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06.06.2018

Vor zehn Tagen haben wir von unserer Edith (vermittelt Februar 2017) in ihrem schönen französischen Urlaubsdomizil berichtet.
Heute Morgen musste sie nun erlöst werden. Gestern in der Frühe zeigten sich Lähmungserscheinungen in zwei Beinchen. Sofort ging es zum Tierarzt, an den Tropf etc., gestern Abend ging es ihr etwas besser, so dass Hoffnung aufkeimte. Doch heute konnte sie nicht mehr aus eigener Kraft stehen. Die Gelenke waren alle extrem schmerzempfindlich. Unser Doc vermutet, dass sich u.a. die multiresistenten Keime, die sie in den Ohren hatte, auf die Gelenke niedergeschlagen haben.
Unsere Edith hatte nämlich Ohren, wie auch wir sie noch nie gesehen haben: Der Eiter lief und lief...
Dank unserem Tierarzt und besonders Frauchen Bärbel konnte Edith relativ schmerzfrei das letzte Jahr in ihrem Zuhause genießen. Mit aller Liebe bekam das Schätzchen jeden Morgen und Abend die Ohren versorgt, wie es vermutlich nur eine echte Apothekerin kann.
Liebe Bärbel wir danken Dir so sehr, dass Du unserer Edith solch schöne 16 Monate mit Liebe und Geborgenheit bereitet hast.
Vielen lieben Dank!

Diesen relativ ausführlichen Bericht über unsere Edith aus zwei Gründen: Zum einen haben wir sie einmal die Woche getroffen und zum anderen können wir hier fast nicht an uns halten, mehr über Ediths Geschichte zu erzählen.
Auch nach 17 Jahren Afghanen-Rescue gibt es immer noch Zustände, die unsere Vorstellungskraft übersteigen.
Ediths Züchter bzw. Vorbesitzer unser ausdrücklicher Dank an dieser Stelle für die Zusammenarbeit.
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05.06.2018

Für uns ein ganz besonderer Tag:
Unsere Eloisa (ehemals Elisabeth, vermittelt Oktober 2015) wird heute 14 Jahre alt.
Herzlichen Glückwunsch Süße, wir freuen uns über jeden Tag an dem wir dich noch haben.
Sie hat ein so wunderbares, außergewöhnliches und schnuckliges Wesen, gepaart mit einer Schönheit, die man selten findet.
Kaum zu glauben, dass ein solches Schätzchen ein derartiges Leben hatte.
Doch seit sie bei uns ist, versuchen wir ihr jeden Wunsch von den Augen abzulesen...auch wenn wir ihr Vorleben dadurch nicht mehr wiedergutmachen können.
(Es sind ja nur wir Menschen, die darüber wütend sind, die Hunde leben einfach nur ihr neues Leben!)
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04.06.2018

Unsere Izzy hat ein bißchen Urlaub mit ihrer Pflegemama gemacht.
Wie man sehen kann ist sie strand- und wasserfest. Die Hübsche läßt sich mit Schleppleine für einen Sloughi recht gut abrufen.
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04.06.2018

Unser Sloughi Habib hat mit Erfolg seine Fortbildung abgeschlossen.
Er befand sich seit Mitte Februar in Ausbildung und ist nun seit Samstag wieder bei seiner Pflegemama.
Und die ist total begeistert, da Habib nun auch seinem Namen gerecht wird. Bei seiner Übernahme war er dank Vorgeschichte ein Schatten seiner selbst. Angespannt, unkonzentriert, unansprechbar, wenig Bezug zu sich und der Welt.
Nun würden wir ihn als ein erhabenen, in sich ruhenden Sloughi beschreiben, mit dem man sich austauschen kann.
Selbstverständlich ist er immer noch ein Sloughi (wir persönlich finden ja die Königsklasse der Windhunde was Ansprüche angeht), der Ansprache und Führung mag, gepaart mit Freiheit und Raum für kreatives Schaffen.
Liebe Elena, danke für alles und lieber Steffen, vielen Dank für die komfortable Reise!
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04.06.2018

Unsere Angie hat heute ihren großen Tag: Sie wird 10 Jahr jung. Herzlichen Glückwunsch Süße!
Diesen feiert sie in trauter Zweisamkeit mit ihrer Franzi und ihrem Urlaubsfrauchen. Eigentlich wollten die beiden bereits am Samstag wieder zurückfahren, doch sie haben kurzerhand ihren Urlaub verlängert. Beide genießen es sehr, wieder unter sich zu sein. Da wäre Besuch von Nachbarsbaby oder dem befreundeten Sheltie sogar eine willkommene Abwechselung.
Laßt es Euch gut gehen, Ihr habt es Euch verdient!
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02.06.2018

Den Juni begrüßt mit Verspätung unser schöner Luis, der ein tolles Zuhause bei Melanie und ihrer Familie gefunden hat.
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02.06.2018

Wieder haben wir Tink-Post erhalten. Wenn wir Tink im Postfach haben, freuen wir uns jedesmal ganz besonders.

Klasse Nina, danke dir!

