18.03.2022

14.03.2022
Vorletztes Wochenende war es soweit, unsere Lilli (ehemals Leonora) zog zu Anton (ehemals Amur).
Anton hatte kürzlich seine große Freundin Hermine verloren und wir hoffen ihm mit einem hübschen Barsoi-Mädel mittelfristig eine Freude zu machen.
Vor ihrem Umzug fanden wir dann auch noch heraus, warum Lilli ab und zu humpelte: eine Kugel steckte in der Schulter, die entfernt wurde.
Ihre neuen Menschen Udo & Petra sind jedenfalls schon ganz begeistert von der Süßen. Bei Anton wird die Begeisterung sicher noch kommen, sobald er sich Manieren zugelegt hat…
„Hier läuft alles nach Wunsch.
Auch wenn sich Anton am Wochenende eine blutige Backe geholt hat, sollte die Fronten erstmal geklärt sein. Anton meinte seine lange Nase wäre ideal um sich Lillis hübsches Hinterteil mal näher anzuschauen. Den Vorsprung den er bis dahin hatte war schnell aufgebraucht. Er hat die dicke Backe und Lilli das Sagen.
Danach war alles wieder friedlich.
Die ersten Spielversuche der beiden sind aber erstmal auf Eis gelegt. Ich hoffe die kommen wieder.
Na klar hat Lilli das große Bett, bei Hermine habe ich es noch verstanden, aber warum ist bei so einem Zwerg kein Platz für mich mehr da?
Lilli macht sich gut, unser Futterritual hat sie schon so gut wie abgespeichert, immer wieder lässt sie sich langsam abrufen.
Die Spaziergänge genießt sie in vollen Zügen, genau so die Hinterlassenschaften vom Schaf, Kuh und Wild. Die Spaziergänge haben wir auf ein gesundes Maß angepasst, so dass die kleine Lilli kaum noch humpelt, ein Großteil der Strecke ist auch weich. Die Fäden der letzten OP habe ich ihr gerade gezogen. Die Wunde sieht gut aus.
Lilli sagt Danke, Danke an den Vorstand, an die De-Luxe-Pflegestelle, an die Menschen die ihre Babies aufgenommen haben und an alle diejenigen die an ihrer Rettung beteiligt waren.
Liebe Grüße aus der Eifel von Lilli & Co.“
Vielen herzlichen Dank für das schöne Plätzchen, wir wünschen Euch eine wunderbare Zeit.
09.03.2022
Unser Nico musste sterben.
Wir erinnern uns noch, als er zu uns kam, war er unglaublich dick.
Neben dem Speck hatte er auch noch multiresistente Keime in den Ohren mitgebracht.
Auch sonst war er kein einfacher Hund, er kannte das Bürsten überhaupt nicht – und nicht einmal das Abscheren. Ohne Maulkorb und mindestens einem Helfer war gar nichts an ihm zu machen. Dann hatte er noch die spannende Angewohnheit sich neben einen zu legen, um einen dann in die Beine zu beißen, falls man sie bewegte….
Unsere Monika und Mann Reimund nahmen sich dem Buben liebevoll an. Dank Monikas Wundermittelchen gelang es ihr die Ohren in den Griff zu bekommen. Übrig blieb „lediglich“ noch eine atopische Dermatitis.
Seine „Macken“ ertrugen beide tapfer, beim Fell fuhren wir ab und an vorbei, und machten ihn nackig.
Dann bekam der Nico es am Herzen, trotz aller Bemühungen kamen dann noch die Nieren dazu und letztendlich die traurige Nachricht:
„Nico ist über den Regenbogen gegangen. Nierenversagen und Herz. Wir vermissen in sehr. Ich habe ihn heute auf unseren Friedhof beerdigt.
Nico war ein lieber Hund, aber dominant.
Wir trauern.
Monika und Reimund“
Einen Riesendank an Euch zwei, es brauchte jemand mit ganz viel Erfahrung und stoischem Dasein, um diesen speziellen Buben hüten zu können!
08.03.2022
07.03.2022
Es kamen wieder traurige Nachrichten.
Frauchen Mona schreibt:
„Gestern war es soweit und Filou (ehemals Pinky, vermittelt Juli 2015) hat seine letzte Reise angetreten. Er wurde stolze 16,5 Jahre alt und war davon fast 7 Jahre bei uns. Ich möchte ein paar Worte sagen, aber mich in erster Linie für das Vertrauen und diesen tollen Hund bedanken:
Filou kam zu uns getarnt als süßes, etwas moppeliges Windspiel. Wir wurden vorgewarnt, dass Windspiele gerne mal markieren. Aber Filou war so einer nicht. Er entleerte die erste Zeit lieber seine komplette Blase. Aber das hatten wir zum Glück bald in den Griff bekommen.
