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13.02.2018

Der kleine Enzo (vermittelt Oktober 2003) durfte seinen 15. Geburtstag feiern. Dazu gratulieren wir ihm und seinem Frauchen Margarete ganz herzlich. Nicht viele dürfen das erleben, v.a. bei ordentlicher Gesundheit.

In eigener Sache:
Falls Ihnen noch eine Spendenbescheinigung für das Jahr 2017 fehlt melden Sie sich bitte bei unserer Verwaltungsperle Ruth Becker.

Aller Voraussicht nach ist unsere diesjährige
Jahreshauptversammlung am 29. April auf dem Gelände des CWF.
Ein ordentliche schriftliche Einladung wird an alle Mitglieder rechtzeitig verschickt. Gäste bitte wir wie immer um eine Voranmeldung.
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13.02.2018

Heute wollen wir mal von unserem "Sorgenkind" berichten.
Momo, den wir mit Unterbrechung seit Anfang Mai 2016 hüten!

Während man sich vor knapp 15 Jahren glücklich schätzen konnte, an einen erwachsenen Whippet zu gelangen, gibt es heute Whippets zuhauf, die eine neue Familie brauchen. Trotzdem verstehen wir nicht, wie es sein kann, dass unser Momo kein Zuhause findet.

Wir wollen heute versuchen, ihn so genau wie möglich zu beschreiben. Hundetrainer, Hundepsychologen etc. sind außen vor, folgende "Anleitung" kommt von seiner Pflegemama, man möge sie naiv, verblödet, ahnungslos schimpfen aber sie kennt Momo mittlerweile am Besten.

"Ich beginne mal mit dem Positiven: Momo ist topsüss. Er kann einen ruck-zuck um den Finger wickeln mit seiner charmanten Art. Er lebt in unserem Rudel und liebt es, mit den andereren Hunden zusammen zu kuscheln. Oft wickelt er sich auch selbst in Decken ein oder unter irgendwelche Kissen und wenn dann ein anderer Hund in das augenscheinlich leere Bett liegen will, läuft eine knurrende Decke davon. Momo geht auch gerne mit ins Restaurant, wo er sich vorbildlich benimmt. Er bettelt nicht am Tisch (auch nicht Zuhause), liegt unten am Boden in seinem Kuschelkissen und schläft, so lange, bis man aufsteht und wieder nach Hause geht. Er läuft gut an der Leine spazieren, bis dann eine Katze des Weges kommt :-) Autofahren ist auch super, allerdings bitte niemals in einer Box, da würde Momo Panik bekommen! Auch nachts schläft er im Bett am Fußende, zugedeckt, und rührt sich die ganze Nacht nicht. Mit souveränen Hunden, egal welcher Größe, ist er superkompatibel. Remo, mein Windspiel, hat ihm zum Einzug gleich seinen unbefristeten Arbeitsvertrag als Chef-Hausmeister unter die Nase gehalten und Momo hat klaglos die Rolle des Co-Hausmeisters angenommen. Er würde Remo nie diesen Rang streitig machen, dazu ist Remo zu klar/selbstbewußt/frech.

Nun das Negative: Momo kann man ableinen, muß man ableinen, er muß sich ja irgendwo austoben können. Allerdings kommt bei uns kaum mal ein Mensch mit Hund entgegen und wenn, rufe ich Momo her und leine ihn an, denn er spürt in 0,2 Sekunden, ob da ein ängstlicher Hund kommt oder nicht. Bei souveränen Hunden ist keine Gefahr, die Ängstlichen aber jagt er und schnappt nach ihnen. Dieses Stück "Restsozialisation" kann ich nicht bieten. Ich kann nicht mit ihm täglich an den See runter fahren, damit ich alle paar Meter fremde Hunde treffe.
Auch wenn er hier im Rudel lebt und das funktioniert, muß ich ihn in seltenen Fällen scharf ermahnen, nicht die Zurückhaltenden, Introvertierten zu hausmeistern und zu stalken - er läuft dann z.B. neben Pajti (alter Whippet) oder Milan (Barsoi) in den Garten und überwacht, was der macht... sowas mag ich nicht, Pajti oder Milan fühlen sich unwohl, ich unterbinde das - ich kann auch hausmeistern! Habe ihm gesagt, wenn er noch zehn Abmahnungen kriegt, wird er fristlos gekündigt!
Momo ist ein Whippet, der den Schwachen und Ängstlichen gerne Beine machen würde.
Aus diesem Grund wäre, so meine Meinung, ein Einzelplatz das Sicherste für ihn. Auf keinen Fall aber kann er mit einem unsicheren Hund leben, dann bleibt er lieber hier, bevor er wieder zurück kommt. Eigentlich aber finde ich Einzelplätze besch...., der Hund ist ein Rudeltier und wenn man sieht, wie sehr Momo mit den anderen auf einem Haufen liegt, tut mir der letzte Satz richtig weh. Also eigentlich würde ich mir persönlich für Momo ein Zuhause wünschen, welches einen souveränen Ersthund beherbergt, der gerne mit Momo kuschelt und um die Wette rast.

