"Die Zukunft war früher auch besser.." sagte Karl Valentin.
Genau. Früher haben sich die Windhundliebhaber noch fast um ein in Not geratenes Tier gestritten. Heute haben wir mehr und mehr das Gefühl, den Hund den Interessenten hinterher tragen zu müssen.
Was ist nur los. Sind wir schon Edeka oder was?
Einen jungen, fitten, schönen Windhund zu vermitteln bzw. zu adoptieren ist nicht gerade das, was man eine tierschützerische Leistung nennen könnte.
Wenn wir uns umschauen, was bleibt bei uns aktuell "sitzen":
Zwei Barsois mit Handicap, ein scheues Greyhoundmädchen, ein Whippet mit Hausmeisterallüren und eine Afghanin mit ausgeprägtem Charakter.
Der Mensch will es einfach, klar.
Aber Leute, wir sind hier im TIERSCHUTZ und nicht im Supermarkt.
Das bedeutet, sich eigentlich für die Ungewöhnlichen zu engagieren.
Wo bleibt euer Engagement?
Wenn wir mehr und mehr "eigene" Hunde haben, weil die Pflegehunde "schwer vermittelbar" sind, können wir nicht mehr weitermachen.
Wir sind ein kleiner Verein mit einer Handvoll hart arbeitender Pflegestellen und machen den Job jetzt über vierzehn lange Jahre.
Wir könnten so gut ein paar super engagierte, adoptionswillige Tierschützer gebrauchen - oder einfach ganz normale, tierliebe Menschen, die sagen, jetzt nehmen wir mal was "Gehandicaptes"!
Hier zwei unserer "Ladenhüter" beim gemeinsamen Spielen, Joker und Coco, beide beinversehrt, beiden ist das aber völlig wurscht.










