Dann wollen wir uns noch einem Thema heute widmen, was uns bereits seit Januar diesen Jahres auf Trab hält:
Wohin mit dem Hund bzw. den Hunden, wenn der Hundehalter bzw. die Hundehalterin erkrankt?
Sehr gehäuft erreichen uns derzeit Anfragen, ob wir Hund in Pflege nehmen, wenn der Halter vorübergehend ausfällt.
Selbstverständlich versuchen wir für unsere Ehemaligen so gut als möglich in einer solchen Notsituation da zu sein. Wir hüten diese dann auch für Wochen oder Monate im Einzelfall.
Doch gefühlt könnte man derzeit einen eigenen Club gründen, der sich nur um Hunde kümmert, die vorübergehend Obhut brauchen.
Das kann die Windhundhilfe nicht leisten.
Vielmehr bitten wir insbesondere unsere Halter einen Notfallplan zu erstellen, in dem wir als Windhundhilfe nur dann vorkommen, wenn es gar nicht anders geht.
Auch finanziell müssen für solche Fälle Rücklagen gebildet werden.
Wir haben nur eine berenzte Zahl an Pflegeplätzen, wenn diese belegt sind mit Krankenhauspflege-Hunden, können wir im Zweifelsfall Hunde ohne Zuhause nicht aufnehmen....
Dann allerdings kann die Windhundhilfe ihrem ursprüglichen Zweck, der Rettung, Pflege und Vermittlung von Windhunden ohne Zuhause nicht mehr nachkommen.
