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27.04.2018

Dringend Pflegestellen gesucht!

Zur Motivation folgende Erlebnisse einer unserer Pflegemamas:

"Gestern war der große OP-Tag von Rocky und Bandit.
Die zwei alten Greyhoundbuben kamen mit vereiterten Zähnen und Fisteln bis zur Nasenwurzel bei mir an, Rocky hatte einen mandarinengroßen Tumor am Ellbogen.
Letzteren verstauten wir in einem Abteil der Tierklinik, Bandit war zuerst dran. Wir legten ihn in Narkose und ich sollte in zweieinhalb Stunden wieder kommen, um beide abzuholen.
War aber nicht, bei Rocky dauert es noch ca. eine Stunde. Ich trug also den torkelnden, völlig desorientierten Bandit zum Auto, er blutete ein wenig und hatte noch maximal eine Handvoll Zähne übrig.

Zuhause angekommen, PUTZEN.
Irgendeiner hatte beim Sprung über die Küchenablage meine dort deponierten, neuen Farbdosen heruntergefegt, eine ging auf - Boden, Küchenschränke, Tür und Decken, Liegekörbchen... alles ROSA. Kollegin meinte, ich hätte ein Foto machen sollen:-) (endlich kommen die ersehnten rosa Zeiten bei der Windhundhilfe)
Eine Stunde später alles sauber, Decken in der Waschmaschine. Einen Kaffee... Telefon... und dann wieder los. Oh, habe Eddie vergessen... der kleine Afrikaner ist während meiner Abwesenheit in der Quarantänestation, dort kann er nicht viel kaputt machen. Einen Maulkorb aufsetzen lässt er sich nicht, er rennt davon, sobald er einen sieht, hat panische Angst und wird dann schlußendlich wieder "komisch". Also, mein Süsser, dann halt keinen Maulkorb, möchte ja das gerade erworbene Vertrauen nicht wieder zerstören. Dann hab ich den Eumel im Wohnzimmer vergessen... naja, 50 Minuten zur Klinik, 50 rück und 10 Minuten Rocky einpacken... *bibber*.

Dort angekommen, wird mir ein völlig blutverschmierter Rocky präsentiert, sorry, schüttelt sich und blutet wieder, heißt es. Die freundliche Tierarzthelferin wischt ihm mit einem naßen Lappen das Gröbste aus dem Gesicht. Ok, einladen. Habe ja Decken im Auto... Muß noch ein Brot holen.
Beim Bäcker steht eine Mutter mit Kind, Kind nach 5 Sekunden: "MAMA; ICH HAB ANGST!!" Mutter dreht sich um, fällt fast um vor Schreck: "WIE SEHEN SIE DENN AUS; HABEN SIE SICH VERLETZT????!!!"
Äh, nö.... Verkäuferin sagt, ich solle doch mal schauen... ich guck an mir runter, blutige Hose, blutverschmierte Jacke, Shirt.... sogar auf den Schuhen noch Blutstropfen und - oh, ja, im Gesicht und in den Haaren Blut.... das mir gereichte Zewa nehme ich dankbar an... das verbessert die Optik aber nicht unbedingt, da trocken. Egal, ich murmle was von Tierklinik, bedanke mich für das Zewa, schnappe das Brot und fahre los.
Im Rückspiegel sehe ich, wie die Mutter mit Kind ein Handyfoto von meinem Auto macht. (für später aufgefundene Leichen hat man sodann einen potentiellen Täter)

