Wölfchen: FAOLAN

Wölfchen: FAOLAN

17.12.2019

"Wir freuen uns, ein paar Zeilen vom Wölfchen Faolan schicken zu dürfen. Beim Irish Wolfhound darf man sich ja über jedes Jahr freuen, das er älter wird.
Faolan wurde nämlich im November sechs Jahre jung.
In diesem Jahr hat er ziemlich viel erlebt. Er ist nämlich umgezogen. Er lebt nun sehr, sehr ländlich auf sechs Hektar Land. Seine bisherigen Kumpels und Menschen hat er natürlich mitgenommen.
Wir müssen feststellen, dass diese Veränderung ihm sehr gut getan hat. Mehr Platz und Bewegung helfen bei der Bewältigung von Aggressionen. Man könnte fast behaupten, er hätte sich mit allen anderen Lebewesen „zusammengerauft“.
Scherz beiseite, seine zwei Menschen hat er mittlerweile richtig ins Herz geschlossen und bei entsprechender Konsequenz kommt es auch zu keinen Beißattacken mehr.
Auch der Umgang mit den anderen Hunden ist wesentlich friedlicher geworden.
Wenn wir mit seinen Menschen sprechen, können wir auch die Begeisterung in ihren Erzählungen spüren. Faolan ist zwar kein sanfter Riese geworden, aber es gibt viele Momente, in denen er diese Seite jetzt zeigen kann.
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Faolans Menschen für alle Mühen.
Auch seinen Paten gilt unser Dank, ohne sie, könnten wir dem Buben ein solches Leben nicht ermöglichen.

 

04.12.2018

Faolan wurde uns von einer Familie abgegeben, nachdem er mehrfach gebissen hatte.
Um ganz ehrlich zu sein, haben wir uns keinen sonderlichen Kopf gemacht, sondern fragten eine unserer Pflegemama, ob sie ein Wölchen hüten möchte. "Klar" war die Antwort, "und wenn es beißt, das kriegen wir dann auch noch hin."
Wir waren dann doch alle ganz ordentlich überrascht, als Faolan kam, sich als äußerst ungenießbar entpuppte und seine Pflegemam herzhaft in den Arm biss.
Auch mit anderen Hunden war alles schwierig. Beim Füttern mußte man aufpassen, dass man nicht mitgegessen wurde.
Wenn man dann noch bedenkt, dass Faolan rund 70 kg schwer ist, kann man sich vorstellen, wie hart die Pflegemama es in den ersten Monaten hatte.
Faolon ist nun seit September 2017 bei uns, viele Interessenten riefen bei uns an, doch angesichts seiner Beschreibung, hielten sich alle Telefonate doch recht kurz.
Nun haben wir beschlossen, angesichts unserer Verantwortung für das Tier, aber auch für potentielle Interessenten, ihn nicht weiterzuvermitteln. Seine Pflegemama hat sich mit ihm im wahrsten Sinne des Wortes „zusammengerauft“ und ist bereit, ihn für den Rest seiner Tage vor sich selbst zu beschützen.
Es wäre schön, wenn Sie uns dabei unterstützen würden.

 



04.12.2017

Relativ häufig werden bei uns Windhunde abgegeben, weil sie gebissen haben.
In der Regel stellt dies für uns kein größeres Problem dar, zumeist haben wir jemanden in unseren Reihen, der sich traut und entsprechende Erfahrung hat.
Bei vielen Tieren stellt sich heraus, dass dieses oder jenes im letzten Zuhause nicht gepaßt hat und wir finden über kurz oder lang einen Platz, der unter gewissen Vorgaben mit dem Hund zurecht kommt.
Bei unserem Schützling Faolan stellt es sich schwieriger dar.
Er wurde bei uns abgegeben, da es zu verschiedenen Beißvorfällen in
seiner Familie gekommen war.
Wir stellten fest, dass er eine schwere Ohrenentzündung und auch eine chronische Analdrüsenvereiterung hatte. Beides wurde mittlerweile erfolgreich behandelt, zudem ließen wir ihn kastrieren.
Es hat sich nun gezeigt, daß er nur bedingt besser gelaunt ist.
D.h. es kam bereit mehrfach vor, dass unser erfahrene Pflegemama, die insgesamt recht hart im nehmen ist, gebissen wurde.
Zugleich hatten wir recht viele Interessenten für den Buben, die unter diesen Bedingungen Abstand von einer Vermittlung nahmen.
Um es kurz zu machen:
Bewerben Sie sich nur dann bei uns für Faolan, wenn Sie der Meinung sind, dass Sie in der Lage sind, einen 70 kg schweren Hund handeln zu können, der evtl. mit Beißen reagiert, wenn er eine Situation nicht einschätzen kann.

06.09.2017

Vier Jahre jung ist Neuzugang Faolan.
Seine Pflegemama ist ziemlich gefordert, beschäftigt, so dass wir evtl. Umzugsplanungen erstmal "auf die lange Bank" schieben müssen.
Nach gründlichen Überlegungen haben wir beschlossen, ihn kastrieren zu lassen, zudem muss eine hartnäckige Ohrenentzündung behandelt werden.
Wir denken, dass er danach umgänglicher sein wird.
Vorab soviel, für dieses Wölfle ist Erfahrung mit Großrassen erforderlich.

 

 

 

 


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