29.09.2017
Heute mal News von unserer Cherie:
Sie lebt nun seit März diesen Jahres bei uns, so dass wir sie sehr gut kennen gelernt haben.
Um es vorweg zu nehmen, sie ist kein Durchschnittshund, sondern was ganz Besonderes.
Nach sieben Monaten können wir sagen, wenn sich jemand die Zeit nimmt, dann tut sie eines Tages alles für ihren Menschen.
Doch bis dahin ist es ein recht holpriger Weg.
Anfangs fürchtet sie sich so sehr, dass sie sich verteidigt, sprich beißt. Dies legt sich, wenn man sich nicht fürchtet und ihr Sicherheit gibt.
Dann hat man das Problem mit den Besuchern: da verhält sie sich die erste Zeit wie ein Azawakh: sprich beißt in den Hintern (wir wissen natürlich, dass dies nicht alle Azis tun :)).
Aber auch dieses Problem legt sich nach einem halben Jahr.
Mit anderen Hunden ist das auch so eine Sache: Underdogs werden gemobbt. Monster werden so gefürchtet, dass sie nicht mehr in den Garten gehen kann und nur noch bei einem sitzt.
Mit Hunden, die klar im Kopf sind, kommt sie gut zurecht.
In entsprechender Umgebung kann man sie frei laufen lassen, sie würde einen nie verlassen, auch wenn sie natürlich phantastisch jagen kann.
Die Fellpflege bietet auch so einige Herausforderungen. Bei uns hat sie nun sieben Monate zugeschaut wie das geht. Sie liegt nämlich immer neben einem, wenn man einen anderen Hund föhnt.
Als nun das Bäuchlein so aussah wie auf dem Foto, kamen wir zu dem Ergebnis, jetzt müssen wir doch mal ran. Also Maulkorb auf, waschen, auf den Tisch, Standfön an und los. Und siehe da, es hat ganz gut geklappt, trotz so einiger Filzen, die man sehr liebevoll auskämmen muss, damit es nicht ziept, ist sie jetzt wieder wie neu (Fotos folgen). Pelzchen ist nun 5cm lang und sie wird von Tag zu Tag hübscher. Sogar die Kinder der Pflegemama finden, dass sie mittlerweile freundlich guckt :).
Also es müßte doch irgendwo da draußen Menschen geben, die eine Herausforderung suchen und genügend Liebe zu dieser besonderen Rasse haben, um sich die Zeit für Cherie zu nehmen.
Auch Nicht-Windhunde-Leute dürfen es wagen uns anzurufen :). Wir sind nämlich der Überzeugung, Cherie braucht Menschen, die einen Hund lesen können.