Zuhause angekommen sind die Decken im Auto blutgetränkt, an der Stoßstange auch noch Blut....
Drinnen nicht viel besser. Eddie hat ganze Arbeit geleistet, ein halbes Kudde und zwei Kuschelkissen zerstückelt, alle Kissen liegen auf dem Boden, ein Bilderrahmen in Scherben. Ich schimpfe laut vor mich hin, DUMME NUSS, manno, räume die Flocken in zwei große Müllsäcke und der arme Eddie rennt aus dem Haus vor Angst. Dabei tu ich dem doch gar nix.
Ich bin doch die Doofe. Als ich schlußendlich noch meinen Schrubber hole um den Boden zu wischen, ist endgültig Sense mit Eddie, ich kann ihn erst zwei Stunden später wieder kuscheln.
Rocky hat nach einer halben Stunde zig Decken verblutet, ich renne ihm erst immer nach mit dem Feudel, dann bringe ich ihn doch in die Quarantänestation.
Also alle blutverschmierten Decken einsammeln und die Kuschelkörbchen mit neuen bestücken. Waschmaschinen laufen auf Hochtouren. Nach zwei Stunden ist die Bluterei vorbei, Rocky rennt ins Wohnzimmer, freut sich und - schnappt sich einen alten Kalbsknochen, um darauf herumzunagen!??

Heute morgen hupt der Postbote - ich denke, was kommt denn jetzt...
normalerweise benutzt die Post mein offenes Auto als stillen Briefkasten, wenn ein Päckchen kommt... und der Bote hupt nur, wenn ich was unterschreiben muß.... also raus: "Ja??" Er:"Kann ich was helfen?"
Jetzt gehe ich ans Tor, "äh, wieso?" Der Bote macht eine fahrige Handbewegung Richtung mein Auto und ist käsebleich. ACH, ja... sorry, die Decken muß ich ja auch noch waschen... Kurz spukt mir durch den blonden Kopf, "Ey, das war dein Vorgänger, der hat mir die falsche Post gebracht"... Ich habe ihm aber dann erklärt, wieso es in meinem Auto aussieht, als hätte ich da ein Schwein abgestochen - ich will ja, dass er wiederkommt :-)

Vor Kurzem wurde ich gefragt, was denn ein Tierschutzhund sei. Und ich konnte nicht fassen, dass es irgendjemanden auf dieser Erde gibt, der das nicht weiß. Mir fiel spontan nur ein, dass das ein Tier ohne Zuhause ist. Das halt eins braucht.
Aber es ist so viel mehr.
Es ist eine Persönlichkeit, ein fertig ausgebildeter Charakter, mit Ecken und Kanten, mit ganz, ganz viel Seele. Aber es ist niemals falsch, bösartig, feige, hinterhältig, gefährlich, ignorant oder eingebildet.
Das sind nur wir Menschen.
Ein Tier ohne Zuhause aufzunehmen bedeutet... ja, was bedeutet das?
Verantwortung zu übernehmen, Fürsorge.

Wir brauchen so dringend Menschen mit Herz und Verstand für all diese armen Schätzle.
Also Freiwillige VOR! :-)
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25.04.2018

Unsere Afghanen-Hündin <b>Mette</b> zog bereits am Samstag in die schöne Schweiz zu Ernst & Marc. Dort leben bereits <b>Slava</b> und <b>Maya</b> von uns, und wir wollten erst mal in Ruhe schauen, ob aus dem Dreamteam auch ein gutes Trio wird.
Heute bekamen wir dann die Nachricht: "Alles gut!"
Was sind wir froh, denn es gibt ja leider nur sehr wenig Menschen, die einen alten Hund übernehmen und unsere Mette wird dieses Jahr bereits zehn Jahre alt.
Vielen lieben Dank an Ernst & Marc für Eure Liebe zu den Afghanen!
In diesem Zusammenhang wollen wir auch nochmals an unsere <b>Angie & Franzi</b> erinnern, auch sie würden sich über ein eigenes Zuhause freuen.
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25.04.2018

Ein hübsches Bild von unserer Daisy mit ihrem neuen kleinen Freund haben wir von einer unserer Monikas bekommen...
Lieben Dank, glücklich sieht das alte Mädchen aus!
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25.04.2018

