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14.09.2017

Noch immer sind wir so drauf, dass wir uns regelmäßig ärgern, wenn ein Windhund ins Tierheim kommt und als erstes kastriert wird. Naja wir machen das aus den verschiedensten Gründen auch, aber gefühlt, besonders bei der Orientalen-Fraktion sind wir da immer noch komisch.
Und doch - haben wir heute beim Anschauen dieser Bilder gedacht, "es hat doch auch immer wieder so seine Vorteile".
Sind sie nicht schnuckelig diese zwei Sloughis?
Das sind die Geschwister Safi & Largo.
Als Safis Frauchen den Buben in Pflege nahm, haben wir sie vorgewarnt, dass es sehr schwierig ist, einen Familienangehörigen des eigenen Hundes wieder abzugeben...
Sie war aber tapfer und gab ihn in ein neues Zuhause, was leider nicht passte.
Als sie ihn dann wieder zurücknahm, haben wir nochmal gewarnt :)
Beim ersten weiteren Interessenten stimmte die Chemie zwischen den Hunden nicht, bei den zweiten Interessenten hätte es eigentlich gut gepaßt, aber da hatte Largo sich bereits im Herzen eingenistet...
Wir freuen uns total, der Bub hat ein Traumleben vor sich.
Alles Liebe!

Das Pflegestellenfieber verschaffte gleich noch einem weiteren Geschwisterchen ein Zuhause.
Unsere zweiten Interessenten für Largo waren nämlich Gina & Paul, die nach dem Tod von Schmusi wieder einen weiteren Sloughi in ihre Familie aufnehmen wollten. Als klar war, dass Largo bleibt, hatten wir ein Problem: keinen Sloughi. Doch unsere Pflegemama hatte eine gute Idee. Ein weiterer Bruder suchte im Elsaß von dem französischen Tierschutzverein "Au nom des galos" aus ein neues Zuhause. Eine unserer Auslandskorespondentinnen machte sich an die Arbeit und rief dort an. Praktischerweise hatte diese selbst den "Homecheck" in England gemacht (durch Tierschutz entstehen manchmal auch tolle Freundschaften) und konnte auf diese Weise dem TSV im Detail erzählen, was für ein Zuhause auf Opus warten würde.
Und... es klappte! Unsere Engländer machten sowieso Urlaub in der Picardie, die Pflegemama von Opus fuhr vom Elsaß aus dorthin, und unsere Auslandskorespondentin war auch vor Ort (machte auch Urlaub und konnte Sprachbarrieren beseitigen).
Opus lebt nun in England und läßt es sich gut gehen! Alles Liebe dorthin und einen großen Dank an "En nom des galgos" für so viel Engagement aber auch Vertrauen.
Bilder von Opus bei der Übergabe haben wir auch bekommen und freuen uns schon auf welche aus seinem Zuhause.







Opus:

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