24.02.2016
Neues von der Rauhaarfront:
Während es beim Umzug am Samstag von Deerhound Finley bleibt, mußte der von seinem Bruder Connor gestrichen werden. Es hat sich gezeigt, dass Connor nicht unbedingt ein Rudel Hunde braucht und bei Alex leben ja außer unserem Ferdi noch zwei Deers, sowie unsere Barsoiline Ivy und etliche Galgos. Wir sind froh, dass Alex das genauso sieht. Also suchen wir für Connor ein ruhigeres Zuhause.
Neu in der Vermittlung ist Herr Meier, ein vierjähriger, kastrierter Irish-Woldhound-Rüde. Herr Meier hat Epilepsie, was uns veranlasst, mal wieder darüber nachzudenken, wann wir uns eigentlich das letzte Mal so richtig unbeliebt gemacht haben... wird also höchste Zeit!
Folgendes ist keine wissenschaftlich fundierte Abhandlung, sondern basiert lediglich auf der Erfahrung einer langjährigen "Hunde-anderer-Leute-aufsammel-Tätigkeit".
Epilepsie war lange Zeit den Windspielen vorbehalten.
Überhaupt sind unsere Windspiele alles andere als gesund. Epilepsie, Augenprobleme, massive Zahnprobleme. Mit diesen drei "Grundausstattungen" kann man beim Windspiel rechnen.
Beim Irischen Wolfshund hingegen mußte man sich jahrzehntelang "nur" mit Herzproblemen und Knochenkrebs beschäftigen. In den letzten Jahren ist jedoch auch Epilepsie ein Thema geworden.
Während man ein 5 Kilo Windspiel gut eingestellt bekommt, kann man das vom IW nicht behaupten. Wir pflegen immer zu sagen, soviel Luminal kann man in das Wölfle gar nicht stopfen, als dass es anfallsfrei bleibt.
Ein Windspiel kann uralt werden, beim Wölfle muß man sich ja schon freuen, wenn es das sechste Lebensjahr geschafft hat. Vielleicht regt sich deshalb niemand über die zahllosen Epilepsie-Wölfle auf?!?
Nun denn, unser Herr Meier ist wohl seit Monaten anfallsfrei. Wir hoffen, dass dem so ist und er mit seinen 6 Luminal pro Tag gut auskommt.
Dennoch wäre es eine Überlegung wert, ob wir mit den Wölfen auf der richtigen Spur sind...
Wie auch immer, es gilt, ein neues Zuhause zu finden und unser Herr Meier braucht eines, das nicht knapp bei Kasse ist:-)