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15.08.2016

Jetzt, nachdem unsere Stalltür aus allen Fugen fällt... fragen wir einfach mal in die Runde:

Wer kann uns eine Stalltür bauen? Am Besten aus Tropenholz, da die Tür an den meisten Tagen im Jahr offen steht.

Die Tür ist Bestandteil unserer Quarantänestation in der Wüste - wie? Noch nie gehört?
Das liegt in Osterreich, genauer: Zwischen Bregenz und Oberstaufen im Allgäu!

Wir hoffen, dass sich ein versierter Handwerker unter unseren Lesern findet, der uns mal so richtig kennenlernen will :-)
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14.08.2016

Höchste Zeit für ein Ende der Hiobsbotschaften.
Heute auf die Schnelle gibt es eine Wagenladung neuer Dermo-Fotos.
Es sprießen wirklich ganz zarte Härchen an den Schenkeln und sein Bäuchlein ist inzwischen ganz haarig. Nicht, dass uns das interessiert, muß aber erwähnt werden:-)
Hier nur ein Foto, der Rest inklusive einer neuen Einschätzung über das, was Dermo braucht, ist auf der Zuhause-gesucht-Seite zu finden!
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13.08.2016

Caoimhe hat es nicht geschafft.
Sie lag nach der Cortisonspritze ein paar Stunden in Seitenlage in ihrem Körbchen, so dass wir ein wenig Hoffnung schöpften, doch nach dem Aufstehen fing sie wieder an zu röcheln. Das wurde stündlich schlimmer, so dass wir mit ihr am Freitagmorgen um Null Uhr Fünfzehn auf dem Parkplatz unserer Klinik waren, um sie im Bus einschläfern zu lassen.
Schon als wir Caoimhe (ausgesprochen: Kiwa) bekamen, haben wir geahnt, dass sie schwer krank ist. Wir schoben das aufs Herz. Das war gar nicht so schlimm, wie wir dachten, es war der faustgroße Lungentumor, den unser Doc dann entdeckte. Krebs frißt Muskelmasse... Caoimhe hatte auf dem Kopf nur noch Haut und Knochen, kein Fett mehr hinter den Augen, auch sonst überall ziemlich knochig.
Wir haben alles versucht, leider vergeblich. Caoimhe ist ganz schnell eingeschlafen, auch sie wird, wie alle unsere Hunde, kremiert.
Ich bitte alle, sich mit Äußerungen seitens dem Vorbesitzer zurückzuhalten. Erstens durfte Caoimhe sehr geliebt und behütet ihr ganzes Leben verbringen, wuchs in einer Familie auf, mit Haus und Garten und schönen Spaziergängen. Sie hatte etliche Hundefreunde, zuletzt den kleinen Jogi. Die Abgabe fiel ihrer Besitzerin sehr, sehr schwer, ein Scheidungsfall und wohin mit zwei Hunden? Man bekommt keine Chance auf eine Mietwohnung mit einem IW zudem dieser keine Treppen mehr laufen soll abgesehen davon muß man arbeiten gehen.
Und wenn man seinen Hund täglich vor Augen hat, fallen einem gewissen Veränderungen nicht oder nicht so auf, man schiebt es auf das Alter, dass der Hund so knochig wird, auf den Stress, auf irgendwas. Niemand konnte wissen, dass Caoimhe so einen Riesentumor hatte.
Es gibt so viele Schicksalsschläge, die einem keine andere Wahl lassen, als sich von seinem Tier/seinen Tieren zu trennen und jeder Einzelne von uns kann ganz schnell in solch eine geraten.
Ich bin glücklich, diese tolle Hündin bei mir gehabt zu haben. Und ja, es ist schwer, ihr Leben ist in meinen Händen regelrecht zerronnen. Erst Pan, einen Tag darauf Caoimhe.
Aber wie sagte Helge zu mir: "Dazu sind wir da."
Und damit hat sie (ausnahmsweise:-) mal Recht.

Jogi hat nachts seine Caoimhe gesucht, als wir ohne sie nach Hause kamen. Er hat sich dann ins Bett geschnuckelt und meine Hand geleckt, bis er eingeschlafen war. Am nächsten Tag hat er gefressen und sich danach in einem Körbchen gewälzt. Es geht ihm gut, was mich sehr freut. Er wird sein Leben hier genießen bis zu seinem letzten Atemzug.
Danke, liebe Elke, für deine beiden tollen Schätze, danke Max für deinen Beistand und danke an alle Paten für ihre Unterstützung.
Caoimhe, machs gut da oben!
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11.08.2016

