01.06.2024
Wir begrüßen den Juni.
Wir hier aus dem Süden erinnern uns gerne an sonnige Tage im letzten Jahr.
26.05.2024
Robi war 13 Jahre alt, als er zu Birgit und Matthias mit Sloughi-Hündin Anique zog!
Und er fand es so schön, dass er noch zweieinhalb Jahre blieb.
Wir sagen einfach nur „Danke“ – das sind die Geschichten, die Hoffnung machen:
„Schon wieder muss ich dir traurige Nachrichten schreiben…
Am Mittwoch mussten wir Robin über die Regenbogenbrücke ziehen lassen.
Vor 2 ½ Jahren wollten wir einem „alten Herrn“ noch eine gute Zeit machen, vielleicht ein paar Wochen oder Monate...tja: Pustekuchen. Er war der Meinung noch sooooviel erleben zu wollen, und blieb einfach ein bisschen länger bei uns ;-)
Unser lieber Robi, dein Motto war vom ersten Tag an:
„Welt wo bist du – ich komme“
Du hattest so eine unbändige Lebensfreude, trotz aller deiner körperlichen Einschränkungen, warst immer lustig und fröhlich und wolltest so gern raus und einfach alles entdecken, was dir vor die Nase kam.
Du hast uns so oft mit deiner guten Laune angesteckt, bist im „Karacho- Hoppelgalopp“ zwischen uns hin und her gedüst, wenn wir deiner Meinung nach beim Spazieren zu weit auseinander waren- vor dir hätte jeder Schäferhund stillgestanden.
Du hast alles mitgemacht, außer im Regen aus dem Auto aussteigen. Bist am Ende sogar voll Vertrauen mit der selbst gebastelten schwankende Aufzugkiste gefahren, da die Treppe dich zu arg geplagt hat.
Einzig deine Taubheit hat uns manchen Spurt abverlangt um dich einzuholen, wenn du uns nach dem Schnuffeln versehentlich in der falschen Richtung gesucht hast. (Azawakh-Trab ist nicht ohne)
Deine Sanftheit, dein Mut und dein riesengroßes Herz waren etwas ganz ganz Besonderes.
Und plötzlich ging alles ganz schnell: Montag noch so ein schöner Pfingstausflug, Dienstagabend bist du noch im Galopp mit strahlenden Augen zu Herrchen gedüst um die Lieblingsleckerli abzugreifen.
– und dann, Mittwochmorgen ging es dir ganz plötzlich nicht gut. Du hast das erste Mal seit du bei uns warst dein Frühstück ignoriert, die Beine haben versagt, Atmen war schlecht und du warst nur müde...Im Röntgenbild sah man die Lungenmetastasen…wir hatten keine Wahl.
Run free, du Kämpfernatur, die Welt steht Dir jetzt offen!
Liebe Grüße
Birgit und Matthias“
24.05.2024
„Ich weiß, ich hätte mich schon mal früher melden können, aber es war alles so neu und aufregend, dass ich einfach nicht dazu gekommen bin. Die ersten Wochen sind wie im Flug vergangen, alles war wieder neu und ungewohnt für mich, aber mein Frauchen hat mir fest versprochen, dass ich mich nicht nochmal irgendwo eingewöhnen muss. Und zum Dank strenge ich mich unheimlich an dazuzulernen und mich an alle Abläufe und Regeln zu gewöhnen. Kolja mein neuer Freund, meint dass ich es schon super gut mache. Tja, und dann habe ich mitbekommen wie meine neue Familie diskutiert hat, ob man es schon wagen kann mich mit auf den geplanten Wohnmobilurlaub mitzunehmen oder ob das zu viel Stress für mich ist. Aber dann hat Herrchen ein Machtwort gesprochen und gemeint, das wird schon gut gehen, Hauptsache ich bin dabei. Die scheinen mich echt schon in ihr Herz geschlossen zu haben. Tja, und so bin ich seit einer Woche im Wohnmobil unterwegs. Während der Fahrt schlafe ich die meiste Zeit mit Kolja in der Hundegarage und ansonsten hab ich wahnsinnig viel Neues kennengelernt: das Meer, Salzwasser (igittigitt), Sand in dem man sich wälzen kann, sogar bis nach England konnte ich schauen und meine Nase in den Küstenwind strecken. Du siehst es geht mir bestens und ich schicke dir auch noch ein paar Fotos. Vielen lieben Dank dir nochmal, dass du so geholfen hast mein Für-immer-Zuhause zu finden. Dein Porti“
Auch wir Zweibeiner sind total happy und grüßen aus der Picardie.
