Robbie

Robbie

19.11.2020

„Es ist ein Glücksfall.
Zuerst macht uns Helge auf Robbie aufmerksam und berichtete ausführlich über ihn und sein bisheriges Leben.
Dann sehen wir beim ersten Treffen, dass Pflegemutter Janin dem kleinen Kerl nicht nur beigebracht hat, was ein Hund so braucht, um in einem Haushalt glücklich zu werden. Sie hat ihm außerdem gezeigt, dass er die Zuversicht in ein besseres Leben wiedererhält. Nach dem Motto, "am Ende wird alles gut - ist es noch nicht gut, ist es nicht das Ende".
Nun ist er bei uns. Die Zweibeiner dachten schnell, dass die vier ein gutes Gespann werden können. Zurzeit überzeugt er noch unsere skeptische Afghanin Cinzia, mit wachsendem Erfolg.
Er ist ein außergewöhnlicher, toller neuer Hausgenosse. Wir werden eine gute Zeit miteinander haben.
Großen Dank an Janin und Helge dafür, dass wir Robbie adoptieren konnten.
Ganz herzliche Grüße
Christa & Klaus“

Robbies Weg war lang und steinig. Jahrelang an der Kette auf Karpathos, viereinhalb Jahr Tierheim in Deutschland, vier Monate „Trainingslager“ auf einer iWi-Pflegestelle.
Dann macht sich ein heißgeliebter Saluki auf den Weg und hinterlässt ein freies Plätzchen, das jetzt unser Robbie bekam.
Lies sich doch schnell und erscheint einfach.
Für Robbie eine langer Leidensweg, für unsere Trainingspflegestelle monatelange harte Arbeit, für die Vermittler schlaflose Nächte, ob es denn gelingen könnte für solch einen Hund einen passenden Platz zu finden.
Ein Riesendank an alle, die mitgeholfen haben, dass alles geklappt. Ganz besonders an die Gassiegeherin von Robbie, ohne ihr Engagement, hätten wir ich nicht übernehmen können.
Und auch ein Dank an die Salukibesitzerin, die Robbies Anzeige im FB fand und der sofort sah, dass ein salukiähnliches Geschöpf Hilfe braucht.
Doch ohne unsere Adoptanten Christa & Klaus, die uns vertrauen und Robbie eine Chance auf ein windhundgerechtes Leben geben, hätte alles nicht geklappt

Der kurze Lagebericht von Christa macht es ein bisschen anschaulicher:
„Es läuft gut. Robbie ist ständig um mich herum. In der Küche, wenn ich koche, bei der Hausarbeit, am PC und im Garten.
Abends kuschelt er mit mir auf Ghanim's Chaiselongue bevor er in sein Bett geht. Fressen ist ok - am liebsten würde er nicht aufhören - trotz Heilöle und frischen Kräutern im Futter.
Beim Spaziergang hört er auf Kommando und auch seine geliebte tägliche Mäusejagd kann ich unterbrechen. Die Freiheit zum ungestörten Toben und Rennen ist für ihn sehr wichtig. Er ist temperamentvoll, lässt sich aber gut lenken. Dass Robbie und Cinzia ihre Reviere so gut abgesteckt haben, so dass sie jetzt schon gemeinsam durch den Garten fegen, hatte ich in dieser kurzen Zeit bei ihm nicht erwartet. Es war aber bislang bei allen Hunden so, die wir von Ihnen adoptiert haben.“

Natürlich ist nicht alles mit dem Buben nur einfach, es wir noch viele Monate, evtl. auch Jahre dauern, bis Robbie seinen Menschen sein ganzes Vertrauen schenken wird, manchmal schaffen Hunde mit solch einer Vorgeschichte das nicht mehr.
Aber wir wissen, dass seine neuen Menschen ihr Bestes geben werden.
Danke!

 

05.08.2020

Robbie
Robbie lebt seit rund vier Wochen auf einer unserer Pflegestellen.
Dafür dass er seine ersten Jahre an der Kette gelebt hat und dann vier Jahre in einem Tierheim einsaß, macht er seine Sache schon ziemlich gut.
Er reagiert auf seinen Namen, kennt einige Grundkommandos und läuft vernünftig an der Leine. Bei letzterem hat er sogar gelernt, an fremden Hunden brav vorbeizugehen. Seine Pflegemama kann ihn überall anfassen, ihm die Ohren putzen etc.
Er hat so viel Beziehung aufgebaut, dass er bereits auf den Schoß kommt J.
Mittlerweile bekommt er auch allmählich die Figur eines Windhundes, doch es fehlt ihm noch jede Menge an Muskulatur. (Es dauert eben seine Zeit, einen Windhund wieder in Form zu bekommen.)
Stubenrein ist der Bub auch und kann vorbildlich Autofahren
Mit anderen Hunden kommt er gut zurecht und spielt auch gerne.
Als Lagonikos gehört er vom Typ her eher zu den orientalischen Windhundrassen; Robbie hat auch einen recht ursprünglichen Ausdruck, er erinnert uns mehr an die Importhunde, die wir kennengelernt haben.
Robbie braucht eine feste Bezugsperson, die ihn klar händelt. D.h. ihm Struktur und Sicherheit vermitteln kann bzw. in der Lage ist ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Er braucht einen eingezäunten Garten und einen Partner bzw. Partnerin.
Um es kurz zu machen, wir suchen Menschen, die sich in den Buben verlieben und Lust und Zeit haben, ihm ein richtig schönes Leben zu machen – das hat er jetzt nämlich endlich verdient.

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