Tink "schreibt":

libe elllen,

es is zwar noch nich mein gebutstach aba ich habe mir gedacht, dassss ich dir heut mal was schreiben tu.
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02.06.2018

Opfer seiner guten Arbeit zu werden, ist nicht lustig. Gerade bei älteren Schützlingen heißt es gerne, ach, der kann ja bei dir bleiben, da hat er es doch so schön.... oder ich hole lieber einen aus der Tötung von wo auch immer, anstatt bei euch vom Sofa.... oder ganz Dreiste behaupten einfach, bei uns bekäme ein normaler Mensch eh nichts. Da wir, den finanziellen Aspekt mal außer acht gelassen, nicht unbegrenzt Platz, Zeit und Hände/Beine haben, sind wir außerordentlich glücklich, wenn wir zwei so ungleiche, ältere Schätzle wie
Imba und Vicky nicht lange hüten dürfen. Und dass sie dafür einen Tribut zollen müssen, nämlich den einer Kastration, nehmen wir bei der Aussicht auf das Traumzuhause gerne in Kauf. Obendrein ist das Geld für die Operationen bereits auf unserem Spendenkonto eingegangen, von Imba und Vickys neuer Familie. Vielen herzlichen Dank!
Nun war also gestern OP-Tag, eine Zahnsanierung war natürlich auch gleich angebracht, zumal Imba etliche Zähnchen gezogen werden mußten. Bei Vicky war nach Aussage unseres Docs alles ok, so dass nur eine Zahnreinigung gemacht wurde. Morgens hin, nachmittags hatte sich die liebe Hilde angeboten, die beiden Süssen abzuholen. Ergebnis: Ihr Auto war komplett verblutet. (Liebe Hilde: DANKE!) Imba stieg aus und war wuselig wie immer, hatte unsere schönste Leine in kleine Fetzen zerstückelt, Vicky blutete wahnsinnig und war total fertig.
Beide Hunde hängen sehr aneinander, als nun Vicky zuerst operiert wurde und später dann Imba, hat sich Vicky an den Gittern des Tierarzt-Zwingers abgearbeitet.
Zuhause setzten wir sie also neben Hilde auf die Gartenbank und Imba hüpfte daneben, um ihre Freundin schön sauber zu machen. Als wir abends ins Bett gingen, fanden wir Vicky in einer Blutlache und riefen völlig panisch unseren Tierarzt an, Hilfe, Blutlache, Angst, dass Vicky heute Nacht stirbt, weißes Zahnfleisch, völlig apathisch!
Halb zwölf. Unser Doc hat uns dann nochmal das Ganze berichtet, dass Vicky wohl an den Gitterstäben genagt hat und sich das Zahnfleisch verletzt haben muß, beim Reinschauen hat weder er noch wir irgendwas gefunden, was darauf schließen lässt, aha, deshalb das viele Blut.... mit dem Tierarzt am Telefon haben wir Vicky rausgetragen und nebenher berichtet, was sie macht, sie ist kurz in den Garten verschwunden und kam wieder ins Haus. Doc:" Naja, dann wird sie also heute Nacht nicht gleich sterben." Wir:" Puh, ja, sehe ich... entschuldigen Sie bitte den hysterischen Anruf... gute Nacht."
Mußten dann nachts noch zweimal Decken wechseln, weil alles vollgeblutet war, dann hörte es aber endlich auf.

Heute Morgen Anruf Doc:" Ja, sorry, habe gestern 15 Stunden durchgehend gearbeitet und habe nochmal nachgedacht und ja, ich habe bei Vicky einen Backenzahn gezogen."
Aha, auch ein Opfer seiner guten Arbeit :-))))))

Hätten wir das gewußt... na dann ist ja alles klar!
Vicky hat gut gefressen, es blutet nicht mehr, alles wird gut.
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30.05.2018

Neu in der Vermittlung sind drei Greyhounds:
Kenny, schwarz, vier Jahre jung, Bart, schwarz, fünf Jahre jung und Wasp, ein Mädchen, sechs Jahre.
Jeder für sich ein tolles Wesen, auf das man sich als Pflegemama freuen kann. Wer einen Greyhound nicht zu schätzen weiß, hat einfach keine Ahnung.
Aber so ist die Menschheit... will etwas Außergewöhnliches, leider bekommt man Greyhounds in Deutschland inzwischen überall. Dabei wird übersehen, wie leicht sie sich anpassen, wie schnell sie mit völlig veränderten Lebensumständen klar kommen, wenn sie bei den richtigen Menschen landen.

Und gleich beim Thema, auch wenn wir lästig sind - finden sich denn keine guten Pflegemamas/-papas???
Wir kommen uns in letzter Zeit so alleine da draußen vor, in den fernen Galaxien des Tierschutz-Wahnsinns....
Los, Schluß mit dem bequemen Sofa- und Internet-Leben, lernt mal die echten Höhen und Tiefen einer Pflegestellen-Tätigkeit kennen!
Ja, auch dieser Aufruf wird wieder ungehört/-kommentiert verhallen. Wir versuchen es trotzdem wieder.