweiten Interessenten hätte es eigentlich gut gepaßt, aber da hatte Largo sich bereits im Herzen eingenistet...
Wir freuen uns total, der Bub hat ein Traumleben vor sich.
Alles Liebe!

Das Pflegestellenfieber verschaffte gleich noch einem weiteren Geschwisterchen ein Zuhause.
Unsere zweiten Interessenten für Largo waren nämlich Gina & Paul, die nach dem Tod von Schmusi wieder einen weiteren Sloughi in ihre Familie aufnehmen wollten. Als klar war, dass Largo bleibt, hatten wir ein Problem: keinen Sloughi. Doch unsere Pflegemama hatte eine gute Idee. Ein weiterer Bruder suchte im Elsaß von dem französischen Tierschutzverein "Au nom des galos" aus ein neues Zuhause. Eine unserer Auslandskorespondentinnen machte sich an die Arbeit und rief dort an. Praktischerweise hatte diese selbst den "Homecheck" in England gemacht (durch Tierschutz entstehen manchmal auch tolle Freundschaften) und konnte auf diese Weise dem TSV im Detail erzählen, was für ein Zuhause auf Opus warten würde.
Und... es klappte! Unsere Engländer machten sowieso Urlaub in der Picardie, die Pflegemama von Opus fuhr vom Elsaß aus dorthin, und unsere Auslandskorespondentin war auch vor Ort (machte auch Urlaub und konnte Sprachbarrieren beseitigen).
Opus lebt nun in England und läßt es sich gut gehen! Alles Liebe dorthin und einen großen Dank an "En nom des galgos" für so viel Engagement aber auch Vertrauen.
Bilder von Opus bei der Übergabe haben wir auch bekommen und freuen uns schon auf welche aus seinem Zuhause.
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13.09.2017

Was für eine tolle Überraschung, heute hatten wir ein neues Buch über Hundeverhalten in der Post.
Vielen Dank Susanne und Heike!

Unser Cheffe gibt ein Interview bezügl. Hunden aus dem Tierschutz und das Foto ist doch auch toll.
Tolles Buch, tolle Fotos - unbedingt KAUFEN!
:-)
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12.09.2017

Hermine ist schon seit dem Wochenende in ihrem neuen Zuhause. Dort lebt sie mit ihrem Besitzer in einem Häuschen am See.
Ihr Herrchen schrieb:
".... endlich ist hermine bei mir.
die fahrt , gut 3 std. war problemlos.
ein kleiner spaziergang zum lösen und dann gings in die hütte.
Sie meinte ihr bett wäre ok, direkt neben dem esstisch, besser ging es nicht.
Das eifelwasser schmeckt ihr besonders gut, hab noch keinen hund gesehen def so viel säuft.
futter meint sie, könnte etwas mehr sein, ungefair das doppelte.😄
das schlafen diese nacht war nicht so toll. Sie ist viel herumgelaufen.
um 6 uhr morgens haben wir locker einen 3km spaziergang gemacht mit berg. das hat sie super geschafft.
den vormittag haben wir mit dem platz kennen lernen verbracht. sie ist neugierig und cool. die ersten hundebegnungen haben wir positiv gestaltet. in der hütte fehlt ihr noch das letzte entspannungsgefühl.
sie will gerne raus.
und findet die gleichen leute scheiße wie ich auch.
was ich massiv unterschätz habe, ist der dreck und die feuchtigkeit, die so ein hund mit rein bringt.
ich glaube , ich benötige eine putzfrau.
die pflegemama hat ihr wichtige kommandos beigebracht, aber die wichtigsten wie pfoten abputzen und schnute putzen hat sie vergessen.☺
hermine lässt sich gut abrufen und ich glaube das wir bald ein gutes team sind.
und bald werden wir auch wissen , wer das sagen hat. draussen gesteht sie mir die vormacht zu, aber im haus meint sie das wäre frauensache, ich dürfte nur die handlanger arbeiten verrichten, wie füttern, wässern und sauber machen.
wann gegessen wird und wieviel, wer wo liegt und wann gekuschelt wird bestimmt sie.
so ähnlich habe ich mir das ja gewünscht, eben nur anders rum.
auf jeden fall ist jetzt leben in der bude, auch wenn sie gerade mal schläft.
um die sache mal abzukürzen, es ist alles so wie ich mir das gewünscht habe.
lieben gruß von hermine.
Lieben gruß von mir."

Lieber Udo, danke für den tollen Bericht, wir freuen uns, dass Mine so ein witziges Herrchen abbekommen hat und wünschen euch alles Liebe!
Heute kam ja u.a.:
"ich glaube das bett ist zu klein, irgend was hängt immer runter." :-)
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12.09.2017

"Die Zukunft war früher auch besser.." sagte Karl Valentin.