Im Grunde braucht Momo einfach ein Frauchen/Herrchen mit Führungsqualitäten. Und ich meine damit nicht, dass der dann Momo sagt, nicht mehr aufs Sofa, kein Bett, Klappe halten und basta - sondern, dass sie/er VORHER erkennt, wenns brenzlig wird und dann etwas dagegen tut. Man muß die Situation unterbrechen, bevor es zu spät ist. Und da Momo hört wie ein Schäferhund, ist das doch auch gar nicht SOOO schwer.
Schwer ist nur, jemand zu finden, der nicht einen Hutziputzi-Whippet haben möchte."
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11.02.2018

Neu bei uns ist Saphire, eine kastrierte, schwarze Greyhound-Schönheit. Die vierjährige Hündin ist nur fröhlich und verbreitet gute Laune:-)

Unsere kleine Emmi hat es geschafft, sie hat ein superschönes Zuhause bei Ute und Familie gefunden. Da Windspiel Sheba im Alter von fast siebzehn Jahren kürzlich verstarb, mußte wieder ein zweiter Hund her zu unserem Grey Blue (verm. September 2017). Und das große Los hat dann Emmi gezogen!
Bernd war noch spazieren mit den beiden, bevor Emmi eingepackt wurde. "Sie soll sich wohl bei uns fühlen... wir nehmen sie erstmal auf Probe und falls es ihr nicht gefällt - oder sie mich Morgen um fünf aus dem Bett schmeißt, bring ich sie dir wieder!" Lachte Ute :-)
Und sie passt perfekt, wir bekommen lustige Whats-App-Nachrichten, zb. "keine fünf Minuten neues Spielzeug"... ein Haufen Watte.. oder "heute Morgen"... zwei miteinander schlafende ex-iWi-ler :-) Herrlich. Wir sind GLÜCKLICH. Ute, Bernd, Emmi, Blue und Co. auch. Klasse.

Wir dachten insgeheim, wir müssen Emmi behalten, Hüfte kaputt, Oberschenkel, Unterschenkel krumm und schief. Autounfall und niemand hat sie operiert. Sie wurde einfach irgenwohin gesperrt bis alles "verheilt" war. Das Ergebnis ist halt Frankenstein-mässig, gruselig. Sie läuft schrecklich, aber sie hat keine Schmerzen - weil mit und ohne Medis rast sie wie eine Irre herum.
Emmi hatte bisher nur eine einzige Interessentin, die schon am Telefon sagte, dass sie das Bein amputieren lassen würde. "Dann können sie das ganze Heck wegschneiden", war unsere Antwort...
Nun ja, Emmi hatte Riesenglück und hat jetzt ihren Spiel- und "Leidens"-Kumpel Joker zurück gelassen.
Der freute sich nun über Saphire, hat ja irgendwie ein Faible für schwarze, kurzhaarige Windhundmädels.
Wir dürfen uns also weiter wundern über zahllose Barsoi-Liebhaber, die im Angesicht von Joker einer plötzlichen Wanderleidenschaft anheim fallen.
Klingt sarkastisch?
Joker ist ein so phantastisches Barsoile, lebt völlig happy im Rudel, spielt mit den Windspielen, den Whippets, eigentlich allen, am Liebsten aber mit Schwarzhaarigen Schönheiten. Er ist absolut stubenrein, liebt alle Zweibeiner, macht nichts kaputt - aber sein Knie sieht aus wie in Beton gegossen. Er hinkt, hat aber auch keine Schmerzen, das Hinken kommt von seiner unbehandelten Patellaluxation im Welpenalter, das Bein ist dadurch ein Stück kürzer, weil das Knie fest ist, er kann es nicht mehr strecken, also hinkt er.
Er ist lustig und fröhlich und ein Oberschmuser. Er speist mit unserer alten Crimi (Patenhund) und er wartet gemütlich, wenn er leer hat und macht ihr nicht das Futter streitig - weil er weiß, dass wir da sauer werden. Joker ist so einer, der würde noch bügeln, um uns zu gefallen.
Und er bleibt so lange bei uns, bis solche Utes und Bernds dieser Erde kommen, die so wenig oberflächlich sind und einem nicht ganz perfekten Hund ins Herz gucken.
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11.02.2018

Joker mit seinem Schmachtblick :-)
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08.02.2018

