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20.05.2017

Weiterhin sucht noch eine platinfarbene Schönheit ein Zuhause - Sissy.
Noch ist sie 4 Jahre alt, würde aber gerne ihren bevorstehenden fünften Geburtstag gerne mit ihrer neuen Familie feiern.
Vom Typ her noch ein Afghane nach dem alten Schlag.
Sie ist gut sozialisiert, Waschen, Föhnen, Bürsten perfektioniert, und kennt auch sonst alles was man sich so wünscht.
Gerne würde sie mit einem weiteren Afghanen leben, doch dies ist kein Muß.
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20.05.2017

Am Dienstag mußten wir uns von unserer Telou verabschieden. Das alte Azawakhle kam im August zu uns und da sie so "speziell" war, blieb sie. Speziell nicht nur im azawakhianischen:-) Sinn sondern auch im gesundheitlichen. Sie hatte unfallbedingt eine kaputte Hüfte, ein zertrümmertes Sprunggelenk und obendrein eine Ladung Schrot im "gesunden" Bein.
Telou war ein besonderer Charakter, entgegen ihrer Rasse fühlte sie sich im Rudel spontan wohl - nur selten zeigte sie den anderen ihre Zähnchen, was dann auch noch zuckersüss aussah, denn das war irgendwie eine Mischung aus Lachen und Keifen zur selben Zeit. Sie hatte dann immer so lustige Augenfältchen, nein, nicht vom Zusammenkneifen, sie hatte einfach den Schalk im Nacken. Ach ja, den hätte man mal noch straffen können, ihre Falten am Hals waren ziemlich ausgeprägt. Aber jetzt mal Spaß beiseite, dieser Charakterkopf fehlt an allen Ecken und Enden. Schon morgens fehlt das Geräusch ihrer weichen Schlappöhrchen, wenn sie sich schüttelte, wenn Besuch kommt, fehlt der tiefe Bass ihrer Stimme.
Liebe Telou, wir vermissen dich ganz schrecklich. Machs gut, meine Süsse.
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20.05.2017

Auch unsere Hannah mußten wir gehen lassen. Sie hatte in den letzten Wochen stark abgebaut, körperlich wie geistig. Auf einmal ist es total still bei uns. Telou und sie haben immer lautstark gemeldet, wenn vor dem Tor was los war.
Im April 2010 zog Hannah bei uns ein, ein paar Tage später fand sie ein tolles Whippet-Zuhause. Jedoch, Hannah kam zehn Tage später wieder. Genau am 15. Mai 2010 und sie blieb - bis zum 16. Mai 2017.
Sieben Jahre mag für die meisten Menschen eine nicht allzu lange Zeit sein. Hannah war immer präsent, immer vorne mit dabei, hat ihren Hausmeisterjob mit Bravour erledigt. Also das, was wir zuließen. Bellen darf man, andere hausmeistern nicht.
Wir denken, sie hatte ganz annehmbare sieben Jahre bei uns.
Sie war -bisher- der einzige Whippet, der aus dem Stand über unser Gartentor flog, um Schäferhunde etc., zu verbellen oder mal eben mitzufahren, zack, rein in den Bus, ob wir sie jetzt mitnehmen wollten oder nicht:-) Auch sprang sie ein Mal aus dem Fenster im ersten Stock in den Hof herunter. Zum Glück ohne Folgen, die OG-Fenster sind seither nur offen, wenn die Klappläden geschlossen sind.
Hannah schlief von Beginn an immer im Bett vom Sohnemann. Auch als dieser auszog, machte sie es sich nachts in seinem Bett bequem, zusammen mit Joda und natürlich Diva. Auf dem Sofa scharten sich die Butzis allabendlich um sie und wenns ihr zu viel wurde, hüpfte sie in ihr Körbchen auf der Ofenbank. Beim Essen war sie immer unter den Ersten, die in der Küche standen, nur in den letzten Tagen blieb immer was in ihrer Schüssel liegen.
Good bye, kleine Hannah.
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20.05.2017

Und dann mußten wir gestern auch noch die kleine Angel erlösen lassen.
Unser neues Patenwhippchen, das gerade mal 5,2 Kilo auf die Waage brachte, wollte nicht mehr. Sie, die vom ersten Tag an unser Kopfkissen in Beschlag genommen hatte, lief die halbe Nacht unruhig im Schlafzimmer herum, wollte raus, wollte rein, wollte trinken, wußte gar nicht mehr, was sie wollte. Jedenfalls wollte sie morgens nichts mehr essen. Im weichen Körbchen gings zum Doc, Angel merkte kaum mehr die Spritze.
Kleine Maus, du bist wohl im Januar 1998 geboren, ein sehr stolzes Alter und obwohl wir dich nur vier Wochen kannten, können wir sagen, wir sind froh und dankbar, dass du bei uns warst!

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19.05.2017

Traurige News erreichten uns von Chantal einer Afghanen-Hündin , die wir hier leider nie mit Bild vorstellen konnten.