Heute haben wir nur Todesfälle zu beklagen.
Donna ist tot. Das hübsche Whippetle kam im Juli 2009 zusammen mit ihrer Whippetfreundin Tanja zu uns. Die beiden Mädels lebten schon immer zusammen, jedoch entschlossen wir uns, sie getrennt zu vermitteln. Mit der immer präsenten Donna hatte Tanja ihre Mühe. So zog Donna im August 2009 zu ihrem Frauchen, dort war sie Einzelprinzessin und wurde über alles geliebt und umsorgt.
Donna wurde fünfzehn Jahre alt.
Vielen lieben Dank an ihr fürsorgliches Frauchen.
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11.08.2016

Auch Dios mußte gehen.
Der schöne Grey kam im Juli 2009 zu uns und zog im Februar 2010 bei Karin und Thomas als erster Hund ihres Lebens ein - die beiden hatten uns schon öfters gefragt, besassen damals aber etliche Katzen, die keine Hunde kannten.
Alles klappte hervorragend. Dios liebte die Katzen und sie ihn. Alle waren glücklich.
Karin und Thomas schreiben:
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11.08.2016

Unser eben erst neuer Paten-Afghane Pan ist tot.
Sein Pflegefrauchen schreibt:

"Mein Panchen ist tot.
Er hatte letzten Freitag mehrere Epilepsie-Anfälle. Ich hatte noch versucht, diese mittels einem Diazepam-Zäpfchen abzumildern. Danach war nichts mehr wie vorher. Zwei Tage torkelte er durch Haus und Garten, dann schien er sich ganz langsam wieder zu erholen. Als er anfing zu husten, habe ich sofort Antibiotika gegeben. Auch, wenn mich die Globulifraktion nie verstehen wird, wenn so ein betagter Hund hustet, muß man schnell sein, keine Experimente. Trotzdem war alles umsonst. Seine Lunge voller Schleim, er bekam kaum noch Luft, wir mußten ihn gestern erlösen.
Bei einem epileptischen Anfall kann es sein, dass der krampfende, würgende, spuckende Hund Magensaft in die Lunge bekommt, was zu einer Lungenentzündung führen kann.
Jetzt überlege ich, bin ich schuld. Hätte ich Pan sofort nach den Anfällen Antibiotika geben sollen? Ich dachte mir noch, ne, das lass ich jetzt mal, da ich ihm von Anfang an erstmal eine Ladung Antibiotika gab, wegen seinem Gehuste und dem blutigen Durchfall.
War das jetzt der Fehler?
Oder war er einfach schon angeschlagen, als er kam und "nur" betagt und von seinem bisherigen Leben mitgenommen, also seine Lebenszeit abgelaufen.
Ich weiß es nicht. Man fühlt sich jedesmal schuldig.
Mein Panchen, hätte dir von Herzen noch eine tolle Zeit bei uns gegönnt."
1470931695

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11.08.2016

Und weiter gehts mit Caoimhe. Sie hat gestern Abend gehustet und ebenfalls sofort Antitiotika bekommen, heute Morgen hat sie so geröchelt, dass wir um halb sieben unseren Tierarzt aus dem Bett klingelten. Sie hat erhöhte Temperatur, hustet, das Antibiotika gestern war richtig aber das Röntgenbild brachte eine noch schrecklichere Nachricht: Ein faustgroßer Lungentumor.
Dass sie den nicht über Nacht bekommen hat, ist klar, deshalb versuchen wir es weiter mit Antibiotika, zudem gabs eine Cortisonspritze. Es besteht immerhin eine 50/50 Chance, dass ihr schlechter Zustand auf die Lungenentzündung zurückzuführen ist und nicht auf den Tumor. Wir hoffen, sie berappelt sich wieder. Immerhin hat sie heute nachmittag eine halbe Apfeltasche gegessen und schläft seit ein paar Stunden auf der Seite liegend.
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10.08.2016

Auch unser Pluto ist verstorben!
Er zog im August 2006 zu Karin & Family auf über 25 Hektar eingezäuntes Land. In der Folgezeit bekam er noch vier Sloughi-Gefährtinnen von uns.
Pluto hatte ein Leben wie Gott in Frankreich...
Letzten November verstarb er mit über 13 Jahren.
Vielen lieben Dank an dieses außergewöhnliche Sloughi-Plätzchen!
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10.08.2016

Saira (ehemals Irmi, vermittelt März 2013) und Tariq (ehemals Tari, vermittelt Dezember 2014) waren mit Frauchen Maja Urlaub in der Bretagne machen.
Wir freuen uns darüber mindestens so wie die Hunde, sagen wir doch immer, daß jeder Afghane wenigstens einmal im Leben das Meer gesehen haben muß.
Vielen herzlichen Dank für diese schönen Bilder, uns geht dabei das Herz auf!

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