Whippet: DAJAK

Whippet: DAJAK

29.12.2017

11.12.2018
Heute die Patenhund-Post von Whippet Dajak:
„Fast ein Jahr ist Dajak nun schon Patenhund der IWI. Leider ist sein Freund Jasko im Mai bereits gestorben -wir hatten uns mehr Zeit mit ihm erhofft.
Für Dajak natürlich ein harter Schlag. Kurz nach dem Verlust seiner Familie nun auch seinen Partner zu verlieren, der sein ganzes Leben (von mittlerweile 14 Jahren) an seiner Seite war.
Er hat sehr getrauert. Seit Jaskos Tod darf er mit dem gesamten Rudel (insgesamt sind sie zu sechst) kuscheln, alle haben sich seiner angenommen und unsere Whippethündin ist sehr sanft im Umgang mit ihm, die beiden liegen oft zusammen.

Sein Herz haben wir nun medikamentös gut im Griff, aber seine Demenz macht ihm häufig zu schaffen. Mehrmals in der Nacht ruft er und muss dringend raus. Auch tagsüber schaut er immer ob alle da sind und möchte am liebsten den ganzen Tag mit Körperkontakt liegen. Mein Arbeitsbereich hat sich doch sehr auf Bett und Sofa verschoben, um dem gerecht zu werden, aber auch ich genieße den engen Kontakt und das „stalken“ des alten Herrn ;-). Ohne ihn wäre es sehr ruhig hier.
Dajak ist ein so lieber, offener Kerl, der sich schnell fest an uns gebunden hat und meinen Mann abgöttisch liebt. Seine innere Uhr sagt ihm genau wann er von der Arbeit zu kommen hat und er wartet aufgeregt, weinend hinter der Tür. Er folgt ihm auf Schritt und Tritt.
Ein dünner Hering wird er wohl für den Rest seiner Tage bleiben. Manchmal geht nicht mal Leberwurst oder Würstchen. Er bekommt mittlerweile alles was er möchte- meist dann unser eigenes Abendbrot. Am liebsten Pfannkuchen und Pizza 
2x schon litt er unter starkem Vestibularsyndrom, er baute so sehr ab, dass uns bange wurde, aber er hat sich beide Male gut davon erholt.
Noch immer geht er sehr gern spazieren und liebt es Auto zu fahren- Hauptsache dabei.
14 Jahre ist er nun schon und wir hoffen ihn noch eine ganze Weile bei uns haben zu dürfen.
Frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches Neues Jahr für all die lieben Paten dieses tollen kleinen Whippets.
Vielen Dank im Namen von Dajak sagt seine IWI Familie
Rabea, Mirko, Dajak und der restliche Zoo“