Genau. Früher haben sich die Windhundliebhaber noch fast um ein in Not geratenes Tier gestritten. Heute haben wir mehr und mehr das Gefühl, den Hund den Interessenten hinterher tragen zu müssen.
Was ist nur los. Sind wir schon Edeka oder was?
Einen jungen, fitten, schönen Windhund zu vermitteln bzw. zu adoptieren ist nicht gerade das, was man eine tierschützerische Leistung nennen könnte.
Wenn wir uns umschauen, was bleibt bei uns aktuell "sitzen":
Zwei Barsois mit Handicap, ein scheues Greyhoundmädchen, ein Whippet mit Hausmeisterallüren und eine Afghanin mit ausgeprägtem Charakter.

Der Mensch will es einfach, klar.
Aber Leute, wir sind hier im TIERSCHUTZ und nicht im Supermarkt.
Das bedeutet, sich eigentlich für die Ungewöhnlichen zu engagieren.
Wo bleibt euer Engagement?
Wenn wir mehr und mehr "eigene" Hunde haben, weil die Pflegehunde "schwer vermittelbar" sind, können wir nicht mehr weitermachen.
Wir sind ein kleiner Verein mit einer Handvoll hart arbeitender Pflegestellen und machen den Job jetzt über vierzehn lange Jahre.

Wir könnten so gut ein paar super engagierte, adoptionswillige Tierschützer gebrauchen - oder einfach ganz normale, tierliebe Menschen, die sagen, jetzt nehmen wir mal was "Gehandicaptes"!
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09.09.2017

Schöne Nachrichten aus der Schweiz, Bobby (verm. Januar 2010) durfte seinen elften Geburtstag feiern.
Sein Frauchen schreibt:
".... Etwas verspätet aber umso glücklicher können wir mitteilen, dass der Jakar-Bobby diesen Juni seinen 11 Geburtstag feiern konnte. Wir hoffen, dass wir noch viele schöne Jahre weiter zusammen erleben dürfen. Seine neue Barsoi-Freundin ist ein Rescue-Hund aus der Schweiz.
Wir schicken ganz liebe Grüsse und das Beste für dich und deine Hundis.
Herzliche Grüsse
Sandra, Jakar-Bobby und Dara"

Liebe Sandra, herzlichen Dank, wir freuen uns mit euch!
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09.09.2017

Jonne (verm. Mai 2016) ist in der neuen Dogs zu bewundern!

Vielen Dank, liebe Doris, für den Tipp und liebe Olga für das Foto :-)
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06.09.2017

Dieses lustige Häkelwindhundle samt andersfarbigen Kollegen wird es demnächst zu erwerben geben.
Wir werden die Hundeschar dann an dieser Stelle verlinken!

Neu in der Vermittlung ist ein vier Jahre alter Irish-Wolfhound-Rüde. Faolans Pflegemama ist ziemlich gefordert, beschäftigt, so dass wir evtl. Umzugsplanungen erstmal "auf die lange Bank" schieben. Angucken kann man ihn aber bereits:-)

Champ ist umgezogen! Fotos aus dem neuen Zuhause wurden uns fest versprochen, wir werden berichten und wünschen ihm und seiner neuen Familie alles, alles Liebe!
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06.09.2017

Gestern kam der lang geplante Besuch für unsere schüchterne Greymaus Bärbel. Gleich anfangs schickten wir die beiden zu einem kleinen Spaziergang alleine los, damit ein klein wenig Bindung aufgebaut werden konnte, eventuell...
Als wir dann beim Kaffee sassen und Interessentin Anna uns berichtete, wie sie mit Bärbel leben wollte und was sie für Wünsche an Bärbel hat, haben wir uns gemeinsam gegen einen Umzug von Bärbel entschieden - und schickten Anna erneut auf ein Spaziergängle los, diesmal mit Jule.
Jule ist halt ein total normales Greymädchen, vor nix Angst, immer gutgelaunt. Und uns war klar, das passt.
Jule hüpfte dann auch gern ins Auto und abends bekamen wir bereits ein erstes Foto aus dem neuen Zuhause.
Liebe Anna, wir freuen uns riesig für Jule und wünschen euch alles Liebe und Gute.
Unser Bärbelchen war regelrecht erleichtert, als wir ihr das Halsband wieder auszogen, sie dankte es uns mit einer ausgiebigen Schmusestunde.
Sie hat gestern zwar kein neues Zuhause gefunden, aber als kleiner Trost wird Bärbel Titelgirl unseres Kalenders 2018.

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