Unsere Nushnush (vermittelt März 2016) feierte vor wenigen Tagen ihren 13. Geburtstag. Dazu gratulieren wir ihr und ihrer Familie ganz herzlich.
Christa und ihr Mann haben sich damals getraut gleich zwei alte Mädels zu nehmen, leider verstarb das Schwesterherz bereits.
Christa schreibt:
"Gestern hatte Nushnush Geburtstag, sie ist nun 13 Jahre alt. Sie ist eine Zuckermaus, die alle Hunde und Menschen liebt, was auf Gegenseitigkeit beruht. Ein Spaziergang mit ihr ist die wahre Freude. Zwei mal täglich sind wir weiterhin gemeinsam unterwegs. Während wir die Rüden je nach Wetterlage überreden müssen, ist Nushnush der Meinung, es gibt kein schlechtes Wetter nur unangemessene Kleidung. Sie läuft dann auch mit einem alleine weiter, wenn die Jungs vor allem aufgrund des kalten Regens mit dem anderen Gassigänger sofort nach Hause müssen. Da sie wegen ihrer "Kämmphobie" auch im Winter ein kurzes Fellchen trägt, hat sie wie die Jungs das passende Mäntelchen, was sie sofort super akzeptiert hat.
Sie "findet" auf ihren Lebensmittel-Organisationsrunden immer ein Stückchen Käse und lässt dafür unseren Frühstückstisch links liegen. Wir sind sehr glücklich, dass Sie sie uns vor zwei Jahren anvertraut haben, obwohl wir zu der Zeit Null Ahnung in Sachen Afghanenpflege besaßen. Aber auch hier standen Sie mir mit Rat und Tat zur Seite.
Nushnush ist noch immer ein fideles, gut gelauntes Mädel, deshalb habe ich das verwackelte Bild, auf dem sie mit Tenner rennend zu sehen ist, mitgeschickt. Aufgrund meiner "Fotokünste" gibt es ja sonst nur Standbilder."
Ja die alten Schätze machen viel Freude.
Angesichts eines so positiven Vorbildes rennt man uns nun sicher die Türen wegen Angie & Franzi ein :).

Bei uns ist derzeit etwas Land unter. Der unerwartete Krankenhausaufenthalt einer unserer Adoptanten erforderte einige Kraftanstrengungen. Nun bevölkern drei weitere Orientalen unsere Pflegestelle.
An dieser Stelle wünschen wir gute Besserung.

Zugleich brauchte noch ein Sloughi-Rüde recht kurzfristig eine neue Unterkunft - einer ging noch :).
Wir werden berichten.
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06.02.2018

Ach wie schön, wir haben wohl wieder jemanden mit dem "ich-liebe-die-schwarzen-Greys"-Virus angesteckt.
Manu ist komplett begeistert von Iep, wie Notburga jetzt heißt.
Auf dem ersten Bild mit neuem Halsbändle und auf dem zweiten beim Freilauf. Nein, Iep haut nicht ab, sie rast nur für Manus Kamera zu schnell aus dem Bild :-)
Oder Manu ist zu langsam. Kann man sich aussuchen.
Super, du Liebe, wir freuen uns, wenn wir Hund UND Mensch glücklich gemacht haben.
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06.02.2018

Mattis bester Freund ist tot.

Bobby hatte sich einst das Vorderbein gebrochen, was gerichtet wurde, letztendlich landete er irgendwo in einer Scheune. Dort kaufte ihn eine Whippetliebhaberin frei und übergab Bobby an uns.
Sein Pflegepapa hatte ihn am Heilig Abend 2010 mitgebracht, unser Christkindle. Es war gleich klar, Bobby bleibt - er und Matti waren beste Kumpels und dazu noch beide im selben Alter.

Wenn ein sieben Jahre alter IW lahmt, denkt man sofort das Schlimmste, aber doch nicht bei einem gleichaltrigen Whippet. Das Röntgenbild stellte die Diagnose schonungslos klar: Knochenkrebs.
Und er war überall, die Hüfthöcker zerfressen, Oberschenkel, im Rückgrat, so ein schreckliches Foto haben wir noch nie gesehen. Unser Tierarzt auch nicht, er war genauso geschockt. Bobby wäre im April acht Jahre alt geworden.

Bobby fehlt, nicht nur Matti.
Machs gut, mein kleines, süsses "Bobberle". Meister im Relaxen.
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06.02.2018

Traumhafte Bilder bekamen wir von Bella (vermittelt November 2013) geschickt.
Vielen lieben Dank Christina & Mann.
Weihnachten ist für zwei unserer Schützlinge vielleicht auch demnächst:
Sowohl Alex als auch Emil sind reserviert.
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06.02.2018

So schnell sollte es immer gehen. Lisander ist bereits seit letzten Donnerstag in seinem neuen Zuhause. Dort leben zwei Afghanen und ein Collie. Alle sind ganz zufrieden mit Lisanders Einzug, es wurde gleich vom ersten Tag an fröhlich im Garten gespielt und abends auf dem Sofa gekuschelt.
Liebe Petra, schön, dich in unserer Truppe zu haben und danke für das tolle Feedback. (Wir bekommen stets die neuesten Fotos geschickt!)
Alles, alles Liebe und Gute Euch!