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07.10.2016

Geschichten, die das Windhundhilfe-Leben schrieb
Frauchen Myrna hat ein wenig aus dem Leben von Afghane Kalif (vermitelt Juni 2016) berichtet:
"Zu Kalif (vormals 'Elton John)
hat uns der herbe Verlust seines charmanten Vorgängers verholfen...und nicht zuletzt weil der Name Kalif in ungefährer Übersetzung 'Nachfolger' bedeutet, haben wir uns für das 'umtaufen' entschieden :-)
Der berühmte Sänger und alle seine Fans mögen uns verzeihen...
Unsere 16 Jahre alte Owtscharka-Hündin hat den würdigen 'Neuling in besten Jahren', ganz entgegen unserer Erwartung recht freundlich und interessiert in Empfang genommen.
Das ging schon mal gut, worüber wir mehr als nur froh waren.
Danach waren aber noch ein paar weitere Hürden zu nehmen...Kalif hatte in der Zwischenzeit so einiges erlebt und gut überstanden :-) und wir mit ihm...
Wie gesagt hatte ich einige Bedenken, wie die Situation mit den Schafen sich abspielen wird und so 'marschierte' ich am Vormittag entsprechend innerlich vorbereitet an der kritischen Stelle (bei den Obstbäumen) vorbei...mit Seitenblick
auf die Schafe...und war dabei in keinster Weise darauf gefasst, dass der schlaue Hund stattdessen sein Augenmerk auf das Hühnergatter richtete - und schwupps - ein Ruck und schneller als wir sehen konnten, begann ein 'Eiertanz' rund um das Hühnergatter in mehreren schnellen Runden - bis Herrchen endlich wieder die Leine zu fassen kriegte - ach, es war eine wahrhaftig filmreife Szene, an der sich einige hier bestimmt ergötzen würden, lach! (Monika - Du kennst ja die Story bereits ;-)
Auch wir mussten im nachhinein noch lange schmunzeln, über die Überraschungs-Nummer von Kalif und natürlich haben wir ihm deutlich (und hoffentlich nachhaltig...) gezeigt, dass sowas ganz und gar nicht geht. Erst danach hat er dann schluss-
endlich die Schafe doch noch bemerkt, sich aber zum Glück nicht erneut loszupreschen getraut ;-)
Uffh - gerade nochmal gut gegangen...Schaunmermal, wie's weitergeht und hoffen das Beste für ihn, für uns und unsere weiteren gefiederten und vierbeinigen Mitbewohner!
Nachtrag: inzwischen hat er auch schon die Bekanntschaft von Ziegen und Kühen auf der Nachbarwiese gemacht und dies annähernd in den Alltag integriert...hängt sich aber völlig uncool total in die Zaunmaschen bei fremden Hunde-Passanten - grrr, tja, wird wohl die nächste anzugehende Aufgabe sein, ihn davon zu überzeugen, dass er dies als stolze Erscheinung doch nun wirklich nicht nötig hat ;-)"
Vielen lieben Dank!