Liebe Grüße Petra und Familie
Wir wünschen einen herrlichen Urlaub!
21.05.2024
Einer der ganz Großen ist gegangen.
Bei uns hieß er damals das Pennymännle, weil bei Penny dachten die meisten, er wäre ein Mädchen. Was angesichts seiner imposanten Statur etwas seltsam war. Penny war gerade fünf geworden, als er von unserer damaligen Wüstenpflegestelle im September 2018 zu unserer Doris zog.
Sie schrieb uns nun:
„Ich habe euch eine ganz traurige Mitteilung zu machen. Am Montag musste ich meinen geliebten Schatz Penny über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
Er hatte ein Osteosarkom an der linken Backenseite, das innerhalb von einem!!Tag sich so verschlechterte, dass ich ihn gehen lassen musste.
Ich bin unendlich traurig und er fehlt mir jetzt schon unheimlich.
Ja, er war nicht immer einfach, der Bub kam mehrmals aus der Vermittlung zurück, aber wir hatten uns zusammengerauft und waren ein Superteam.
Die Bilder von ihm wurden noch am Sonntag gemacht. Da war er noch gut drauf. Und am Montag die Regenbogenbrücke. Ich bin noch immer geschockt.
Traurige Grüße Doris“
Liebe Doris, wir danken dir sehr für alles. Was hätte Penny nur ohne Dich gemacht!
19.05.2024
Unsere letzten Chinesen kamen ja im Februar bei uns an.
Wie immer hatten wir ein Pflegestellen- und Fahrer-Problem. Wenn man nämlich zwei chinesische Afghanen auf einmal aufnimmt, hat man ordentlich viel Chaos. Daher träumten wir von einer dritten Pflegestelle (zwei hatten wir schon). Auch fehlte noch ein Stück Wegstrecke.
Unsere Birgitta hätte ja gerne so ein Schätzchen gehütet, aber der Göttergatte sträubte sich.
Wie das Schicksal es so wollte kamen die drei ganz in ihrer Nähe an, und wir fragten die beiden, ob sie uns nicht die drei Chinesen ein Stück fahren würden. Wir fanden die Idee gut, Birgitta auch, Göttergatte wollte natürlich kein Spielverderber sein…
So trafen die drei Schätze bei einer Pflegemama ein, die zweite Pflegmama war auch schon da und alle beguckten die Neuankömmlinge bei einem Kaffee (o.k. die eine Pflegemama musste in Wirklichkeit die ganze Zeit putzen, da sich alle Affen abwechselnd erleichterten).
Göttergatte Michael durfte sich dann einen aussuchen 😊.
Die Wahl fiel auf den großen schönen Arnie, der sofort Anton hieß.
Anton findet wie viele unserer Chinesen, Männer gruselig – doch Michael gehört zu den Tapferen.
Ihr ahnt es schon, der Rest ist Geschichte. Anton lebt nun mit zwei Galgos und der kleinen Whippet-Windspiel-Hexe Cherie (verm. Oktober 23).
Birgitta schreibt:
„Auch wenn es noch ein Kompatibilitäts-Problem mit Michael gibt😉, sind wir BEIDE sehr glücklich, dass er bei uns ist. Und wir machen auch hier Fortschritte....Wir nennen ihn mittlerweile das Phantom, weil er völlig unsichtbar Dinge stiehlt, die sich dann auf seinem Kissen wiederfinden, oder - von Zauberhand - Dinge aus der Küche verschwinden, z.B. ein sehr schmackhaftes Brot, während man sich kurz mal umdreht. Man hört ihn einfach nicht 🙂“
Willkommen in der Afghanen-Welt 😊
Ein kleines bisschen sind wir schon stolz, was für tolle Leute den Weg zu uns gefunden haben, um unseren Slaughterhouse-Survivers ein schönes Leben zu machen.
Jetzt sind nur noch Penny & Terry auf der Suche nach einem endgültigen Plätzchen.
