Geschichten, die das Windhundhilfe-Leben schrieb
Die nächste Geschichte kommt auch aus der Schweiz:-)
Pia schreibt:
"Als ich vor ca 2,5 Jahren mich für Basma interessierte, war Ellen zwar froh, dass sich endlich jemand für diesen Hunde meldetet, aber sie war auch nicht sehr glücklich, dass ich es war. Nicht wegen mir sondern wegen meinem Kater. Basma's Hobby ist nämlich das Katzenjagen inkl. dem fangen der Selbigen ..... Nun, ich hab sie trotzdem bekommen. Basma war ein verängstigter, überforderter Hund. Sie hatte Angst vor Hunden und wollte uns nur gefallen. Ihre Angst zeigte sich in Aggression, schon auf 150-200m Sicht geriet sie in Panik und ich hatte alle Mühe sie zu halten, sie tobte zähnefletschend an der Leine. Ich habe sie deshalb zuerst mal versucht zur Ruhe zu bringen und ich wurde zur Frühmorgenspaziergängerin. So dass wir kaum anderen Hunden begegneten. So konnte sie lernen, dass sie von den anderen Hunden nichts zu befürchten hat. Heute können wir 95% der Hunde problemlos kreuzen. Und einzelne Hunde fordert sie sogar zum spielen auf. Zuhause hatte ich überall temporäre Türchen eingebaut, so dass sie und der Kater getrennt waren. Nach und nach konnte ich, so nach 1 Jahr, diese Barrieren abbauen und heute kann ich beide bedenkenlos alleine! Zuhause lassen. Ich habe dies nie als Arbeit betrachtet, sondern als wunderbare Zeit genossen. Der Wandel von Basma von einer verängstigen zu einer selbstsicheren Hündin war eine grossartige Zeit."
Danke, liebe Pia! Das hast du großartig hingekriegt!!
Basma, vermittelt März 2014, heute ein katzenkuschelnder Begleithund :-)