Ein herzallerliebstes Selfie von unserem Rashid (ehemals Sunny) und seinem Herrchen....
Man sieht der Bub fühlt sich wohl!
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25.04.2018

Nun schläft auch unser Azawakh Farino für immer.
Im August wäre er 15 Jahre alt geworden.
Wir übernahmen den Buben im November 2010 mit 7 Jahren und es erschien damals geradezu aussichtslos ein Zuhause für ihn zu finden. Er war ein großer und kräftiger Bub, der auf Fremde sehr bedrohlich wirkte.
Es sollte zehn Monate dauern bis wir eine Idee für ihn hatten, die ziemlich schwierig zu realisieren war. Farino wurde auf unser Sommerfest gekarrt, rückblickend betrachtet ziemlich verrückt, und seiner Zukünftigen Freundin Gisada und deren Frauchen Dagmar vorgestellt.
Es gibt Menschen, die mutiger sind als wir. Wir fanden den Buben einfach nur furchterregend, wie er da stand und fletschte, bellte, schnappte und riesengroß erschien.
Dagmar ließ sich davon nicht schrecken, sie wollte es probieren.
Daraus wurde eine Liebe, die über 6,5 Jahre dauerte. Der große Bub bekam einen großen Platz in ihrem großen Herz.
Er lief unter "Bubele, Bübchen, sanftmütiger Riese - er war ein besonderer Hund, nicht einfach, aber
wenn man ihn kannte, besonders liebenswert. Seine Zuneigung hat er nicht einfach verschenkt, man musste sie sich erkämpfen. Hatte man das geschafft, so war das für immer... Eben ein ganz besonderer Hund!"
Danke für alles Dagmar.
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24.04.2018

Und es hat ZOOM gemacht!
Unser Eddie ist integriert - voll und ganz.
Er schläft nachts tief und fest in einem Körbchen, ist absolut stubenrein, will ganz azi-typisch immer nah bei seinem Menschen sein. Kommt er abends zu spät und das Sofa ist schon besetzt, nimmt er auf dem Couchtisch Platz, Raumteiler Isis lässt grüßen, denn man sieht genausoviel Krimi wie mit der Barsoiline.
Bisher hält er sich vornehm zurück, gebellt wird noch nicht. Kommt alles auch noch. Und Fremde dürfen ihn sogar anfassen, wenn die Pflegemama dabei ist. Wir werden weiter berichten.

Unsere beiden Greyhound-Oldies Rocky und Bandit sind online!
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23.04.2018

Und rein in die neue Woche!
"Scheherazade grüßt iWi!"
(vermittelt Juli 2016)
Afghanin Mette reserviert, Barsoi Merlin reserviert und Sloughi Halim reserviert...
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21.04.2018

Damit diese Schönheit nicht übersehen wird, stellen wir ihn heute noch in die News:
Merlin wurde zusammen mit Micki abgegeben. Das Frauchen ist schwer krank.
Er ist fünf Jahre alt und hat immer etwas unter seinem Kumpel Micki gelitten. Er frißt nicht und trinkt nicht, wenn Micki in der Nähe ist. Merlin ist ein ganz lieber Kerl, er spielt bereits mit den kleineren Hunden der Pflegemama. Er ist superverschmust und stubenrein. Bisher hat er auch noch nicht gebellt:-)
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20.04.2018

Es gibt auch wieder eine traurige Nachricht - Meike schrieb:
"Am 11. April 2018 ist meine wundervolle, liebste Juli - geboren am 10.09.2005 - in den frühen Morgenstunden verstorben.
Bewacht und begleitet von ihrer engen vertauten Freundin Heidi, im engsten Keise aller derer, die sie so sehr liebten und schätzen.

Es zerreißt mir fast das Herz, meine Juli ist nicht mehr da.. und doch bleibe ich auch sehr dankbar zurück. Diese wunderbare Zeit, die Juli und wir alle miteinander verleben durften, kann uns niemand mehr nehmen.