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11.08.2016

Unser eben erst neuer Paten-Afghane Pan ist tot.
Sein Pflegefrauchen schreibt:

"Mein Panchen ist tot.
Er hatte letzten Freitag mehrere Epilepsie-Anfälle. Ich hatte noch versucht, diese mittels einem Diazepam-Zäpfchen abzumildern. Danach war nichts mehr wie vorher. Zwei Tage torkelte er durch Haus und Garten, dann schien er sich ganz langsam wieder zu erholen. Als er anfing zu husten, habe ich sofort Antibiotika gegeben. Auch, wenn mich die Globulifraktion nie verstehen wird, wenn so ein betagter Hund hustet, muß man schnell sein, keine Experimente. Trotzdem war alles umsonst. Seine Lunge voller Schleim, er bekam kaum noch Luft, wir mußten ihn gestern erlösen.
Bei einem epileptischen Anfall kann es sein, dass der krampfende, würgende, spuckende Hund Magensaft in die Lunge bekommt, was zu einer Lungenentzündung führen kann.
Jetzt überlege ich, bin ich schuld. Hätte ich Pan sofort nach den Anfällen Antibiotika geben sollen? Ich dachte mir noch, ne, das lass ich jetzt mal, da ich ihm von Anfang an erstmal eine Ladung Antibiotika gab, wegen seinem Gehuste und dem blutigen Durchfall.
War das jetzt der Fehler?
Oder war er einfach schon angeschlagen, als er kam und "nur" betagt und von seinem bisherigen Leben mitgenommen, also seine Lebenszeit abgelaufen.
Ich weiß es nicht. Man fühlt sich jedesmal schuldig.
Mein Panchen, hätte dir von Herzen noch eine tolle Zeit bei uns gegönnt."



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