19.03.2018
Stichwort Privatvermittlung:
Immer wieder bekommen wir zu hören, dass es optimal wäre, wenn die Tiere in ihrem alten Zuhause bleiben könnten bis eine neue Familie gefunden wird.
Der Umzug auf einen Interims-Pflegeplatz wäre doch eine außerordentlich hohe Belastung für den Hund und sei daher nicht wünschenswert.
All dies ist richtig, doch die Windhundhilfe wird zukünftig keine Privatvermittlungen machen.
Zum einen ist eine Ferneinschätzung eines Tieres exrem schwierig (egal wie gut der Besitzer das Tier beschreibt) und zweitens ist die Abstimmung mit dem Besitzer extrem zeitaufwendig und drittens ist der ganze Prozeß extrem ergebnisoffen.
Unsere Shoku war so eine Privatvermittlung.
Ihre Attraktivität war für die Menschheit so hoch, dass wir derzeit Interessenten für ein ganzes Grußrudel mittelalte Saluki-Hündinnen hätten.
Ihre Besitzerin war extrem fleißig und aufgeschlossen, viele Interessenten machten sich Hoffnungen.
Als nun ein Interessent in die engere Auswahl fiel, fanden sowohl Eigentümer (wohlgemerkt eine andere Person als die Besitzerin) als auch der Interessent, dass die Übergabe ohne Windhundhilfe erfolgen wird.
Für uns heißt das, wir sind nicht in der Verantwortung für die Vermittlung, für die anderen heißt das, sie müssen sich nicht an Bedingungen des Schutzvertrages halten.
Uns ist wichtig, dass Shoku ein schönes Plätzchen hat und das hat sie.
Dennoch werden wir in Zukunft nur noch Windhunde vermitteln, die auf einem unserer Pflegeplätze sind - weil wir nur für Windhunde ohne Zuhause zuständig sind.