09.05.2018
So schnell kann es gehen. Nach nur knapp fünf Monaten auf unserem Patenplätzchen mußte Jasko seine letzte Reise antreten. Sein Pflegefrauchen schreibt:
"Der Herr Jasko kam 15-jährig (zusammen mit Dajak) in unser Leben und erzählte uns wie alles so zu laufen hat.
Überhaupt- wenn der Herr Jasko sich was vorgenommen hatte dann sofort!
Anfassen verboten! Es sei denn es juckt - dann gab es aber Bescheid, schnell und gründlich bitte -und er schmierte sich um unsere Beine wie eine Katze.
Nach eindeutigem „ich muss mal raus“ Signal (flüchtiger Blick zur Terrassentür) -3 bis 5 Sekunden Wartezeit aufs Personal? Ok - laufen lassen!
Nach Herztablette muss man aufs Essen warten? Länger als 10 Minuten? Die pure Entrüstung -Bellen mit aufstampfen.
Bei Gartengängen hat die Terrassentür und ca 8m dahinter im Innenbereich freigehalten zu werden!!!
Aus dem Garten kann man nur in Highendgeschwindigkeit ins Haus geflogen kommen. Dumm im Raum stehende Artgenossen werden umgenietet und die Hauswirtschaftsraumtür als letzter Notbremsschirm benutzt. Nach dem ersten Crash waren alle geimpft! Jeder lugte vorsichtig ums Eck, ob Herr Jasko im Landeanflug war.
Ein anfängliches, unüberlegtes Schließen der Terrassentür, hinter dem Herrn Jasko im Garten, hatte einen lauten Crash mit eben dieser zur Folge. Er hatte trotz kurzer Benommenheit nix draus gelernt- wir schon!
Danach wurde nur hysterisch „JASKO TÜR“ gebrüllt, war einer von uns in Gedanken.
Glücklich machte den Herrn Jasko das nach Hause kommen von Spaziergängen. Da wurde so richtig gefeiert - so 10 Sekunden- dann sammelte sich der Herr, besann sich auf sein Alter, nahm die leicht gebückte Haltung wieder an, legte die kurzen Tippelschritte wieder auf und bestellte was essbares. Ein kurzes Ball- oder Stofftierspiel hat er auch nur ungern abgeschlagen- dauerte halt nur ein paar Sekunden, aber die Intensität zählt- lehrte er uns. Das dritte Mal werfen war dann vergebens.
Blind wie ein Maulwurf, aber sobald er meinte unseren Blick aufzufangen, spazierte er in die Küche, brauchte eilig eine Auflistung aller Essensvorräte und stellte sich sein Menue zusammen.
Er wusste genau wo alles steht und gab genaue Anweisungen.
Er konnte so reizend nett sein und sich freuen, dann wackelte das Schwänzchen. Zum Beispiel wenn man morgens die Treppe runter kam, die er auf keinen Fall mit hoch wollte.
Dann freute er sich und zeigte uns unverzüglich wo die Küche und die besonders guten Sachen sind.
Waren seine beiden liebsten Schlafplätze belegt mussten wir die Belagerer verscheuchen- sonst fand er keine Ruhe.
Trotz Blind- und Taubheit hat er sich so wunderbar in unser Rudel eingefügt und ist nie angeeckt…. Naja einmal hat er in das Napf der fressenden Greyhündin Patschi geschaut und wollte mal kosten- die leichte Fönwelle musste er aber kein zweites Mal bekommen.

Herr Jasko war ein so liebenswerter, schrulliger alter Herr, wir liebten ihn sofort und hatten uns viel mehr Zeit mit ihm erhofft.
Es ging zu schnell, er wird für immer fehlen."

Vielen herzlichen Dank, liebe Rabea.

28.01.2018
Neues von unseren beiden Paten-Whippets Jasko und Dajak.
Mittlerweile benötigen alle beide Herzmedikamente - aber es geht beiden damit sehr gut, so dass wir hoffen, sie noch eine Weile um uns zu haben. Ihr Pflegefrauchen meldet jedenfalls, dass sich die zwei super in ihr Rudel integriert haben und nicht mehr wegzudenken sind.
Vielen Dank an alle Paten!

29.12.2017
An Weihnachten erreichte uns mehrfach die Meldung zweier alter Whippetbuben, die in einem Tierheim abgegeben wurden.
Nach mehreren Telefonaten durften wir sie gegen eine Übernahmegebühr abholen und hier sind sie nun:
Jasko, 15 Jahre (links) und Dajak, 13 Jahre.
Wir haben sie aufgrund ihres hohen Alters in unser Patenprogramm aufgenommen und hoffen, ein paar Patentanten und - onkels für sie zu finden. Jasko benötigt Herztabletten, beide werden im Neuen Jahr dem Doc vorgestellt, dann wissen wir mehr.

Die zwei Buben waren immer zusammen. Vor Jahren wurden wir schon einmal wegen der beiden kontaktiert, die damalige Besitzerin entschloss sich aber dann, die beiden Whippies an ihre Eltern weiterzureichen. Die Mutter mußte nun in ein Pflegeheim, der Vater hat die beiden Schätzle im TIerheim abgegeben und so ist nun die Geschichte zu Ende!
Die beiden bleiben bis zu ihrem letzten Schnauferle bei uns :-)

Ein riesiges Dankeschön an Mirko und Rabea und auch danke an die Züchterin für die gute Zusammenarbeit!

machs gut, Jasko



Drucken   E-Mail