Filou war immer eine Seele von Hund, wenn es um andere Hunde ging. Sehr sozial und überraschend verspielt für sein "fortgeschrittenes Alter". Einige Wehwehchen brachte er dennoch mit, übergab sich häufig und hatte neurologische Schwierigkeiten. Nachdem wir ihn komplett auf den Kopf gestellt hatten, war er gesund. Bei Durchsicht also behoben. Danach war er nie krank.
Schnell stellte sich heraus, dass er nicht nur verdammt süß und liebevoll war, sondern auch sehr stark im Charakter. Wo er lag, lag er. Wo er fraß, fraß er. Wo er ging, ging er und zu Beginn hatte mein Mann Mühe Platz auf dem Sofa zu finden, ohne die Zähne von Filou zu sehen, wenn er ihn freundlich darum bat vielleicht eine kleine Ecke zu bekommen.
Wir haben ihm nie etwas übelgenommen. Er hatte es nicht immer super leicht. Das in Kombination mit seinem Größenwahn war in den ersten Monaten etwas "spannend". Gleichzeitig war er der liebste Hund auf Erden. Man spielte sich schnell ein und verstand sich.
Mit den anderen beiden Hunden verstand er sich gut. Brauchte aber in erster Linie nur seinen Menschen und schlief von Tag 1 mit im Bett. Nacht für Nacht an genau der gleichen Stelle. Man musste zuerst nur etwas aufpassen, dass man ihn nachts nicht aus Versehen berührte, denn dann fiel er im Halbschlaf in alte Muster. Aber letztlich haben wir alle Gliedmaßen behalten dürfen. Er lief von Beginn an sehr gut an der Leine und auch ohne Leine war er immer in meiner Nähe.
Er war von Stunde 0 an der beste Freund meines Sohnes - den besten Freund, den man sich wünschen konnte. Und so haben die zwei fast 5 Jahre miteinander verbringen können.
Filou war immer mit dabei, genoss viele Urlaube und Ausflüge, war immer und überall gerne gesehen. Er war extrem fit für sein Alter und lief selbst im Oktober 21 noch gute Strecken gerne. Die letzten Monate hat er etwas ruhiger angehen lassen, aber sein Geist war bis zuletzt hellwach. Ein zäher, treuer Bursche. Ein echter Hund mit Charakter, den man einfach lieben muss.
Im Anhang ein Welpenfoto von ihm, was ich nach längerer Recherche bekommen habe, dann ein Gruppenbild aus dem ersten Sommer und das Bild im grünen Pulli im vorletzten Urlaub.
Viele traurige, aber ganz, ganz dankbare Grüße
Mona“
Mona, wir danken dir für dein traumhaftes Windspiel-Zuhause, das unser klein Mann so ausgiebig genießen durfte!
07.03.2022
05.03.2022
Bruce & Brenda haben erhebliche Not. Sie können nicht mehr länger an ihrem aktuellen Aufenthaltsort bleiben.
Leider hat sich bislang niemand gefunden, der sich die beiden oder einen davon zutraut.
Es besteht leider die akute Gefahr, dass sie ins Tierheim kommen.
Falls jemand in letzter Minute eine Lösung auf Lager hat, möge er sich melden.
Das Wölfchen Mia wurde nach langem Hin und Her aus der Vermittlung genommen.
Wir planen derzeit unsere Jahreshauptversammlung, die aller Voraussicht nach im April stattfinden wird. Dieses Mal wird es wieder eine Präsenzveranstaltung. Zeit und Ort wird unseren Mitgliedern via Einladung vier Wochen vorher bekannt gegeben.
Die Spendenbescheinigungen für 2021 sind verschickt.
Falls jemandem eine fehlt, bitte an Ruth Becker wenden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
03.03.2022
Unser Chabuk feierte vor wenigen Tagen seinen 12. Geburtstag!
Herzlichen Glückwunsch!
Wir bedanken uns bei seinem Frauchen Christina für die gute Pflege.
Ein Dank auch für die von Diabetikern gespendeten Libre2-Sensoren, die es ermöglichen dass es ihm trotz schwer einstellbarer Zuckerkrankheit noch so gut geht.
Und ein Hoch auf all seine Paten (es dürften auch noch ein paar mehr werden)!