"Ach und heute hat mich auch noch meine kleine Chantal verlassen. Ein Tumor in der Größe eines halbierten Tennisball am Kehlkopfbereich machte ein Weiterleben sinnlos. Sie war nicht einmal ein Jahr bei mir. Als sie kam war sie schon krank, ihr Fell sah aus, wie das von einem alten Teddybär. Der gesamte Bronchialbereich vereitert. Wir dachten wir kriegen das hin. Verschiedenste Antibiotikasorten wurden gegeben, ein Mittelmeercheck blieb negativ. Alles brachte nur kurzzeitige Besserung. Alles Waschen und Striegeln ließ sie auch nicht gesünder aussehen. Bereits an Weihnachten mußten wir feststellen, dass sie im Schlaf den Kot verlor. Im Februar als sie heiß wurde, verlor sie auch Pipi bei jedem Anlaß. Z.B. beim Bürsten war es wie wenn man einen Wasserhahn angestellt hätte.
Trotz allem war sie mir gegenüber immer gut gelaunt, charmant, schwanzwedelnd, kuschelte für ihr Leben gern. Ansonsten hatte man das Gefühl, sie war ein Azawakh, der Ausversehen im Körper eines Afghanen geboren wurde. Besucher wurden verkläfft, sie saß locker eine halbe Stunde auf dem Sofa und bellte, bis sie den Besucher wieder ausblenden konnte. Auch von dem Rest der Familie ließ sie sich erst nach ca. einem halben Jahr anfassen und auch nur wenn es unbedingt sein mußte. Zu Underdogs oder zu kranken Hunden war sie extrem garstig, und dabei völlig beratungsresistent.
Ach was wird mir dieses kleine Hündchen fehlen. Erst vor ein paar Wochen wurde uns klar, dass sie eine neurologische fortschreitende Erkrankung hatte. Sie lief nämlich wie ein Spielzeughündchen und wackelte mit dem Köpfchen, wenn sie kuscheln wollte. Anfangs fanden wir das auch noch extrem niedlich bis es dann so langsam ratterte, dass dieses Verhalten, Ausdruck einer Krankheit war.
Wir beschlossen dann, ihr es einfach nur noch schön zu machen, in ein paar Wochen wären wir ans Meer gefahren, doch das war ihr nicht mehr vergönnt.
Du armes kleines Hündchen, wenigstens bist Du nicht in dem Zwinger gestorben, der sieben Jahre Dein Gefängnis war. Alle Afghanen sind toll, aber Du warst mein Seelenhündchen!"
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17.05.2017

So nun wollen wir doch endlich mal wieder über unsere zwei Zirkusaffen berichten.
Slava macht gerade Urlaub auf Sylt. Er hat sich zwei schicke afghanische Weiber angelacht mit zugehörigem Personal.
Eigentlich wollten die zwei Jungs nur mal die verrückte Frau bei der Windhundhilfe mit den vielen Afghanen kennenlernen. Und unser kluger Slava kam sofort angehüpft und sagte, bitte kuscheln. Als die beiden dann aufbrechen wollten, stand er brav an der Tür mit seinem imaginären gepackten Köfferchen. Die beiden sonst wohl häufig eher garstigen Afghanen-Damen, die er dann auf der Straße traf, fanden ihn totschick (wie kann es auch anders sein bei einem König). Und so kam es, dass wir unseren heiligen Hund auf der Straße vermittelten - wir können uns nicht erinnern jemals einen ungebadeten Afghanen rausgegeben zu haben - peinlich.
Nach 24 Stunden lebte die Katze auch noch und bis auf eine Pfütze war alles gut. Mann bereits im Bett angeschmust - Slava ist einfach unwiderstehlich.
Hi Jungs, wir wünschen einen tollen Urlaub - wir sehen uns. Slava - das hast Du gut gemacht.