15.05.2024
„Islem (ehemals Nash, verm, August 2014)
24.08.13 - 10.05.24
Einen Tag vor deinem ersten Geburtstag habe ich dich von der Pflegestelle der iWi abgeholt und dir das "für immer Zuhause" gegeben - aber es ist leider nie für immer.
Verliebt hatte ich mich schon in dich als Welpe. Doch zu der Zeit kam Amaris (iWi) zu uns, sodass ich mich nicht für dich entscheiden konnte. Aber knapp ein Jahr später hat uns das Schicksal doch zusammengeführt, als ich erfuhr, dass DU zu vermitteln bist. Als du ankamst, haben sich Saamad und Amaris gefreut, ihr seid ne Runde durch den Garten getobt, du hast dich dann in einen Sessel gekuschelt und warst Zuhause.
Ihr drei zusammen wart so ein tolles Kumpelteam. Die beiden sind schon vor dir gegangen, dein bester Freund war Amaris, wohl auch vom Alter her, ihr ward nur 1 1/2 Jahre auseinander und Saamad war bereits fast 8, als du dazukamst. Ihr beiden Jungspunde habt ständig zusammengehockt.
Du warst zu allem und jedem lieb und kuschelig, ob groß oder klein, Zwei- oder Vierbeiner.
Nachdem Amaris auch nicht mehr da war, hattest du ein Jahr alleine mit mir gelebt, ich habe gemerkt, das ist nichts für dich.
Gerne wollte ich nochmal das Abenteuer Welpe erleben und daher kam im August 22 Shemar zu uns. Für dich war es toll, wieder einen Kameraden zu haben, du bist wieder aufgeblüht. Du hast morgens immer fast 2 Stunden länger geschlafen als er, sodass ich dich oft aus dem Schlafzimmer holen musste "Zeit zum Aufstehen". Mit ihm durftest du jetzt noch knapp 2 Jahre verbringen, warst immer so nett, dass er dich als Kopfkissen benutzen durfte.
Bei einer Routine Untersuchung letztes Jahr dann die Hiobsbotschaft Hodentumor.
Vor der OP nochmal großes Check-up mit Herzultraschall und allem Drum und Dran, alles ohne Befund und die OP letztes Jahr gut überstanden.
Und dann, Freitagmorgen warst du auf einmal so schlapp, ich hatte so ein ungutes Gefühl, notfallmäßig in die Klinik, sofort drangekommen und dann der Ultraschall-Befund Tumor am Herzen mit Perikarderguss .
Fast 10 schöne Jahre mit dir einfach so zu Ende
Nicht nur ich, auch Shemar wird dich ganz doll vermissen!“
Liebe Andrea, lieben Dank für fast 10 gute Jahre!
15.05.2024
„Unser Geburtstagskind Gino-Valentino (ehemals Manny, verm. Mai 2017)
12 Jahre alt ist unser allerliebster Afghanen-Opi geworden. Wir freuen uns. Das alte Männlein macht gerne noch kurze Spaziergänge, kontrolliert gewissenhaft mehrmals täglich jedes Mädchen-Pipi im Garten, genießt die sonnigen Tage und verputzt mit Freude 2 x täglich seine Portion "Wunschkost".“
Wir gratulieren ganz herzlich!
13.05.2024
Im Februar ging unsere Petra in Rente.
Wenige Tage später gab es einen Notfall-Barsoi in einem Tierheim in Schweden. Für uns war das sehr weit. Zudem wir auch finden, dass es in Schweden auch aktive Barsoi-Liebhaber geben müsste.
Petra meinte,, sie habe ja jetzt Zeit und fuhr los…
2800 km später war Lotte dann in deutschen Gefilden und ins hauseigene Barsoi-Rudel integriert.
Lotte müsse sich jetzt erst einmal erholen, tierärztlich versorgt werden und sie würde uns dann an der JHV vorgestellt werden. Also Ende April?
Wir haben ein bisschen geschmunzelt, als wir die hübsche Hündin dann kennenlernen durften mit der Aussage, Lotte habe im Übrigen ein Zuhause.
Nichts anders haben wir bereits bei der Abfahrt nach Schweden erwartet.
Liebe Petra, lieber Udo, wir wünschen alles Liebe mit dem fünfblättrigen Kleeblatt. Tierschutz ist zwar harte Arbeit, bringt aber auch jede Menge Glück ins Leben.