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04.12.2017

Relativ häufig werden bei uns Windhunde abgegeben, weil sie gebissen haben.
In der Regel stellt dies für uns kein größeres Problem dar, zumeist haben wir jemanden in unseren Reihen, der sich traut und entsprechende Erfahrung hat.
Bei vielen Tieren stellt sich heraus, dass dieses oder jenes im letzten Zuhause nicht gepaßt hat und wir finden über kurz oder lang einen Platz, der unter gewissen Vorgaben mit dem Hund zurecht kommt.
Bei unserem Schützling Faolan stellt es sich schwieriger dar.
Er wurde bei uns abgegeben, da es zu verschiedenen Beißvorfällen in
seiner Familie gekommen war.
Wir stellten fest, dass er eine schwere Ohrenentzündung und auch eine chronische Analdrüsenvereiterung hatte. Beides wurde mittlerweile erfolgreich behandelt, zudem ließen wir ihn kastrieren.
Es hat sich nun gezeigt, daß er nur bedingt besser gelaunt ist.
D.h. es kam bereit mehrfach vor, dass unser erfahrene Pflegemama, die insgesamt recht hart im nehmen ist, gebissen wurde.
Zugleich hatten wir recht viele Interessenten für den Buben, die unter diesen Bedingungen Abstand von einer Vermittlung nahmen.
Um es kurz zu machen:
Bewerben Sie sich nur dann bei uns für Faolan, wenn Sie der Meinung sind, dass Sie in der Lage sind, einen 70 kg schweren Hund handeln zu können, der evtl. mit Beißen reagiert, wenn er eine Situation nicht einschätzen kann.


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