Und jetzt saß unser armer Jarik auf einmal ohne seinen besten Freund da - wir hatten ein ziemlich schlechtes Gewissen. Diesen juckte das allerdings recht wenig, er hatte sich nämlich in unsere nackige Sloughi-Schönheit verguckt. Wir kennen das ja schon, dass kastrierte Afghanen-Jungs bei entsprechender Animation durchaus den körperlichen Freuden nicht abgeneigt sind. Aber nachdem der Sloughi gefühlt dann 17 mal dran glauben mußte, wurden wir irgendwie misstrauisch. Wohlgemerkt Jarik lebt seit einem halben Jahr bei uns und bislang war so etwas nie aufgetreten - sexy Sloughi.
Also recherchierten wir: In dem Land aus dem Jarik kommt werden die Hunde so kastriert, dass auch kein Hodensack bleibt - allerding, das wußten wir zwar auch schon - gibt es Rüden mit Hoden in der Bauchhöhle. Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch, dass wir und beim Abscheren von Jarik sehr wunderten als wir am Ende ankamen, keine Hoden zu finden waren. Wir dachten, mal wieder etwas gelernt, es gibt auch Afghanen, bei denen sich die Kastration nicht so sehr beim Fell niederschlägt. Doch so im Laufe der Recherche kam immer häufiger der Gedanke, der Bub könnte ja unkastriert sein bzw. seine Hoden im Bauchraum haben. Es wird ja behauptet solche Tier seien nicht fruchtbar. Die Kombi Afghane gold mit Schattenmaske und Sloughi sand mit Schattenmaske gäbe ja immerhin lauter kurzhaarige Tiere in sand mit Schattenmaske. Aber: wir wollen ja alles nur keinen Nachwuchs. Also wurden wir bei unserem Tierarzt vorstellig und sorgten mit unserem Anliegen mal wieder für jede Menge Heiterkeit (als das Kastrationsimplantat erfunden wurden, waren wir damals laut Hersteller die ersten, die Rüden hatten, die immer noch konnten).
Also wurde Jarik geschallt. Und tatsächlich der Bub hat beide Hoden im Bauchraum und man könnte nun fast behaupten "Sex rettet Leben", einer der Hoden war nämlich mittlerweile größer als ein Tennisball. Das Schicksal hat es ja nun wirklich gut gemeint: Nicht auszudenken, wir hätten den Buben zu einer Afghanen-Hündin vermittelt.
Jedenfalls war heute die OP, dieJarik bislang gut überstand, entarteter und anderer Hoden entfernt.
Tja und unseren sexy Sloughi werden wir wohl schallen lassen müssen...das Ergebnis wird unter Privatsache verbucht, nur so viel es wird auf keinen Fall Slougaffs geben.
Manchmal erlebt man als Tierschützer mehr als einem lieb ist.
Und die Moral von der Geschicht': Rüden ohne Hoden sind im Zweifelsfall gar nicht kastriert!
1495059382

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17.05.2017

Und wisst Ihr was, wir haben noch so einen putzigen Afghanen-Collie-Buben!
Butch der Bruder von Tessa und Champ, sucht ebenfalls eine eigene Familie.
Mit ein bißchen Training bringt auch er den Kaffee ans Bett.
Ne Scherz beiseite, auch er liebt seine Menschen nach anfänglicher Schüchternheit bis ans Ende der Welt. Wie es sich für einen Animal Horder Hund gehört ist er top auf andere Hunde sozialisiert, hüpft, singt und spielt.
Die Klugheit hat er vom Collie und die innere Ruhe vom Afghanen.
Bei aller Begeisterung - auch er braucht Menschen, die Zeit, Lust und Liebe haben, ihm unsere Welt zu zeigen.
Auch er wurde einst vom ortsansässigen Tierheim kastriert.
1495060085

1495060085

17.05.2017

Breits am 5. Mai mußte Prahvar gehen.
Seine Familie schrieb: "Leider muß ich eine traurige Nachricht überbringen.
Wir mußten gestern Prahvar einschläfern . Der Bub hatte schlimme Schmerzen .
Die Tumore haben gesiegt. Wir haben alles versucht.
Wir trauern sehr. Jetzt ist er bei seinem Bruder.
Ich werde ihn heute in unserem Garten bei seinem Bruder beerdigen."
Lieber Reimund, liebe Monika, wir danken Euch für alles, was Ihr für den Buben und seinen Bruder getan habt.
Lasst den Kopf nicht hängen, Prahvar & Radja (vermittelt Januar 2013) konnte gar nix Besseres passieren, als von Euch gefunden zu werden. Nur sehr sehr selten treffen wir Menschen, die zwei 9 Jahre alte Buben mit ganzem Herzen aufnehmen.
Monika, ich drück Dich ganz fest!
1494959824

1494959824

16.05.2017

Heute endlich - stellen wir den "großen" Bruder von Tessa ein - Champ.
Eigentlich ist er lediglich die männliche Kopie von ihr, genauso schnuckelig und klug.
Er wurde einst vom ortsansässigen Tierheim kastriert mit der guten Absicht, dass es nicht noch mehr ungewollten Nachwuchs gibt.
Auch wenn unsere Afghanen-Collies nicht geplant und gewollt bei der Vorbesitzerin auf die Welt kamen, sind wir doch irgendwie fasziniert von dieser gelungenen Kombination.
Champs Pflegemama ist eine ganz fleißige: er kann mittlerweile gut an der Leine gehen, liebt spazieren gehen, kann gut Auto fahren.
Mit anderen Hunden ist er sowieso topverträglich und liebt es zu spielen.
Natürlich können wir nicht zaubern, seine neuen Besitzer müssen ihm noch sehr viel von der Welt zeigen, denn er hat viel versäumt in den letzten 1,5 Jahren.
Wir wünschen uns ein Zuhause mit weiterem Hund und viel Zeit (er kann nämlich eigentlich fast alles gebrauchen :) )

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